Krisen, Klimawandel, Kriege, mentale Erschöpfung – und gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Sinn. Warum eigentlich?

Shownotes

In dieser Folge von PAUSENGONG sprechen Martin Goppel und Rainer Maria Schießler mit Markus Kosian (PromisGlauben) über die Frage, warum Religion gerade in unsicheren Zeiten wieder an Bedeutung gewinnt. Warum verlieren klassische Kirchen Mitglieder, während Freikirchen boomen? Was suchen Menschen heute wirklich – Struktur oder Beziehung, Antworten oder Hoffnung?

Und: Kann Glaube 2026 überhaupt noch „cool“ sein? Eine ehrliche, persönliche und überraschend klare Folge über Sinnsuche, Spiritualität und die Zukunft von Kirche.

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00:00:06:

00:00:13: Griesen überall.

00:00:15: Kriege, Klimawandel, mentale Erschöpfung, Identitätsfragen.

00:00:18: Gleichzeitig verlieren Kirchen Mitglieder und trotzdem wächst das Interesse an Sinn, Spiritualität und Orientierung.

00:00:26: Warum ist Religion gerade jetzt wichtig?

00:00:28: Warum erreichen frei kirchen Menschen während die klassischen Kirchen oft kämpfen – und kann Glaube heute überhaupt noch cool sein!

00:00:36: Darüber sprechen wir heute mit Markus Kosian von Promis Glauben und unserem KIG-Mitglied hier im KIG Pausengong, im Studio des MKS.

00:00:44: Grüß Dich, Markus!

00:00:45: Hallo Martin, schön dass ich da sein darf.

00:00:48: Bei diesen Fragen müssen wir uns natürlich auch immer Hilfe holen von unserem geistlichen Beirater Rainer.

00:00:52: Schön, dass du da bist.

00:00:53: Hallo!

00:00:55: So, Markus jetzt zu dir.

00:00:56: Wer ist Markus Kosyan?

00:00:58: Ja ganz klassisch also bin neunvierzig Jahre alt, verheiratet zwei Kinder, gelernter Bankkaufmann Danach zum Diplomhandelslehrer, ausgebildet worden mit zweitfach katholischer Religion und Gründer- und Initiator von Promisglauben.

00:01:18: Was macht PromisGlauben?

00:01:20: Was ist es?

00:01:21: Ja, Promis Glauben ist ein multimediales Projekt in dem wir über Promisstatements den Dialog über den christlichen Glaubem und die damit verbundenen Werte neu anregen wollen.

00:01:32: Das heißt das ist eine Webseite wo man googeln kann.

00:01:34: promisklauben.

00:01:35: dort zeigt die Prominente, die sich zum Glauben äußern.

00:01:39: Wir berichten da täglich von einem Prominenten der aktuell was zum Glauben zu seinen Werten zur Sinnfragen äußert und das stellen wir jeden Tag dar und wir haben mittlerweile über tausend Fünfhundert Prominentae berichtet.

00:01:53: Das heißt ich wenn es jeden Tag kommt, ich teile ein Jahr, Tausendfünfhunderte durch dreihundertfünfundsechzig kommen irgendwie auf fünf Jahre?

00:01:59: Ja wir berichten natürlich auch doppelt.

00:02:01: nun weil manche ja immer wieder mal sich äußeren Wir sind seit erstem, zwölften, zweitausendsebzehn online.

00:02:10: Zuvor war das in der Ausstellung dargestellt.

00:02:14: Also in so Karten?

00:02:16: Ja also eine Schulausstellung die jetzt an achtzig Orten-Schulen-Kirchengemeinden präsentiert wurde.

00:02:22: Wie kamst du zu dem Projekt im Unterricht?

00:02:25: oder wie ist die Idee entstanden?

00:02:27: Tatsächlich vor fünfzehn Jahren im Religionsunterricht.

00:02:30: Ich bin ja, wie gesagt Wirtschaften und Religionslehrer und habe am Anfang so ein paar Stunden Religion gegeben.

00:02:36: Und hab so gemerkt ich komme da gar nicht so richtig durch, ich komme nicht an die Fragen der jungen Leute ran und eine Wirtschaftsstunde war sehr einfach zu halten.

00:02:45: Da war klar wo das stunden Ziel hin muss und die Religionsstunden waren schon immer bisschen komplizierter.

