Archimandrit Peter Klitsch
Shownotes
In der aktuellen Episode des „PAUSENGONG“-Podcasts begrüßen Pfarrer Rainer Maria Schießler und KEG-Landesvorsitzender Martin Goppel wieder einen interessanten Gast: Archimandrit Peter Klitsch. Er ist Pfarrer der griechisch-orthodoxen Salvatorkirche in München und bischöflicher Vikar in Bayern. Die Folge dreht sich um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Glaubensrichtungen, um die Annäherungen der katholischen und griechisch-orthodoxen Kirche und interkonfessionelle Kommunikation und Anerkennung. Wir machen einen kurzen Abstecher in die Geschichte und erfahren, wie die griechisch-orthodoxe Kirche einst entstand. Es geht um die Signalwirkung der beiden Glaubensrichtungen, der Welt zu zeigen „dass wir uns in unserer Vielfalt als etwas Gemeinsames erkennen. Die Verantwortung als Religionen zu zeigen „Schaut wie wir in unserer Unterschiedlichkeit eine gemeinsame Stimme und eine Zugkraft sind für alle Menschen.“ So Pfarrer Schießler.
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00:00:00: [Musik]
00:00:06: "Pausengong - der Bildungspodcast der KIG Bayern".
00:00:10: [Musik]
00:00:13: Es ist wieder soweit. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres KIG-Podcasts "Pausengong".
00:00:19: Wir befinden uns heute wieder im Podcaststudio hier in Michaelsbund und begrüßen ganz tolle Gäste.
00:00:24: Allen voran wieder dabei. Unser geistlicher Beirat Rainer Maria Schießler. Schön, dass du da bist.
00:00:29: Danke. Und natürlich jetzt zum guten Einstieg, unser Gast.
00:00:33: Was ganz Besonderes, wenn wir begrüßen heute unseren Gast, hier an Achimandrit Peter Klitsch.
00:00:39: Peter Klitsch, Sie sind der Pfarrer der Griechisch-Hautodoxen Salvatokirche in München.
00:00:43: Schön, dass Sie da sind.
00:00:45: Vielen herzlichen Dank und grüße alle ganz herzlich.
00:00:48: Sie sind auch bischöflicher Fikar in Bayern.
00:00:51: Jetzt können Sie unsere Hörerinnen und Hörer mal aufklären, was ist ein Achimandrit
00:00:55: und was ist ein bischöflicher Fikar in Bayern, was sind Ihre Aufgaben?
00:00:58: Ja, zunächst einmal das Anwache Achimandrit ist ein Titel für einen unverheiraten Priester.
00:01:03: In der Orthodoxen Kirche haben wir sowohl verheiratete Priester als auch unverheiratete Geistliche.
00:01:10: Und unverheiratete Priester sind für gewöhnlich Menschen, die im Kloster leben.
00:01:18: Und daher kommt dieser Titel, das ist der Vorsteher eines Klosters oder mehrer Klöster.
00:01:23: Heute wird es ausnahmslos an unverheiratete Priester vergeben, die auch in der Welt leben.
00:01:29: Ursprünglich waren alle diese Priester im Kloster.
00:01:32: Und bischöflicher Fikar ist die Organisation, ich vertrete den Seinen Eminence mit dem
00:01:36: Prudit Augustinus von Deutschland hier in Bayern und nehme dann eben die Öffentlichkeitsarbeit
00:01:45: und die Präsenz der Orthodoxen Kirche in Deutschland auf diese Art und Weise wahr.
00:01:49: Jetzt müssen wir das vielleicht einordnen, wann entscheidet ihr das, ob ich ein unverheirateter
00:01:58: Priester werde oder ein verheirateter Priester sein möchte.
00:02:04: Bei uns ist es ja das Weißagrament in drei Weißstufen.
00:02:08: Diakon, Priester, Füllweißagrament ist der Bischof.
00:02:11: Und bei der Diakone war es, aber bei der ersten Stufe verspricht man den Zölebad.
00:02:17: Und wenn man ständiger Diakon wird in der katholischen Kirche, dann ist das Mindestalter
00:02:23: 35 Jahre und sollte man dann aber schon verheiratet sein, wenn man einfach 15 Jahre nicht alleine
00:02:30: bleiben wollte, dann wird man vom Weihindernis der Ehe befreit und wird trotzdem zum Diakon
00:02:38: gewalt.
00:02:39: Wenn ich nicht verheiratet bin, dann lege ich den Zölebad ab.
00:02:44: Auch bei dieser Weihdamm in 35 Jahren.
00:02:47: Das heißt, die Diakoneweih ist der entscheidende Schritt, wo ich selber festlege, hallo, ich
00:02:55: bin unverheiratet, ich bleibe unverheiratet oder ich komme bereits verheiratet.
00:03:00: Wie ist es bei euch organisiert?
00:03:02: Kommt man verheiratet und sagt, dann bin ich heute Probe, als ein verheirater Priester
00:03:09: auf Lebenszeit.
00:03:10: Was ist, wenn meine Frau vorher stirbt?
00:03:12: Und ich dann als unverheirateter Priester weiterleben, wie habt ihr das rechtlich geregelt?
00:03:16: Ich fragte es wirklich, was ich in meinem Interesse war, ich habe keine Ahnung.
00:03:19: Ja, die Stufen der Weine sind also eigentlich identisch.
00:03:22: Wir haben auch die Diakonenweih, wir haben die Priesterweih, wir haben die Bischofsweih
00:03:27: und die Altersstufe ist beim Diakon das 25.
00:03:32: Lebensjahr.
00:03:33: Vorher muss man sich da entschieden haben und sagen, ich möchte unverheiratet in einem
00:03:40: Kloster leben.
00:03:41: Das gibt also nur das Idealverständnis, Lebensweise im Kloster, monastische Tradition oder verheiratet.
00:03:48: Und 25 Jahre sollte man früher verheiratet sein, ansonsten ist man schon jung geselle
00:03:54: oder schon viel zu alt.
00:03:56: Das Alter für die Weih eines Priesters liegt bei 35 und wenn man das Erste schon versprochen
00:04:03: hat, Diakon zu werden und im Kloster als Mönch lebt, dann kann man diese Weih empfangen und
00:04:08: bleibt natürlich selbstverständlich dann weiterhin unverheiratet.
00:04:11: Wenn man sich für das monastische Leben entschieden hat und dann kommt es natürlich zur entsprechenden
00:04:19: Priesterweih oder man ist bereits vorher verheiratet und da gibt es auch die Diakonenweih und danach
00:04:24: das Priesteramt, wobei verheiratete Priester nicht Bischöfe werden können.
00:04:29: Das ist der besondere Unterschied, dass nur aus dem monastischen Stand Priester Bischöfe
00:04:35: werden können.
00:04:36: Also haben wir, wir haben eine ständige Diakon-Nazur heißt es bei uns nach dem Vatikanum eingeführt.
00:04:41: Wir haben uns sozusagen mit dieser Einführung an das Autotoxysystem orientiert und übernommen
00:04:49: und angepasst.
00:04:51: Nur diese Entscheidung mit 25, die ist natürlich schon herausfordernd, weil ich sage da mit
00:05:00: 25, ich habe zwar noch keine Frau, ich möchte aber eine haben und kann ich nicht mehr sagen,
00:05:06: kann ich diesen Schluss revidieren, kann ich da mit 35 sagen, nein jetzt habe ich keine
00:05:10: gefunden, jetzt möchte ich keine mehr haben.
00:05:12: Jetzt bleibe ich unverheiratet, steige dann auf in den so wie man sagt Bischöflich würdigen
00:05:19: Rang.