00:02:51: Dann kam immer die Idee, ich hatte eine Schlagzeile in der Bildseitung entdeckt.

00:02:55: Jürgen Klopp – cool, klu, gläubig!

00:02:57: Darum stehen alle auf diesen Menschen.

00:02:58: und ich habe gedacht, sehr gläube ich.

00:03:00: Und hab dann recherchiert... ...und bin damit in die Unterrichtstunde gegangen.

00:03:04: Also Aussagen von Jürg-Klopp zu seinem Glauben….

00:03:07: …und das war das erste Mal wo mein Religionsunterricht Leben in der Bude war.

00:03:10: Also weil sich die jungen Menschen herausgefordert hat, sich zu positionieren.

00:03:16: Also zu sagen, Herr Kosian, der kann doch kein Christ sein wie der sie am Fußballplatz aufführt?

00:03:22: Der macht es doch nur aus Marketinggründen.

00:03:25: Ein Anderer hat gesagt, das finde ich jetzt cool!

00:03:28: Ich bin auch gläubig und lange Rede kurzer Sinn.

00:03:31: wir hatten also ich hatte dann das Thema was machten Christen aus?

00:03:34: Wir haben über das Vater-Unsorgs gesprochen, wir haben über die Beichten gesprochen, über Vergebung beim Herzlichkeitssprachen und das wäre ohne Jürgen Klopp nicht möglich gewesen.

00:03:41: und dann habe ich weitergegoogelt und war überrascht wie viele doch sich heutzutage vor fünfzehn Jahren, war das noch ein bisschen weniger als heute ernsthaft zum Glauben bekennen.

00:03:52: Rein aber im Fußball haben wir es auch schon mal gekommen.

00:03:54: Ja gerade

00:03:55: diese Woche die Geschichte mit dem Company.

00:03:58: Das öffentliche Statement voller Leidenschaft gegen Rassismus und ... Die Verletzung der Menschen.

00:04:05: Wir werden im Begriff Glauben viel weiter fassen müssen, da geht es gar nicht so sehr ums katholische Bekenntnis.

00:04:12: Für mich heißt Glaub in erster Linie das absolute uneingeschränkte Interesse und der Einsatz für die Menschlichkeit.

00:04:20: Was ich dem geringsten meiner Brüder getan habe, hab du mir getan.

00:04:23: Zack!

00:04:23: Und da beginnt der Glaube.

00:04:24: Da verschau' ich nicht mehr auf die Konfession, nicht einmal auf die Religion sondern eben wie benimm das sie?

00:04:29: Wie oft war ich schon am Friedhof... Dann haben wir die Angehörigen gesagt, ja, der Versteubene.

00:04:33: Wir sind Gefahrer in den Kirchgang jetzt nicht, aber er war sehr gläubig!

00:04:36: Da sag ich ja wunderbar, dann... diesem Kirch interessiert mich gar nicht, gell?

00:04:40: Mir interessiert wie habt ihr das gespannt, dass er gläbig war und es kommt immer derselbe raus.

00:04:45: Wie ist er mit dieser Weltumgang?

00:04:46: Wie ist sie mit dem Menschenumgang oder wieder Konflikte gelöst?

00:04:49: Hat er sich selber geliebt, hat er Freude am Leben gehabt?

00:04:51: Das sind alles Kennzeichnissen des Glaubens, nichts anderes.

00:04:56: Promis glaube ich war auch schon mal auf eurer Seite drauf.

00:04:59: Promis glaubt mich ist deswegen so wichtig, weil es im Verlag eine Multiliste ist.

00:05:05: Wenn man einen Werbeträger... Ich habe das selber gemerkt an den Schülern, die dann ein Kloppi erlebt haben.

00:05:12: Einer meiner besten Freunde war der Karl Friesen Einziger gespielt, einziger getobert.

00:05:16: Nationaltorwart, Torwart in Schwapp und Russenheim.

00:05:19: Da haben wir ihn kennengelernt wie Kaplan war in Russenhaim.

00:05:21: Der hat einmal in einer Stadionzeitschifftin im Interview gesagt er möchte immer so spielen als würden der liebe Gott sein einziger Zuschauer wäre.

00:05:29: Er war ein bekennender Christ, den Marmone hat selber Predigten gehalten, hat es sehr askeltisch gelebt mit dem, wenn man sagt die jetzt... Die Bags und Short Arms, so geizig war er.

00:05:40: Ich habe immer Nikol ausgemacht bei ihm.

00:05:42: Also es war eine totale Begeisterung die er in seinem Glauben aber völlig unaufdränglich gelebt hat.

00:05:47: Er war nie zu seinen Mitspielern und hätte er missioniert oder irgendwie sowas.

00:05:50: Nix gar nix, gell?

00:05:51: Sondern der Glaube war sein Grundgerüst!

00:05:54: Und jetzt kommt einer von den Jugendlichen so verehrt wird.

00:05:59: Traumberuf, also getorbert.

00:06:01: für jeden Rosenbabuem war das ein Ziel.

00:06:04: Dann kommt der an und sagt ich bin ein gläubiger Christ.

00:06:07: Was ist das, was diese schöne Wirkung hat?

00:06:09: Im Sport werden wir sagen Kickoff-Veranstaltung.

00:06:11: Warum ist dieser Kickoff... Also dieses Religion?

00:06:15: jetzt in diesen Zeiten vielleicht wichtiger denn je war dann euch beide.

00:06:18: Du brauchst eine Führungsgestalt für uns, dieses Christus.

00:06:22: Du brauchste jemanden der nicht nur den Weg weist sondern den Weg mitgeht.

00:06:26: die Zeiten sind unsicher.

00:06:29: Wir reden davon Kriegskonnen in der Schule wir debattieren ob unsere Krankenhäuser kriegstechnisch ausrüsten müssen dass man im Untergrund weiter behandeln können wenn die ersten Bomben.

00:06:39: aber ja wohl lehm dem wir.

00:06:41: Die Menschen haben Angst, junge Leute sagen sie haben Angst vor der Zukunft.

00:06:46: Und dann kommt Religion natürlich schnell ins Spiel wobei immer die es eigentlich abgelehnt hat und so gesagt hat das müsste leicht schlecht gehen dass sie an Gott glauben.

00:06:53: nein ich glaube gerne an Gott.

00:06:55: dabei ist man gut geht aber es ist halt leider so.

00:06:58: es bewährt sich.

00:06:58: so bin die Bedrängnis groß wirds dann greift mir nach der Unendlichkeit.

00:07:04: Ich würde sagen genau das also das Erleben von Grenzerfahrungen.

00:07:08: Also das in Krisen ist es natürlich noch viel bewusster.

00:07:11: dann da, also dass ich Grenzerfahrungen erlebe und dann... Ich habe nur zwei Optionen.

00:07:17: Entweder zu sagen Es ist halt so oder es gibt eine Hoffnung darüber hinaus.

00:07:22: Oder ich möchte eine Hoffnung darüber hinaus machen.

00:07:24: Und dieses führt dazu, dass ich mich auch mit einer Religion beschäftige.

00:07:29: Genauso wie der Pfarrer Schießler hat jetzt gesagt, dass er nicht immer nur Grenzen erlebt sondern auch mal Grenzen überschreite in der Freude, in der Dankbarkeit, im Geburt eines Kindes.

00:07:40: Ich bin jetzt Papa geworden und das sind Erfahrungen die mich genauso dahin bringen.

00:07:45: Da bin ich gar nicht mehr ansprechbar glaube ich für eine nicht religiöse, nichtgläubige Sprache.

00:07:50: da werde ich ansprechbare dass mein Kind ein Wunder ist, dass es ein Geschenk ist auch wenn ich vielleicht selber gar nicht glaubt.

00:07:57: Und das ist glaube ich wenn wir Menschen dahin bringen und deswegen auf Promis glauben dass wir in diese Ebenen kommen Da Leute, die dann Fragen gar nicht missionieren.

00:08:07: Sondern dass sie ihre Fragen stellen und dass sie merken im Leben geht es um mehr.

00:08:11: Und am Ende ist es schön mit einer Hoffnung über die Dinge der Zeit hinweg sehr lebengestalten zu können.

00:08:17: Das

00:08:17: heißt, wenn ich hier bei ein Zuher ist, quasi Religion eine Antwort auf die Überforderung und auf die unbeantworten Fragen dieser Zeit?