00:05:20: Ja, man muss ja nicht geweiht werden mit 25.
00:05:23: Man kann mit 30, mit 35, mit 45 in jedem Alter kann man geweiht werden und heute ist es
00:05:30: halt häufig noch so, dass man noch länger studiert und von daher zieht sich natürlich
00:05:35: dieses Alter der Wei hinaus und verzögert sich.
00:05:40: Andere entscheiden sich sehr sehr früh, aber das ist eigentlich auf die Person bezogen,
00:05:45: also jeder kann sich da selbst entscheiden.
00:05:47: Schwierig wird es in dem Fall, wenn ein 30-jähriger, 35-jähriger Priester aus irgendwelchen Gründen
00:05:54: seine Frau verliert.
00:05:55: Das kann jetzt natürlich die einfache Situation sein, wenn die Ehefrau stirbt, aber sie kann
00:06:02: auch weggehen und abhauen.
00:06:03: So, und dann steht dieser Mann alleine da und da haben wir in unserem Konzil auch das
00:06:10: noch mal besprochen, also wurde von den Bischöfen besprochen, dass mit einer besonderen Wei,
00:06:15: Segen, mit einer besonderen Entscheidung des Ortsbischofs, kann ausnahmsweise dieser
00:06:21: Priester eine zweite Ehe eingehen aufgrund dieser besonderen Situation, die da vorliegt.
00:06:27: Aber eigentlich hat man sich zu der ersten Ehe und zu der ersten Entscheidung hingewendet
00:06:32: und die soll man auch beihalten.
00:06:34: Aber die Anwendung unserer Kanonist folgen einem Prinzip, das Ökonomierprinzip.
00:06:41: Also die Regeln sind da, die müssen eingehalten werden, so wie sie sind, aber angewendet werden
00:06:47: sie nach dem Ökonomierprinzip zum Wohle des Menschen.
00:06:51: Und deswegen in der Orthodoxen Kirche auch insgesamt wird die zweite Ehe auch verziehen,
00:06:57: sagt man offiziell.
00:06:59: Aber es gibt auch bei den Leinen die zweite Ehe-Schließung bis zur dritten Ehe-Schließung.
00:07:03: Also es kann ja mal scheitern die ganze Situation und auch diese Ehe-Schließung gibt es bei uns.
00:07:09: Aber für den Priester nochmal diese besondere Voraussetzung, dass man sich vorher bewusst
00:07:14: entschieden hat, wo möchte man leben und wo möchte man stehen.
00:07:17: Ohne dabei zu vergessen, die Situation des Menschen und des Lebens kann dazu führen,
00:07:22: dass man Ausnahmen gewährt.
00:07:24: Hohe Interesse, weil wir werden über den interkompfessionellen Dialog reden und wie
00:07:33: weit ist die Kommune zwischen Katholiken und Orthodoxer Kirche vorangeschritten.
00:07:38: Aber ich glaube, wir sehen viele bei uns in der Kirche, dass auch wir Maßnahmen müssen,
00:07:46: sollen, können.
00:07:47: Das sind lauter Modelle, die wir bei uns völlig hinten anstehen.
00:07:52: Die zweite Ehe, dritte Ehe.
00:07:54: Das wir auf der einen Seite sagen natürlich, Beziehungen können scheitern.
00:07:58: Und so habe ich es selber mal gesagt, es gibt Rennungen über die liegt das Segen.
00:08:01: Das klingt alles wunderbar.
00:08:03: Aber in der Praxis heißt es keine zweite Chance, keine dritte Chance.
00:08:08: Und da könnte man ja gegenseitig davon etwas lernen.
00:08:10: Aber was unterscheidet jetzt die beiden Religionen?
00:08:15: Ja, die Bremen überschießen wir.
00:08:19: Orthodoxie heißt, sie korrigiert mich wirklich übersetzt, die richtige, die wahre Lehre.
00:08:25: Und das Datum, das dafür steht, ist 1054, ist ein Schism.
00:08:30: Das heißt also, es geht um die Trennung von Ost und Westkirche.
00:08:34: Wir folgen der Westkirche, sprich der Lateinischen Kirche und so ein paar absitzenden Rom, bis
00:08:40: auf die Boialvo in Avignon und in Alva.
00:08:44: Aber jetzt haben wir wieder festgefügt und gebaut in den Rom.
00:08:48: Und die Ostkirche hat sich nach Konstantinopoul, nach Byzantzin orientiert.
00:08:54: Und jetzt ist die Frage, wer geht den richtigen Weg?
00:09:00: Und an sich ist es ein Trauerspiel, dass wir da viel zu wenig aufeinander zugehen.
00:09:07: Wir sehen zwar schöne Bilder, Papst Benedikt, wenn er die Erzbischöfe der Orthodoxienkirche
00:09:14: besucht hat und die Geistlichen Führer, aber das sind Bilder, wo läuft es konkret auf
00:09:23: eine gemeinsame Lehre hin?
00:09:25: Ich glaube, dass in der Praxis nicht viel fehlt.
00:09:27: Ich glaube, wenn er Basis, unsere Gemeinden würden, überhaupt keine Berührungsängste
00:09:32: kennen, wenn sie miteinander zu tun haben, also örtlichen Gründen.
00:09:36: Aber wo ist die theologische Berührung?
00:09:38: Und ich glaube, da haben wir ein großes Manch, oder?
00:09:41: Das ist auch sehr, sehr sprich.
00:09:42: Sie haben das sehr schön zitiert mit einem Datum.
00:09:48: Es ist kein Datum, das konkret ist, sondern es sind viele Jahrhunderte vorausgehend, wie
00:09:54: man berücksichtigen muss in dieser Situation, wo das Schissmer so langsam, langsam erweitert
00:10:00: und vertieft wurde.
00:10:01: Also 1054, da ist eben ein Kardinal Humber, der auf den Altar der Hagia Sophia eine Bulle
00:10:09: versetzt.
00:10:10: Aber das war nur die Streitigkeit zwischen zwei Ortskirchen.
00:10:16: Das war die Streitigkeit zwischen der Kirche von Rom und dem Bischof von Rom und dem Bischof
00:10:20: von Constantinople, dem neuen Rom.
00:10:23: Viel schwieriger ist die Situation, wenn man die Vertiefung des Schissmers auf das ganze
00:10:29: Byzantinische Reich bezieht, wo wir natürlich hier die Kreuzzüge haben, wo 1200, 400 Lateinische
00:10:37: Patriarchate errichtet wurden.
00:10:38: Dort vertieft sich das Schissmer und greift auf die anderen Ortskirchen, sprich Jerusalem,
00:10:44: sprich Andiocchen, sprich Alexandren über.
00:10:49: Bis heute gibt es lateinische Patriarchate an diesen Ortskirchen, die eigentlich dazu
00:10:55: geführt haben, dass wir heute in dieser Situation sind.
00:10:58: Das sind historisch gewachsenen Situationen, aber konkret nochmal zu dem Unterschied.
00:11:04: Ich würde einfach mal formulieren, der Papst ist das Unterschied und das Verständnis über
00:11:09: den Papst, dass jemand ein Primat hat, ist wichtig, weil man so repräsentieren kann.
00:11:17: Aber der Eingriff in die einzelnen Ortskirchen, das ist natürlich bei uns völlig anders
00:11:23: geregelt.
00:11:24: Das ging damals um den Einsatz der Bischöfe.
00:11:27: Welche Bischöfe werden wir eingesetzt?
00:11:29: Das macht bei uns immer die Ortskirche und das Kollegium des Bischofs, wo die Bischöfe,
00:11:34: wenn eine Diözese verkannt wird oder eine Diözese zu groß wird und geteilt werden muss,
00:11:39: das macht die Ortskirche.
00:11:41: Und da redet auch kein Papst drauf an und auch kein anderer Vorster.
00:11:44: Bei uns nennt sich der oberste Vorster nach dem Schissmer, der das ökumenische Patriarchat
00:11:50: von Konstantinopel.
00:11:52: Aber der organisiert und vertritt das Bischofskollegium seiner Ortskirche und hat aber keinen besonderen
00:12:02: Befugnis auf andere Ortskirchen juristiktionell einzugreifen.
00:12:08: Wenn man die Hilfe benötigt, dann komme ich zu ihnen und sage, helfen Sie mir doch, da
00:12:14: habe ich ein Problem, können Sie mir da nochmal was entscheiden.
00:12:16: Das würde von unserer Seite auch niemals der römischen Kirche abstrittig gemacht, also
00:12:25: das hätten wir weiterhin gemacht.
00:12:26: Aber da hat sich doch die römisch-katholische Kirche doch sehr, sehr unterschiedlich entwickelt.
00:12:32: Aber wir haben dann doch bis zum 10.
00:12:37: Jahrhundert gemeinsam die Vorrangstellung des Bischofs von Rom mitgetragen, alle miteinander,
00:12:45: bis es dann zu diesen Ausfächerungen und juristischen Besonderheiten kam.
00:12:52: Jetzt haben wir Weltsynode, wir haben unseren synodalen Weg hier.
00:12:58: Ich sehe, das kann ich nicht aussichtslos.
00:13:01: Ich glaube, wir machen da gerade zwar ganz kleine, aber wichtige Schritte hin zum Verstehen
00:13:07: und da zum Übernehmen.
00:13:08: Und ich glaube, je mehr wir das für uns selber verstehen, umso mehr können wir die Orthodoxie.
00:13:12: Und das, was Sie jetzt versucht haben, uns zu erklären, verstehen.
00:13:16: Ich kann jetzt noch ein paar Berichte, ich habe es ein bisschen leibhaftig erlebt.
00:13:20: Ich hatte auch mit des Glückes, ich durfte drei Tage auf dem Berg Ato sein.
00:13:24: Vielleicht bin ich auch noch in den falschen Mönch gekommen, aber wir kamen ja in einer
00:13:28: Kloster, meine Freunde und ich, und in Deutsch sprechen in der Mönch.
00:13:32: Und der hat uns dann eingeführt in den Ablauf des Klosterlebens und so.
00:13:36: Und dann hat er uns so die Gruppe angeschaut und ich habe natürlich nicht gesagt, dass
00:13:40: ich Brüster bin.
00:13:41: Ich habe gesagt, ich bin Lehrer, bin ja irgendwie geil.
00:13:45: Aber halt katholisch, und da gibt es ja genau die Regel, dass nur bestimmte Anzahl an
00:13:50: Katholiken gleichzeitig auf dem Berg Ato befinden dürfen.
00:13:54: Alles akzeptiert.
00:13:55: Ich finde es tradition, das mache ich gerne mit, überhaupt kein Problem.
00:13:59: Blosses ist dann schon anstrengend geworden im Gespräch.
00:14:02: Ich habe sehr viele Fragen gehabt und habe gute Anwörter gekriegt, aber jetzt immer wieder
00:14:07: durchklingen lassen.
00:14:09: Ich bin als Katholik der Ungläubige, weil nicht Orthodox.
00:14:14: Na so, na ja, jetzt sagen wir mal, bis zur Kirchenstruktur und Glaube trennen, so glaube
00:14:20: ich, glauben alle gemeinsam fest und stark.
00:14:22: Und so wie wir so ein Verkleidung gelernt haben und so, aber da habe ich ihn nicht besenft
00:14:29: innen können.
00:14:30: Ich bin und bleibe in der Ungläubige, darum der für nur drei Tage mich mit diesem Ausweis
00:14:35: auf Atoes bewegen und so.
00:14:36: Und da haben wir gedacht, ja Freunde, da haben wir dann schon einen langen Weg für uns.
00:14:40: Ich käme nie auf die Idee, einen orthodoxen Priester wie Sie als Ungläubig zu bezeichnen.
00:14:45: Ich käme nie auf die Idee, irgendjemand als Ungläubig zu bezeichnen.
00:14:49: Aber Priester oder Netz, wir haben so alle mit normalen Leuten zu tun, ob die in den
00:14:53: Kirchen gehen, in den ausgedrehten sind, nie würde ich einen Urteil über den Glauben
00:14:57: fällen.
00:14:58: Und ich glaube, diese Trennung, die müssen wir vollziehen und dann kommen wir sogar zum
00:15:02: guten interkonfessionell und interreligiösen Dialog, dass wir nicht über den Glauben reden,
00:15:07: sondern über die Strukturen, wie sie gewachsen sind und vor allem, wie wir heute als moderne
00:15:13: Menschen denken, dass sie sich unbedingt weiterentwickeln müssen, damit der Mensch,
00:15:18: wie ich gerade richtig gesagt habe, der Mensch zum Zug kommt.
00:15:21: Ja, das ist sehr, sehr wichtig, dass der Mensch zum Zug kommt.
00:15:27: Aber diese Menschen sind auch geprägt von einer Geschichte.
00:15:31: Und diese Geschichte ist eben in Griechenland oder auch auf Arthors geprägt von einem 400-500-Jährigen
00:15:39: Osmanischen Reich, wo in diesem Reich alle Nichtmuslime als Ungläubige bezeichnet wurden.
00:15:48: Das prägt natürlich und so wird dieses Wort, dieses Begriff weiterverwendet und wird wiedergeboren.
00:15:54: Es ist nicht unbedingt sinnvoll, dass man das bis heute macht.
00:15:57: Es geschieht aber und da braucht man Menschen, die das verstehen und das wahrnehmen können
00:16:02: und daraus etwas Neues gestalten können.
00:16:06: Aber es ist nicht eine Institution, die das vorgibt, sondern es sind die einzelnen kleinen Menschen,
00:16:10: wo man erklären muss, ihr lebt doch miteinander über dir.
00:16:15: Es ist ein Moslem unter dir, ist ein Hinduist neben dir, ist jemand, der an gar nichts glaubt.
00:16:20: Und trotzdem müssen wir und dürfen wir und das ist die Freude miteinander leben.
00:16:25: Wir müssen gut miteinander auskommen.
00:16:27: Ich glaube, das ist eine große Herausforderung, denn heute versucht man an vielen Orten solche Kompromisse
00:16:34: zu schließen, dass alle zufrieden sind.
00:16:37: Mir persönlich wäre da sehr, sehr wichtig, dass man erkennt, du bist unterschiedlich, du machst was anderes,
00:16:43: aber ich habe dich trotzdem sehr, sehr lieb und es freut mich, dass du da bist.
00:16:46: Wir können uns austauschen und das ist noch mal ein besonderer Wert, den man erlernen muss.
00:16:52: Und wenn man heute, ich meine, in einem viel zu stark vernachlässigt hat,
00:16:58: dass das unterschiedliche, was der einzelne Mensch hat, besonders viel wert ist und ich versuche das zu lieben.
00:17:04: Das ist, wenn ich das theologisch bezeichnen darf, das sind dann die unterschiedlichen Merkmale der Person in Gottes.
00:17:11: Der Vater als ungezeugt, der Sohn geboren und der heilige Geist hervorgehen.