00:08:24: Ja, Antwort ist schon fast so viel!

00:08:26: Es ist eine Einstellung... Wie stehe ich in dem Leben?

00:08:30: Wir reden von Grenzerfahrung.

00:08:31: Da gibt es Grenzen, die sind mir einfach auferlegt von der Natur her.

00:08:35: dass sie krank wäre oder dass sie Vater wär.

00:08:38: Das, was ich nicht mehr selber beeinflussen kann.

00:08:40: Dann gibt es aber Grenzen die wir selbst uns setzen und die wir sofort ändern könnten.

00:08:46: Dafür brauche ich Religion als Motivator, als Andreiber.

00:08:49: das ist so.

00:08:49: nein!

00:08:50: Ich nehme die selbe in der Hand.

00:08:51: Was schaut ihr nach oben?

00:08:53: Sagt der Engel zu den Jüngern bei der Himmelfahrt Jesu.

00:08:55: Da hat er einen Rundspultemusikier müsste was tun.

00:08:58: D.h.,

00:08:58: also mit dem was sich hab mich beschenkt wiederfinden müssen jetzt bei der Olympiadise aufgefahren wie diese Schloss Medaille in Spiegel kam.

00:09:06: Ja, dann haben wir nicht zwölf Goldmedaillen sondern acht.

00:09:09: Aber das heißt, wir haben vierzehnmal vierte Plätze.

00:09:13: Ja Himmels Willen ist auf vierter Platz nichts nur weil die aus dem Rengeln der Bezahlung rausgefallen sind.

00:09:19: Diese jungen Leute, die haben sie vier Jahre darauf vorbereitet und schaut um und sagt Schaut mal hin!

00:09:24: Wir haben nicht nur sechsundzwanzig Medailles, aber auch noch vierzehmal vierten Plätzen.

00:09:28: Somit ich jetzt als Gläubiger Sportler das dokumentiere.

00:09:33: Ich habe immer drauf gewartet im Fernsehen kommen.

00:09:35: Also es ist das andere Reden, es ist die andere Sprache und es ist eine andere Einstellung in meinem Leben.

00:09:41: Dass mir ein Elter von einem behinderten Kind einen größeren Geschenk hat mit diesem Kind, den ich gar nicht mehr erkenne.

00:09:48: Wo wir sagen, was für Belastung!

00:09:50: Und so musst du vier oder zwanzig Stunden erleben, da klang dieses Kind aus.

00:09:53: Ja dafür bin ich Eltern.

00:09:55: So können Leute reden... denen macht es leider natürlich was aus, aber sie gehen anders damit um.

00:10:02: Und das ist diese große Kraft des Glaubens.

00:10:04: Das muss man gar nicht von überhöhlen, sondern das gibt mir einfach ein Standing.

00:10:08: Das lässt bei einfach etwas tragen!

00:10:11: Ein Christus ist jetzt freiwillig und juhu schreien an dieses Kreuz dahingerannt.

00:10:15: Er hat's angenommen... Und ist mir in diesem Annehmen und in diesem Tragen durchhalten, immer wieder aufstehen, ist mir mein Vorbild geworden.

00:10:25: Darum werde ich verdammt nicht am Boden liegen bleiben.

00:10:28: Wieder aufstehend, Krone gerade richten

00:10:30: weitergehen.".

00:10:31: Das ist glaube ich die gute Erhaltung des Kreuzes im Plusreiner.

00:10:35: Du hast mir dabei gebracht, dass man jeden Tag dran erinnert wie positiv die Welt da draußen ist und das die Welt voller Wunder steckt Markus, als du gesagt hast.

00:10:42: Ich sage immer den Politikern... wenn die mich fragen, glauben Sie an Wunder?

00:10:45: Weil sie hier irgendwas komisches Absurdes erfordern.

00:10:47: Dann sage ich natürlich bin auch selber eins.

00:10:49: und dann gucken die mich immer an und sagen wir natürlich das ist diese Haltung die wir als Christen haben und ich glaube die Welt ist so negativ geworden.

00:10:56: Negative Nachrichten Stimmungsmacherei, Warfmusicherheitskonferenz usw.

00:11:00: und soforte Leute haben Angst weil es ist natürlich in den Handys und überall lesen und ich glaub die Kraft kriegt man der Kirche wieder im Wald in der Schöpfung unter all diesen Themen

00:11:09: ja bei Berechneten berechnet hat aufgehört zu lieben.