00:17:16: Und sie sind nur Liebe, weil sie unterschiedliche Merkmale haben und so gemeinsam leben.
00:17:22: Und handeln können vom Vater durch den Sohn im heiligen Geist.
00:17:27: Aber das sind natürlich sehr, sehr schwierige Themen, aber diese Vorbilder bedarf es,
00:17:34: um den Menschen zu zeigen, versuch doch mal miteinander zu leben.
00:17:38: Versuch mal miteinander besser zu leben, ohne allein nur die Richtigkeit des Glaubens und des Dogmas einfach an.
00:17:44: Das brauchen wir bestimmt auch.
00:17:46: Und Menschen sind unterschiedlich.
00:17:47: Ich hatte einmal eine sehr interessante Auseinandersetzung mit einem, was heißt Auseinandersetzung, Gespräch mit dem Arabiner.
00:17:54: Und zwar dem Oberrabiner in Griechenland.
00:17:55: Ich hoffe, er kommt zur Rabinerkonferenz, als ich ihn wieder kennenlernen.
00:17:59: Er war auch auf Arthus und er war auch in der göttlichen Liturgie.
00:18:03: Und weil er sich damit auseinandergesetzt hat, hat er den Mönchengifragt, soll ich jetzt hier beim Glaubensbekenntnis rausgehen?
00:18:10: Aber oder darf ich hier bleiben?
00:18:14: Und der Eugubel hat in dem Moment in seinem Okonomierprinzip gesagt, du hast Anteil am allgemeinen Priestatum.
00:18:22: Und so durfte er drin bleiben.
00:18:23: Und so sehen sie wie der einzelne Mensch dieser Mönch oder dieser Abt in diesem Kloster, das so sieht.
00:18:29: Und der andere, der hätte ihn gleich rausgespielen, hätte ihn gar nicht nach Arthus gelassen.
00:18:33: Also es ist nicht alles so zu sehen oder so kann ich es nicht sehen, dass hier ist die Regel und so muss es sein.
00:18:41: Und das gilt für alle.
00:18:42: Sondern jeder hat seine eigene Nuance und seine eigene Gewichtung in diesen einzelnen Themen.
00:18:49: Und die sagen dann, fahr schiessler, bleibst bei mir hier.
00:18:52: Und der andere sagt, nee, das geht gar nicht, bitte gehen sie wieder raus.
00:18:55: Und mit beiden Situationen muss ich liebevoll umgehen können und sagen, na bei ihm ist es so, machen wir mal so.
00:19:00: Und so kommen wir dann eben gut zusammen.
00:19:02: Also wir sagen, um den Komplex abzuschließen, für jeden den kommunischen Dialog gilt, es geht nicht um Gleichmacherei.
00:19:09: Es geht nicht um Gleichheit, es geht um Einheit.
00:19:12: Es geht darum, dass wir uns in unsere Vielfalt, in unsere Unterschiedlichkeit trotzdem als wir das Gemeinsame erkennen.
00:19:19: Und das ist der Auftrag, den wir für die Welt haben.
00:19:22: Wir leben in einem völlig zerrissenen Welt.
00:19:24: Wir erleben sie in den politischen, in den wirtschaftlichen Zerrissenheiten, denen wir oft machtlos ausgesetzt sind.
00:19:31: Da wäre unsere Verantwortung als Religionen.
00:19:34: Die Menschen zeigen, schaut, wie wir in unserer Unterschiedlichkeit eine gemeinsame Stimme und eine Zugkraft sind für alle Menschen.
00:19:43: Und nicht unterscheiden und eben nicht behaupten, ich wäre die richtige, die bessere, die wahrere Religion und du bist die falsche.
00:19:50: Sondern, indem ich dich als Mensch erkenne, bist du schon wahr.
00:19:55: Es gibt ja den wunderbaren Satz, die Wahrheit wird euch freimachen.
00:19:59: Ich drehe nicht mehr gerne um und sage, die Freiheit macht euch überhaupt erst einmal wahr.
00:20:05: Und ich glaube, das gilt für unsere Religionen.
00:20:06: Je freier eine Religion agiert, auch anderen gegenüber, um es überzeugender und wahrer ist sie.
00:20:12: Ich habe eine Frage, die man mir da weitergehen darf in seine KIG.
00:20:16: Wir haben so mit Schule zu tun.
00:20:17: Einfach, dass Sie mal bisher berichten, wie gibt es orthodoxen Religionsutricht?
00:20:22: Also, ich bin noch nie darauf gestoßen, bin jetzt aber auch schon seit Jahrzehnten Brüster.
00:20:26: Ich teile heute einen Unterricht mit evangelischen Kathäinen.
00:20:31: Gibt es orthodoxen Religionsunterricht? Hier in München zum Beispiel.
00:20:34: Also, eingerichtet ist es offiziell schon. Es gibt orthodoxen Religionsunterricht.
00:20:38: Ich persönlich erteile orthodoxen Religionsunterricht organisiert als Sammelunterricht.
00:20:43: Das sind alle so Lösungsformate, die für unsere Struktur unsprünglich notwendig wären,
00:20:50: aber die man vielleicht jetzt auch in ihrer Situation oder der evangelischen und katholischen Kirche bedenken müsste.
00:20:55: Sammelunterricht bedeutet es ein gymnasialer Unterricht, wo Schülerinnen und Schüler
00:21:00: aus mehreren Gymnasien zusammenkommen und dort am Freitag Nachmittag am Kleinstegymnasium
00:21:06: bzw. Mittwoch-Nachmittag am Maritarese Gymnasium unterrichtet werden.
00:21:10: Und zwar von der fünften Jahrgangsstufe bis jetzt hinauf zur 13.
00:21:14: Mit-Abitur, auch Schriftlich-Abitur ist möglich in diesen Formen.
00:21:19: Diese Religion zu diese Formen gibt es weiterhin auch in Augsburg und in Nürnberg,
00:21:24: weil das sind die Ballungszentren, wo besonders viele orthodoxe Schülerinnen und Schüler vorhanden sind.
00:21:31: In Bayern hat man nochmal die besondere Situation, dass man auch einen
00:21:34: auserschulischen Religionsunterricht organisieren darf.
00:21:37: Den hat seit vielen Jahrzehnten die russische orthodoxe Kirche im Ausland organisiert,
00:21:43: die organisieren das in ihren Kirchengemeinden, das ist dann auch ein schulischer Unterricht,
00:21:47: wo man eine Note dafür bekommt, muss natürlich Lehrplan konform und Unterrichtsraum konform
00:21:53: und nach allen Richtlinien der bayerischen Schulordnung entsprechen.
00:21:58: Das ist auch möglich und aktuell arbeite ich sehr, sehr intensiv an diesem Thema.
00:22:04: Nicht nur aktuell, seit zehn Jahren hat mich die orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland.
00:22:11: Das ist also die bischöfliche Vertretung aller orthodoxen Bischöfe in Deutschland
00:22:17: zum Koordinator für den orthodoxen Religionsunterricht in Bayern ernannt.
00:22:22: Und in diesem Amt versuche ich den Religionsunterricht voranzubringen.
00:22:27: Das ist natürlich sehr, sehr schwierig derzeit.
00:22:30: Die schrumpfende Schülerzahl in den etablierten großen Schwesterkirchen ist bekannt
00:22:39: und das hat natürlich auch die Konsequenz, dass die Gruppen, die da reinkommen,
00:22:43: der Getauften auch kleiner werden.
00:22:45: Dann die große Frage, wie viel Islamunterricht kommt dazu als Pflichtfach zum Ethikunterricht.