00:11:12: aus dem Satz Wir rechnen und wirtschaftlich, klar du musst ökonomisch denken.

00:11:16: Wir haben einen globalen Welthandel, es muss sich alles ineinander übergehen aber wir dürfen das nicht auf Kosten derer machen die da gar nicht mehr mitwirken können, die dahin drunter fallen.

00:11:27: Und diese Lehre gibt mir der Glaube dass ihn für mich allein nie glücklich sein kann.

00:11:34: Das Glück kann ich noch gar nicht ausrechnen wenn ihr weißt was im anderen über mir schlecht geht.

00:11:39: Übrigens ist dieser tieferes Hintertempelausdreibung je so.

00:11:42: Es geht nicht gegen die Händler.

00:11:43: Es geht darum, dass Leute meinen ich komme in dem Gott der Deal machen.

00:11:47: Ich kann rechnen!

00:11:48: Da gibt es nichts zu berechnen.

00:11:50: Mein schönes Beispiel ist immer was glaubst du wie für Opferkerzen?

00:11:52: Ist ja aufgesteckt habe das meine Löwen aufsteigen?

00:11:54: wo kriegt man rum?

00:11:55: in der dritten Liga da im Mittelfeld?

00:11:57: Also an den Opfer kerzen und am Gebet kannst nicht liegen weil des Gebets ja nicht meine Umwelt ändert sondern es macht mich stabil.

00:12:05: Es lässt mich aushalten.

00:12:06: Das lässt mich ertragen und es gibt so schöne Reform von Liebe als ertragen.

00:12:11: Ich glaube nicht.

00:12:13: Ich glaube es auch nicht, trotzdem rechnet die katholische Kirche in diesen Zeiten mit weniger Steuereinnahmen.

00:12:19: Auch dort wird gerechnet, ist ja auch ein Wirtschaftsbetrieb.

00:12:22: Markus, an dich die Frage warum tut sich die kartholischen evangelische Kirchen in den Zeiten so schwer und verliert vielleicht auch den einen oder anderen Mitglied?

00:12:31: Ich würde sagen weil wir zu bissel Christus aus dem Auge verloren haben.

00:12:36: Also wirklich, ich erlebte es im Religionsunterricht was auch für Interesse da ist an Jesus Christus.

00:12:44: und ich glaube das ist wenn wir diese Orientierung nicht spüren in Kirchen.

00:12:50: Wenn man diese Überzeugung nicht spürt dann wirds Lehrer eben auch in den Kirchenbänken.

00:12:57: Liegt es daran dass wir zu wenig darüber erzählen berichten Wissenteilen?

00:13:01: Dass das irgendwie verlangen gegangen ist?

00:13:03: Nein, glaube ich was wir tun können auf der liturgischen Ebene.

00:13:09: in der kathletischen Ebene, ob im Schulunterricht was man tun können, tun wir ja.

00:13:14: Nein ich glaube es hat sich einfach wirklich da draußen etwas verschoben nicht durch eine dritte unbekannte Kraft sondern wir haben auch ein anderes Verhältnis zu dieser Welt bekommen.

00:13:23: auf der einen Seite sehen wir uns nach starken Gestalten noch führen.

00:13:26: und auf der anderen Seite nehmen wir eigentlich die stärkste Gestalt die wir haben nämlich das was Christus gebracht hat ein völlig neues Gottesbild.

00:13:34: Ich in Beziehung zu einer Vatergestalt, nicht so einem Gott der weit weg ist.

00:13:39: Der von außen irgendwo vielleicht fernsteuert um eine andere Schalte, sondern jemanden, der sich wirklich um mich kümmert und alles mit mir teilt als er.

00:13:46: bessere größere Einladung konstanglich gar nicht geben.

00:13:49: Das heißt für mich wir müssen uns da an Christus orientieren.

00:13:53: Heinz Zahrendt, Reporter und evangelische Theologe hat einmal den tollen Satz gesagt ich glaube an den Jesus seinen Gott.

00:14:04: Nebbi wird so sagen, ich glaube ein Jesus Gottessohn und so weiter.

00:14:07: Wir haben auch viel zu schnell Gottvater mit Jesus Christus sozusagen ersetzt.