00:22:56: Und das war natürlich eine schwierige Zeit, wo jetzt auf einmal der Ort
00:23:01: der Autodoxe Herr Klitsch dazukommt und auch nochmal Autodox- und Religionsunterricht fordert
00:23:07: und das überlastet, glaube ich, die Verwaltungen sehr, sehr stark.
00:23:12: Es sind, ja, die Zahl geht an die 100.000 Autodoxe-Schülerinnen und Schüler an den Schulen in Bayern.
00:23:20: Und weil es einfacher ist, diese Schülerinnen und Schüler einfach in den Ethik
00:23:27: unterricht zu schicken, machen das die Schulverwaltungen sehr, sehr gerne.
00:23:35: Aber das ist nicht Sinn der Sache und das ist auch nicht im Anliegen der Kirchen,
00:23:42: sondern wir versuchen miteinander etwas zu gestalten.
00:23:45: Die Situation heraus, Lehrermangel, weniger Schülerinnen und Schüler, führt ja letzten Endes auch dazu,
00:23:50: dass man die Lösungsversuche RUMEC, Religionsunterricht mit der Weiterkooperation,
00:23:56: anbietet. Aber da sind wir irgendwie unter den Tisch gefallt in dieser Situation.
00:24:03: Denn die aktuellen Gegebenheiten sehen die Teilnahme an diesem RUMEC von Autodoxen Schülerinnen und Schülern nicht vor.
00:24:10: Im weiteren Unterricht der konfessionell Kooperativorganit, Organisale Religion,
00:24:17: so bin ich in diesem Gremium mit dabei und versuche das voranzutreiben.
00:24:21: Denn man hat eigentlich, wie Sie schön geschildert haben, gar nicht wahrgenommen,
00:24:25: wie viele Autodoxe waren denn in Ihrem Unterricht eigentlich.
00:24:28: Man hat das vielleicht mal erkannt, wenn man das Kreuzzeichen gesehen hat,
00:24:31: wenn man die Kinder zum Beten aufgefordert hat.
00:24:34: Und dann sieht man, das ist aber ein anderes Kreuzzeichen.
00:24:36: Und da werden dann die Lehrkräfte auf einmal sensibilisiert und sehen,
00:24:39: dass Hoppler da ist noch wer anderes da.
00:24:41: Denn aus den Schülerlisten, die man als Lehrer dann vorgelegt bekommt,
00:24:45: sieht man das manchmal gar nicht.
00:24:46: Und die Schüler sind manchmal sehr, sehr zurückhaltend.
00:24:51: Was um die Preisgabe ihrer eigenen Konfessionellität, wenn es darum geht, sind sehr zurück.
00:24:57: Die machen am Unterricht mit, mehr oder weniger.
00:25:00: Aber dass die da sind und dass das viele sind, die da sind, wird häufig nicht wahrgenommen.
00:25:06: Und diese Bedarfsmeldung ist die Voraussetzung dafür, dass es weitergeht.
00:25:12: Aufgrund meiner Tätigkeit gibt es Lehrpläne für alle Schularten,
00:25:18: also Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium.
00:25:21: Berufsschulen werden auch noch vorbereitet, aber eigentlich ist dieser Religionsraum nicht eingerichtet.
00:25:27: Die Schwierigkeit liegt darin, das umzusetzen.
00:25:30: Wenn ich fragen darf, wo kommen die alle her? Aus welchen Ländern oder wo wohnen die mich?
00:25:36: Das ist unterschiedlich.
00:25:37: Viele sind natürlich in vierter Generation der Gastarbeiter, die ab 1962 gekommen sind.
00:25:46: Aktuell natürlich sehr, sehr viele aufgrund der Flüchtlinge aus der Ukraine,
00:25:51: wo das nochmal ein besonderes Thema ist.
00:25:53: Aber aus den Unterschiede in Herkunftsländern sind diese Menschen hier in Bayern.
00:25:59: Hunderttausende Dockschillerinnen und Schülern Bayerischen Schulen.
00:26:02: Wir haben im Vorfeld besprochen, dass in Russland kein Religionsunterricht angeboten wird.
00:26:06: Soweit mir bekannt ist, gibt es in Russland nur einen staatlichen Unterricht,
00:26:13: werteorientiert, aber Religionsunterricht sollte in diesen ursprünglich kommunistischen Ländern eigentlich nicht vorhanden sein.
00:26:22: Das habe ich über die Schülerinnen und Schüler erfahren, die selbst hierher gekommen ist.
00:26:28: Für die war das ein Nov, um das es orthodoxen, dass es Religionsunterricht überhaupt gibt,
00:26:32: der staatlich und kirchlich organisiert ist, dass noch was Besonderes ist, in dieser Form und dass der in der Schule stattfindet.
00:26:40: Also das hat mich schon beeindruckt, weil ich mir das auch so nicht bewusst war.
00:26:44: Und was erzählen diese Kinder, wenn ich fragen darf?
00:26:46: Novum haben sie gesagt, was macht es mit denen, wenn die vom Religionsunterricht haben?
00:26:50: Die kommen ja momentan noch sehr, sehr gut in die Übergangsklassen, in diese Brückenklassen hinein.
00:26:57: Aber häufig wissen sie nicht, was sie genau tun sollen.
00:27:04: Stellen sie down und sagen, was machen die anderen, die gehen in Ethik.
00:27:09: Und das wird manchmal auch so dargestellt, dass es die einfachste Lösung geht mal dorthin.
00:27:14: Aber dabei wirfen wir, brauchen wir wirklich nochmal ein gutes Zusammenrücken und eine Kooperation,
00:27:21: dass wir das besser anschauen und wahrnehmen, wie viele das sind und was wir da tun können.
00:27:27: Vor allem jetzt im Fachethiknikerecht, weil es geht ja darum, dass ich eben glauben nicht indizieren kann,
00:27:35: dass die Religion jetzt spritzen kann.
00:27:38: Dafür ist dieser Unterricht da für Schüler, gerade in den Oberstufen, die für sich selber eben sagen,
00:27:44: das ist mein Weg, mich mit dieser Welt auseinanderzusetzen.
00:27:48: Und ich bringe mir genauso verantwortungsvoll ein, wie jemand, der sagt, dass er glaubenspezifisch handeln möchte.
00:27:55: Aber das ist halt meine Orientierung. Der muss ja gerecht werden und körperkapt der Religionsunterricht sein,
00:28:01: der aus organisatorischen Gründen vielleicht nicht stattfinden kann.
00:28:04: Ich weiß noch, wie ich am Gymnasium war, da war dann immer der Ethikunterricht am Freitag in der sechsten Stunde.
00:28:09: Natürlich sind wir alle in der Religion geblieben, ich war sowieso ein Pfarrer,
00:28:12: aber wir geht dann am Freitag in der sechsten Stunde noch in die Schule.
00:28:17: Und jetzt hat der Ethiker, und dann geht da kein reinerbares Problem auch schon gelöst.
00:28:21: Aber gerade dieses Modell oder wie Sie das beschreiben, dieser Sammelunterricht,
00:28:26: der ist uns ab und nicht mehr fern.
00:28:29: Wir hören immer mehr von unseren Lehrkräften, dass die Religionsklasse immer kleiner werden,
00:28:33: dass wir jetzt da schon zusammenschiebt innerhalb der Schulen irgendwann,
00:28:37: die jetzt keine düstere Zukunftsmusik, aber irgendwann werden wir uns auch da an euch orientieren müssen.
00:28:43: Wie können wir noch in Bundesländern, in denen der Religionsunterricht vielleicht PöA-Pö nicht mehr stattfinden soll,
00:28:51: wie können wir dann uns noch als Religionsvermitteln, die dann einbringen können?
00:28:56: Hätten wir schon wieder etwas für unseren interkommissionellen und religiösen Dialog?
00:29:01: Was können wir davon nicht lernen? Wie können wir das dann in der Zukunft,
00:29:04: vielleicht um einem halben Jahrhundert oder wann irgendwie organisieren?
00:29:07: Wir wissen es ja nicht.
00:29:09: Nächstes Fass, wenn ich auf einmal darf, nur wenn Sie mich interessiert,
00:29:12: sitzt er wirklich hier als Lernender. Kriegt der Kirchensteuer?
00:29:16: Nein, wir erheben keine Kirchensteuer, aber noch nie erhoben.
00:29:19: Und das ist natürlich auch eine Schwierigkeit, weil wir auf diese Art und Weise
00:29:24: natürlich nicht den ganzen Hintergrund stemmen können, der hier in den etablierten Kirchen einfach vorhanden ist.
00:29:31: Also ich habe keine Sekretärin, ich bin gleichzeitig Pfarrer, ich bin gleichzeitig Bischofsvika,
00:29:36: ich bin gleichzeitig Koordinator, habe Gespräche einerseits mit Ministerium,
00:29:40: habe eine Gespräche auf seelsorgischer Ebene, es sind also sehr, sehr viele unterschiedlichen Ebenen,
00:29:45: die ich bespielen darf. Das macht Freude, es kann natürlich nicht jeder tun.
00:29:50: Aber da hängt es dann eben auch zusammen, dass ich mich mit Zahlen auseinandersetzen muss.
00:29:56: Wo sind wir denn da?
00:29:57: Kirchensteuer ist ein Thema, das für uns sehr schwierig ist aus theologischen Gründen,
00:30:02: denn ein Getauf der Mensch ist Kirchenmitglied und es kann keinen anderen formalen Entschluss geben,
00:30:11: dieses Mysterium der Taufe aufzuheben mit einem Kirchenaustritt.
00:30:18: Also das kennen wir nicht und das ist ein tiefer theologischer Grund.
00:30:22: Aber zu den Schwierigkeiten, das möchte ich noch mal zurückgehen mit dem Religionsunterricht.
00:30:28: Die Mindesteilnehmerzahl liegt bei fünf, wo ein Religionsunterricht organisiert werden muss.
00:30:35: Und die kann ja heute sowohl in der katholischen Kirche manchmal nicht organisieren,
00:30:41: weil die Lehrkraft fehlt. Also es ist ein Zusammenspielen.
00:30:45: Einerseits wird mir nahegelegt, machen sie Religionsunterricht, aber finden sie mir die Lehrer dazu.
00:30:52: Aber das Lehramt für Odoksetheologie, wir haben zwar eine Ausbildungseinrichtung für Odoksetheologie,
00:30:57: da haben wir keine Religionsdidaktik und da tauschen wir uns dann eben aus.
00:31:02: Und da brauchen wir dieses Miteinander, weil ich die Religionspädagogie und die Religionsdidaktik
00:31:06: von der evangelischen Kirche und von der katholischen Kirche, die schon etabliert,
00:31:09: ist einfach mir Ausleihe und Frage, können sie mir da helfen, können wir da was machen.
00:31:14: Und auch dieses Miteinander ist da sehr, sehr wichtig.
00:31:19: Aber wir hinken da aufgrund der Finanzen, die einfach bei uns aufgrund von Spenden zusammenkommen,
00:31:25: sehr, sehr stark hinterher.
00:31:28: Sie haben im Vorfeld zum Thema Religionsunterricht was ganz was wichtig ist.
00:31:32: Sie meinten in der aktuellen Krisenzeit, es ist so wichtig, dass man im Religionsunterricht lernt,
00:31:38: sich zu positionieren, sich selbst zu finden.
00:31:41: Und jetzt reden wir aber eigentlich davon, dass wir keine Leute finden von Religionsunterricht.
00:31:45: Wie bringen wir das zusammen?
00:31:47: Wenn man sich selbst positioniert, ist der eigene Überzeugung geschuldet, meine ich mal.
00:31:54: Und wie sehr man etwas zum Ausdruck bringt, ist heute geprägt vor einer ganz kurzen Aktualität
00:32:04: in den neuen sozialen Medien.
00:32:07: Da wird alles gezeigt auf einmal, alles dargestellt.
00:32:10: Aber sobald es etwas, ja, ich sag mal ganz einfach, um es eingemachte geht,
00:32:15: da zieht man sich sehr, sehr rasch wieder sehr stark zurück.
00:32:19: Wir kennen ja die Problematik, was man alles und mit den Pädagogik, was man alles den Kindern beibringen muss,
00:32:26: mit diesen neuen Medien umzugehen.
00:32:28: Das ist sehr, sehr wichtig.
00:32:30: Aber andererseits brauchen wir auch die Vorbilder der Menschen der Kirche,
00:32:36: die das besser tun können, als wir die Menschen, die das bisher gemacht haben.
00:32:42: Es entwickelt sich und ich kann nicht so gut mit diesen Medien umgehen.
00:32:46: Ich versuche es zu lernen, selbst die das wunderbare Bayern-Cloud-Schule,
00:32:51: wo man unterschiedliche Gruppen einrichten kann, mit denen online arbeiten kann.
00:32:57: Das sind sehr, sehr schöne Möglichkeiten.
00:32:59: Aber das wird natürlich ein junger Lehrer, der das gelernt hat, viel, viel besser machen können
00:33:04: und er wird sich viel besser positionieren können, als ich das momentan kann.
00:33:08: Aber hier brauchen wir auch dieses Miteinander lernen und es darf nicht Generationen spalten sein,
00:33:14: sondern es muss Generationen verbinden sein.
00:33:16: Das, was ich nicht kann, zeig es mir doch bitte.
00:33:18: Und dann sind wir einfach miteinander und dann können wir auch den christlichen Glauben besser darstellen.
00:33:25: Aber so lange man das trennt alles und den einen auf die eine Seite stellt und den anderen auf die andere,
00:33:31: sondern du kannst das, ich kann das.
00:33:33: Wie können wir hier eine gemeinsame Lösung finden, ohne dass ich unbedingt,
00:33:38: ich kann niemals in meinem Alter jetzt nochmal Religionssidaktik studieren.
00:33:42: Aber du hast das gelernt, du kannst es mir zeigen und so kann ich etwas mitnehmen und etwas bekommen, was ich nicht habe.
00:33:48: Und ich freue mich daran und das ist nochmal das Miteinanderleben.
00:33:51: Man muss sich daran erfreuen können, sich mit dem anderen auszutauschen.
00:33:54: Das wichtigste Mädchen ist der Mensch.
00:33:56: Ich denke, jetzt immer bin ich mit Lehrer und da hatte ich vor allem Religionslehrer,
00:33:59: die mir dann immer wieder sagen, natürlich bring ich nicht Glauben bei.
00:34:04: Natürlich gebe ich keine Noten auf Glauben, dass ein gläubiges Kind eine bessere Note hat, wie vielleicht ein anderes.
00:34:10: Natürlich geht es um Lerninhalte, um Wissen.
00:34:13: Und trotzdem, wenn ich vor dieser Klasse stehe, stehe ich als gläubiger Mensch da vorne.
00:34:19: Und das Kind hat das Gespür auch dafür.
00:34:21: Also für mich bleibt der Beruf des Religionslehrers fremd vom Menschlichen, vom spirituellen her gesehen,
00:34:27: mit immer der herausforderndste Lehrer, auf den es überhaupt gibt.