00:14:11: Nein!

00:14:12: Ich glaube er in den Jesus seinen Gott.

00:14:14: Ich glaube an dem Gott, an den Jesus geglaubt hat.

00:14:17: Also ich mache das nach was er mir vormacht.

00:14:21: Wir müssen noch viel unmittelbarer und viel offener damit werden, was Christus wirklich für mich bedeutet.

00:14:26: Und zwar ganz normal als Mensch der aber natürlich zugleich Gottessohne ist, aber der mir ja gerade im Leiden zeigt mir in nichts voraus ist.

00:14:35: Gerade dadurch, dass er meinen Leiden teilt weiß ich das sich völlig auf seiner Ebene steht und darum kann er mir vorbild sein.

00:14:43: wie viele Vorbilder haben junge Leute die kommen gar nicht in die Nähe ran.

00:14:46: also mein Sechster wenn es vielleicht Autogramm kriegt Nein, er ist ganz bei mir.

00:14:51: Er ist ganz da und das wäre die Botschaft immer eine Leute bringen müssen.

00:14:55: und der Unterschied ist glaube ich wirklich die Sprache.

00:14:58: Die Sprache unterscheidet uns in der Schöpfung von allen Lebewesen.

00:15:01: Wie sprechen wir von unserem Glauben?

00:15:03: Überhöht wie in den Kathedralen, theologisch dass manchen Büchern nicht mehr als vorwärts verstehen sie im Gottesdienst.

00:15:13: Gehen Sie damit!

00:15:14: Ich spürte sofort als Prediger.

00:15:19: Ich habe da eine Aufmerksamkeitsatmosphäre.

00:15:22: Die kenne ich aus meiner Max-Kirche gar nicht, die hören so angestrengt zu aufmerksam und konzentriert zu.

00:15:29: aber die Sprache ist entscheidend dann kann ich sie erreichen.

00:15:33: Wie ist das bei der Religion?

00:15:34: zu der Richtung Markus?

00:15:35: Sprache.

00:15:36: es wichtig aber zunächst mal überhaupt zu schaffen dass Menschen sich wieder für Gott interessieren.

00:15:42: Wir haben nämlich über Jahre, es ist nicht so dass es Gott weniger gibt.

00:15:46: Wir haben aufgehört uns mit ihm zu beschäftigen und das geht dann über Vorbilder, dass man sagt hey so irrelevant ist es gar nicht.

00:15:53: die Frage Glaube Wissenschaft ist ganz wichtig, dass Menschen kapieren.

00:15:57: Gott is möglich bei der Frage nach dem woher.

00:16:01: Woher kommen die Naturgesetze?

00:16:03: Ich habe parallel gefragt.

00:16:04: Keine Ahnung, also zu wissen das ist eine andere Ebene in dem Bereich im Religionsunterricht reinzukommen dass Menschen auf einmal anfangen die Frage nach Gott überhaupt erst mal wiederzustellen.

00:16:16: und Sprache würde ich genauso unterschreiben als wenn ich da Jürgen Klopp hab der dann sagt was Jesus Damkreuz gemacht hat es war ja nicht vergnügungssteuerpflichtig.

00:16:24: Das ist die großartigste Tat die überall überhaupt vollbracht wurde Und wir werden nicht in der Lage sein, das nur annähernd zu tun.

00:16:31: Müssen wir nicht!

00:16:32: Weil wir haben ja jemanden, der das für uns getan hat so... Das ist eine einfache Sprache.

00:16:36: und jetzt stellen junge Leute die Frage Warum ist denn das großartig?

00:16:41: Die bis dahin noch überhaupt nichts mit Kreuzigung, Auferstehung Jesu Christi sich beschäftigt haben.

00:16:46: Jetzt wollen sie wissen warum ist es großartige Vergnügungen steuerpflichtig?

00:16:50: Das sind keine Wörter, die wir im Kontext der Kirche

00:16:52: hören.

00:16:54: Mal schauen, wie unsere liturgische Sprache... Wie wäre das?

00:16:57: Das ist ein Projekt.

00:16:58: Jesus kommt heute und verkündet.

00:17:01: Da würde viele Begriffe, die wir heute noch in unserem Wortgebrauch haben, nicht mehr hören.