00:34:31: Nichts gegen Wartelehrer, der Teillehrer, alles gut.
00:34:34: Da ist Fachwissen, aber wirklich das auch ein Ohr, wenn er dann natürlich eine Autorität besitzt, dann klappt das wunderbar.
00:34:41: Und wenn er dann noch solche Lehrer hatte, ich noch seine Glaubensposition dazwischen mit einflickt,
00:34:47: dann habe ich so ein ganz kompaktes Ganzes.
00:34:49: Aber der Religionslehrer setzt sich schon in eine ganz besonderen Weise aus
00:34:54: und darum dürfen diese Leute jegliche Unterstützung, die wir ihnen geben können,
00:34:59: vor allem was ein Selbstwerkgefühl betrifft.
00:35:01: Was das bedeutet, ich stehe jetzt vor dieser Klasse, ich vermitle Lerninhalte,
00:35:06: aber ich autöme mich als ein Christgläubiger Mensch.
00:35:09: Und das ist eine Aufgabe, glaube ich, die uns unter den verschiedenen Christlichen Religionen sehr miteinander verbindet
00:35:17: und herausfordert zugleich.
00:35:20: Sie haben es erst so schön gesagt, zum Thema Kirchenaustritt, dass sie die Taufe umverlierbar ist.
00:35:26: Das ist ja bei uns also der staunende Eepare, also angehende Eepare,
00:35:32: wenn ich sie auf die Eepare bereite, einer davon ist aus der Kirche ausgedrehten,
00:35:36: ich mach es dann sich persönlich ungern, aber manchmal kommt man nicht vorbei,
00:35:39: dass sie gegeltslos an sich richtig verstehen.
00:35:42: Der Austritt aus der Kirche hat die Taufe nicht für überflüssig erklärt.
00:35:46: Und der Grundsatz lautet und er getauften, kann es nur eine Ehe geben,
00:35:51: die zugleichsakrament wird, weil Christus diese Ehe zur Würde des Sakraments erhoben hat.
00:35:56: Also der Kind ins Zeme austreten, wenn er jetzt kirchlich heiratet, ist es ein Sakrament.
00:36:01: Und das ist einmal und das ist nicht wie in der Tatoxenkirche,
00:36:05: er mentelt zweit oder dritte, nur damit uns das klar ist, welcher Zeichen er hintersteckt,
00:36:11: die Einmaligkeit Gottes, die diese Lebensform vermitteln will,
00:36:15: seine Einheit Gott und Mensch, die durch die eine von einem Frau dargestellt wird.
00:36:20: Und da staunen da manche. "Ach stimmt, ich bin ja immer noch getauft."
00:36:24: "Sag ja, das bleiben sie auf, ewig."
00:36:26: Und sie werden immer als Getaufter behandelt und sie werden ein Eratorisch und wenn sie 100 mal ausgedrehten sind,
00:36:31: werden sie von mir als Getaufter verabschiedet und ins neue Leben hinüber begleitet.
00:36:37: Ich glaube, da müssen wir auch viel mehr Aufklärung betreiben, gerade in unserem Land,
00:36:41: wo das Austreten ja mittlerweile Mainstream geworden ist.
00:36:46: Du kannst deine Kirchenmiglischchaft durchaus an eine Gatorobe abgeben.
00:36:50: Aber das, was die Taufe bedeutet, nämlich, dass Gott die Hand ausgestreckt hat,
00:36:56: das invirst du nicht los, tut mir leid.
00:37:00: Ich glaube, da sind wir sehr, sehr einig.
00:37:03: Sag doch jetzt da einig, wie stets denn um die griechisch-orthodoxe Kirche in Deutschland?
00:37:08: Inwiefern?
00:37:10: Habt ihr auch Austrittswellen? Wie schaut's da aus?
00:37:14: Ja, das ist die Tendenz der Welt insgesamt, dass man sich weniger für öffentliche Organisationen,
00:37:24: sei es Politik, sei es Kirche, sei es um das man sich da einst.
00:37:28: Man zieht sich sehr, sehr gerne zurück.
00:37:31: In Belgien gibt es doch jetzt diese Welle, wo sie sie reinweise, massenweise aus dem Taufregister austragen lassen wollen.
00:37:39: Also sie wollen nicht mehr als Getaufte irgendwo verzeichnet sein.
00:37:43: Also das ist schon eine Steigerung, die der Stadt findet.
00:37:46: Das ist sehr interessant.
00:37:48: Aber es ist Usus in der orthodoxen Kirche, dass man eigentlich jeden Sonntag in die Kirche geht,
00:37:57: wie es evangelisch und katholisch auch sein sollte.
00:38:00: Wie viele gehen denn tatsächlich in die Kirche, obwohl sie nicht ausgetreten, aber trotzdem getauft sind, immer in die Kirche?
00:38:08: Und wie füllen sich diese riesigen Gotteshäuser?
00:38:11: Und das ist ein Farrer Schieß, also sie haben ein großes Haus in der Maximiliandskirche.
00:38:15: Und ich freue mich immer sehr, wenn ich es voll sehe.
00:38:18: Aber auch wenn ihr Haus voll ist, sind doch insgesamt die Kirchengebäude leer.
00:38:24: Und bei uns sind es in München über 30.000, 35.000 Griechen, die in drei Kirchengemeiten hier untergebracht werden.
00:38:35: Ja, unsere Kirchen sind auch voll, wenn da eben 400 Leute zusammenkommen am Sonntag und das mal 3.200.
00:38:43: Aber es sind doch noch mal sehr, sehr viele, die nicht da sind.
00:38:46: Und die kommen dann zu Ostern.
00:38:49: Wir sind dann einmal im Jardau, dann habe ich vom Salvatopplatz neben dem Balkon vom Kardinal,
00:38:56: erst bei uns im Palais, dann grüßen wir uns immer, wenn ich da die Kavreiter-Pozession zum Marienplatz mache,
00:39:01: dann ist immer Riesenfeierlichkeit da, aber die sind dann auch wieder weg.
00:39:06: Aber es ist ihnen wichtig, dass sie wenigstens an diesem einen Tag dort hingehen.
00:39:10: Ich habe mir das einmal geleistet, am 24. am Abend in die Gagroschen Gierg.
00:39:17: Das war auch voll. In der Michelskirche war ich, in der Damelschiffskirche war ich.
00:39:21: Das war voll, alles voll. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
00:39:25: Aber ich stelle mir dann immer wieder die Frage, wo sind denn diese alle Menschen am Sonntag?
00:39:31: Und hier stellt sich für mich diese Frage in den Vordergrund, wie viel benötigen die Menschen von Gottesdienst?
00:39:41: Wie kann man es ihnen näher bringen, häufiger zu gehen?
00:39:44: Da geht es wieder um das Kirchengemeinde, es ist ein Miteinander.
00:39:47: Ich möchte gerne dort hingehen, um dort etwas miteinander zu gestalten.
00:39:52: Ja, wie heute gewählt, wir werden bestmiert von Fernsehen, Internet, so viele Veranstaltungen, so viel Theater, so viele Kinos.
00:40:01: Irgendwo ist man voll und man braucht dieses Zusatz, man nimmt das wahr, man meint, ich brauche das nicht mehr.
00:40:09: Das ist auch mal ein zusätzliches. Aber den Mehrwert zu finden, das ist die Aufgabe des Priester als Mensch, der eben zu den Menschen hingeht und in die Hand halten kann.
00:40:19: Und das ist heute noch mal besonders schwierig.