00:17:05: Die würden immer vom Lamm Gottes reden!

00:17:09: Wir müssen sehen, wie wir unsere liturgicale Sprache reformieren können.

00:17:13: In Begriffen, in Worte, die die Jugendlichen mitmachen.

00:17:17: Wie gerösen Sie den Hey

00:17:18: Bro?!

00:17:20: So jetzt muss ich unser Sprach rein.

00:17:23: ich beende jedes Gebet mit durch Christus, unserem Bruder und Freund.

00:17:28: Und dann kommt erst der Curios und das Sohn Gottes

00:17:30: usw.,

00:17:32: aber da ist mir Bruder oder Freund.

00:17:34: Wir haben von der Selbstverständlichkeit gehört, es gibt eine Selbstverständlichkeit die ist gefährlich weil sie sagt, na ja, gibt's da irgendwo?

00:17:42: Betrifft mich nicht!

00:17:43: Es gibt auch eine Selbstständlichkeit die mir klar macht Ja er ist da Er ist immer da, er berührt mich.

00:17:49: Ich muss keine Angst vor ihm haben mit ihm aber immer gewissern dass er meiner Seite ist.

00:17:53: und diese Form der Selbstverständlichkeit der Gottesgegenwalt das müsste man den Menschen wieder nahe bringen und Glauben zu wissen.

00:18:00: Das war der nächste Punkt.

00:18:02: Da ist mir ganz wichtig, ich kann nur über einen Glaubem reden wenn ich irgendwie im Bescheid weiß.

00:18:06: Ich frage, wer taufe?

00:18:07: Letztes Mal ein Taufe gehabt Freitag elf Uhr, leutende Glocken!

00:18:12: Dann sage die ganze Taufgeseil wie so Leitende zu Glockn Keiner weiß es.

00:18:17: Sofort aufklären, jetzt wird Jesus ans Kreuz genagelt.

00:18:20: Jeden Freitag um elf Uhr gibt's so ein schönes Gedicht dazu, die wollten verdunkelnden Himmel

00:18:27: usw.,

00:18:28: sage ich.

00:18:28: Jetzt hängt er am Kreuz!

00:18:30: Vier Stunden wird der jetzt den Ersteckungstod erleiden.

00:18:33: Vier

00:18:34: Std.,

00:18:34: wir sollen mir vorstellen.

00:18:36: Einmal sagen, präsent wenn du am Freitags die Glocken hörst, die Kinder merken sich als erstes, jetzt ist der Moment da, er ist bei mir da.

00:18:43: Ich

00:18:44: finde es ganz wichtig, dieses Wissen auch in dem Kontext.

00:18:49: Wir sind heute in einer multireligösen Gesellschaft.

00:18:53: Auch Verständnis und Verständigung geht nur über Wissen, dass ich mitteilen kann, wo ich nicht wirklich glaube um zu verstehen, dass der andere einen anderen Zugang hat.

00:19:05: In der Schule merke ich so das Besondere, was wir im christlichen Jahr haben für die Schüler attraktiv ist – wir haben einen personalen Zugang!

00:19:13: zu Gott.

00:19:14: Und ich bin an der Berufsschule für einen Einzelhandel, also in vielen muslimischen Schüler die dann auch im Religionsentricht kommen und sagen gut das glauben wir nicht aber erklären sie es mal.

00:19:22: wie kann Jesus Mensch und Gott sein?

00:19:25: Solche Fragen kommen heute auf.

00:19:27: Wir haben heuer Fastenzeit da einmal gleichzeitig.

00:19:30: Das war eine der größten Entdeckungen die ich heuer gemacht habe.

00:19:34: Mal die Fastenzei von dem Ursprung hier zu erklären wie Sie faktisch entstanden ist.

00:19:38: Da waren keine Christen die am Reißberg gesagt haben wir müssen da passen selber.

00:19:41: Nein!

00:19:42: Das waren die.

00:19:43: Die haben die römischen Soldaten beobachtet und die haben immer zum Jahreswechsel, das war der erste März auf dem Marsfeld.

00:19:50: Also auf den Mars der Kriegsgott haben sie ihre Manöver, ihre Übungen gemacht, dass sie dann im Frühsommer wenn es nicht mehr matschig war ins Feld ziehen konnten oder das Imperium Romanum vergrößern konnten.