00:40:22: Wie kann ich dem anderen Menschen die Hand halten?
00:40:25: Nachdem man ja im Schulunterricht, da wurde ich auch immer betreite, manchmal war ich da in Zutane, weil ich später noch eine offizielle Veranstaltung hatte.
00:40:34: Die Kinder kamen um und umarmten den Religionslehrer Pfarrer Klitsch.
00:40:39: Die Kollegen haben dann manchmal schon geguckt, wie kann es denn sein, dass die sich umarmen und diese Menschlichkeit ist manchmal heute auch aufgrund aktueller Themen auch noch mal schwieriger geworden.
00:40:53: Aber das sind alles Dinge, die man sich bewusst machen muss und versuchen umzugehen, also jeder auf seine Art und Weise.
00:41:00: Einfach wichtig gefallen, dass man den Kirchgang nicht als all und letzte Entscheidung der Grabmesser für meine Glauben erklärt.
00:41:14: Das muss ja meine Leute immer wieder sagen, jetzt werden sie sagen, meine große Kirche und die sind voll.
00:41:20: Wenn nur die kommen, die hier in meinem Viertel leben, dann bin ich genauso leer wie die anderen.
00:41:27: Wir haben jetzt eine gewisse Bekanntheit nach außen und viele kommen schon aus Neugierde, genauso wie man sagt, Michael geht wegen Jesuitenbäridik und guter Kirchenmusik.
00:41:36: Und dort geht es, und dort geht es, das ist ja schön.
00:41:38: Dann, dass man Weihnachten, dass man Ostern geht.
00:41:40: Ich kann nicht erklären, warum man sich darüber aufregt, dass manche Leute nur am Weihnachten in den Kirchen gehen, ja wenigstens kommen sie nur einmal.
00:41:48: Da können wir gleich zuspielen, wenn es die Sohn immer anehmert kommen, wenn wir da alleine sind. Darum geht es ja gar nicht.
00:41:53: Sondern ich habe in den Leuten mit meinem Gottesdienst die Möglichkeit ein Angebot zu machen.
00:42:00: Und die Leute entscheiden darüber, ob dieses Angebot für sie gut ist, ob es für sie wichtig ist, ob sie das brauchen.
00:42:08: Ich kann es mir ganz praktisch erzählen, wenn ich noch ein junger Bruder bin und aufgeregt darüber bin, wie meine Leute gesagt haben, wissen sie,
00:42:14: ich gehe lieber im Berg oder im See oder im Wald, da bin ich im Leben Gott näher als in der Kirche.
00:42:18: Dann haben wir den, dann lasst ihr vom Fürst ein Eiger und Praxmönige.
00:42:22: Würde ich heute nie mehr sagen, finde ich ja Unverschämtheit.
00:42:25: Wenn diese Person sagt, dass sie in der Stille der Natur oder irgendwo ihre Gotteserfahrung macht, dann habe ich mich da nicht einzumischen.
00:42:33: Sondern ich kann nur sagen, ich mache auch ein Angebot und ein guter Gottesdienst,
00:42:39: ein guter Inhalt, ein guter Musik mit Ostern, einer Botschaft, die mir einfach über die Grenze des Alltags hinausweist, ist so ein Angebot.
00:42:48: Und wenn das angenommen wird, dann habe ich genau die selbe erreicht wie der Berg, wie der See, wie der Wald von sich aus.
00:42:55: Und da gibt es keinen Grund zum Neid, auch nicht interriliösen Neid.
00:43:00: Sondern es geht nur darum, was können wir voneinander lernen und wie können wir füreinander da sein und den anderen auch mit unterstützen.
00:43:07: Ich bin nachkonsiliar, geboren, aufgewachsen, geprägt worden.
00:43:12: Für mich war ökumenischer Dialog eine völlige Normalität in meiner Heimaterei.
00:43:17: In München gab es nie irgendeine Veranstaltung, eine größere, an der nichts der evangelische Pfarrer mit teilgenommen hätte.
00:43:25: Wir haben ökumenische Jugendarbeit gemacht, Seniorenarbeit, Frauenarbeit, das war völlig normal.
00:43:31: Ich kenne es gar nicht anders. Also ich kann mir was nicht ökumenisches gar nicht vorstellen.
00:43:36: Ich würde mir einfach wünschen, dass wir das auch in der Autodauksie schaffen.
00:43:40: Dass das auf völlige Normalität ist.
00:43:42: Hier in München klappt es. Sie kennen es jetzt das erste Mal, aber ja, die Kollegen haben wir ja auch schon kennengelernt.
00:43:47: Und es ist immer ein herzlicher Empfang und herzliche Begegnung.
00:43:51: Und dafür muss ich sagen, bin ich wahnsinnig dankbar.
00:43:53: Er klitscht zum Abschluss auch an Sie, was positive ist.
00:43:57: Wir wollen immer mit was positiven Enden einem Wunsch, wie es der Rainer auch gerade gesagt hat, mehr davon.
00:44:01: #WohlWollenSieWürdsDieFreuenWenns mehr davon zum Beispiel Austausch, Dialog, der Kirchengeber, wie ihr Wunsch zum Schluss.
00:44:09: Ja genau, dieser Mehrwert, den Sie so schön gesagt haben, der Kirche ist ein Mehrwert, ein Angebot zwischen vielen.
00:44:16: Aber es hat etwas mehr und genau diese Herzlichkeit, die man miteinander braucht, ich glaube, die finde ich.
00:44:22: Die sehe ich bei Ihnen, die sehe ich bei all meinen Begegnungen.
00:44:25: Und je mehr man das wahrnimmt, desto mehr freut man sich auf diese Begegnung.
00:44:30: Und ich meine, dieses kuminelle, dieses kuminelle Austausch ist heute nochmal besonders zum Ausdruck gekommen,
00:44:38: dass nicht nur kumene katholische Vangelisch, sondern katholische Vangelisch orthodox als gemeinsames Vorgehen gesehen und betachtet wird und auch als solches wahrgenommen wird.
00:44:48: Also das finde ich etwas ganz Positives und was sehr, sehr schönes. Danke.
00:44:51: Wir wissen nie unsere Verantwortung. Es sind immer die Religionen, die dazu benutzt werden, um unfrieden zu stiften.
00:44:58: Es ist immer der religiöse Weg, mit der man unter Menschen, wir lieben zum Beispiel nahe Osten, wir erleben es in Israel,
00:45:04: wir unter Menschen verschiedener Religionen erfolgreich, streit und hasstgeschürt wird.
00:45:11: Und darum müssen wir als Religion in der dagegen halten und sagen, nein, wir lassen uns nicht für einen Karn sparen.
00:45:16: Wir haben alle das selbe Ziel und so mit diesem Mehrwert im Blick gehen wir nur den Weg des Friedens an. An und weg gibt es ja gar nicht.
00:45:24: Das war ein ganz schöner friedlicher Austausch. Jetzt war hochspannend hier zuzuhören von euch beiden.
00:45:29: Vielen Dank, Herr Klipschan, Sie fürs Kommen für den super Einblick auch fürs gemeinsame Lernen.
00:45:34: Und ich sage vergeltskott an die Hörerinnen und Hörer. Hat Spaß gemacht.
00:45:37: Bis zum nächsten Mal. Wir hören uns immer jeden ersten des Monats überall, wo es Podcast gibt.
00:45:43: [Musik]
00:45:47: Das war Pausengong, der Bildungs-Podcast der KJG Bayern in Kooperation mit dem katholischen Medienhaus St. Michaelsbund.
00:45:56: [Musik]
00:45:58: (Husten)
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