00:20:02: Das haben sich die Christen angeschaut.

00:20:04: Er hat gesagt diese sind cool drauf die Jungs!

00:20:06: Die üben, die trainieren, die machen und dann ziehen Sie in die Schlacht.

00:20:10: Das tun wir auch.

00:20:11: Wir bereiten unsere Faust am Vortest, das ist die große Schlacht Leben gegen Tod und wir werden etwas gewinnen was die mit ihre Späre und Waffen usw.

00:20:19: nicht gewinnen.

00:20:19: bei Gewinnern seh wie geleben.

00:20:21: aber wir müssen uns vielleicht auch vorbereiten.

00:20:23: Und so kamen die Fasten.

00:20:25: Zeit und zwar auf dem Marsfeld heißt Ex-Arker außerhalb der ummauerten festen Burg.

00:20:31: wir müssen also unserer burgte Gewohnheit und der Selbstverständlichkeit und des Luxus raus!

00:20:36: Wir bieten uns sozusagen den Feind, die Manöver geblieben an.

00:20:40: Wir geben uns Preis, wir trainieren uns damit man dann im vierzig Tagen die Schlacht... Die gewinnen sowieso!

00:20:46: Das ist unser Vorteil und wir wissen das wir sowieso gewinnen.

00:20:49: dass wir aber diesen Gewinn wirklich auf einen Herzen zu annämmen können.

00:20:55: Dann kriegen dir Zugang zur Fastenzeit.

00:20:57: du abspecken kannst des ganze Jahr Handy Fasten, das machen wir sowieso bei mir.

00:21:01: die iPhones verbieten und Social Media für Jugendlichen.

00:21:04: Aber das ist auch schon weg.

00:21:05: Nein!

00:21:06: Einfach mal verstehen dass wir in einer Tradition drin stehen.

00:21:09: Die haben uns andere vorbereitet.

00:21:11: Das ist ein unglaubliches Geschenk.

00:21:13: Es wird es weiterführen dürfen.

00:21:15: Wir müssen den Leuten den Stolz und die Würde zurückgeben, dass sie diesen Glauben praktizieren können.

00:21:21: Ich habe wirklich letzten Sonntag meine Leuten in der Kirche gesagt, Zitat und bitte nicht erschrecken.

00:21:26: Ich finde das einfach so geil, wenn ich euch hier anschaue!

00:21:29: Weil hier sind wegen drei, vierhundert Leute aber kein einziger ist gekommen weil er muss bis zu meinem glänzten Ministranten.

00:21:36: Die kommen alle, weil sie gern hier sind.

00:21:38: Und das macht die Freiheit dieser Veranstaltung aus.

00:21:40: Bei

00:21:41: den jämreligen Unterrichten müssen die oder?

00:21:44: ist heute im beruflichen Kontext sehr offen gestaltet, sage ich mal.

00:21:50: Die können sich abmelden wie sie wollen aber ich sag halt der Religionsunterricht hat die Dimension mehr und das macht es das Fach interessanter als Ethik.

00:22:00: klar wenn ich damit gar nichts anfangen kann dann habe ich die Alternative.

00:22:04: aber die ich kann's nur so sagen die gehen gern rein die freuen sich auf die Stundreligion diese haben.

00:22:10: Ich habe einen Berufsstil immer getroffen, und er hat mir mal gesagt meines Fachethik ist anstrengend.

00:22:15: Weil immer dann wo wir wissen jetzt müsste eigentlich vom lieben Gott reden kommt der Platzhalter.

00:22:20: Man muss ihn auslassen.

00:22:21: So geht es bei freien Trauungen den Rednern so geht's in Trauerrednern.

00:22:28: Immer dann was eigentlich in die Sparte des Glaubens reingeht müssen sie daraus bleiben.

00:22:33: Jetzt dürfen wir nicht darüber reden.

00:22:35: Und ihr habt mal einen ehemaligen Pfarrer-Trofer, der so Trauer reden und Trauung erhebt.

00:22:39: Der sagt ich lasse meinen Mund nicht verbieten.

00:22:42: Ich tue wie wenn ich hier den Pfarrern wäre bloß halt ohne äußerliche Erkennbarkeit, ohne Gewand aber ihr rebt von meinem Glauben dann brauchen sie mich nicht einladen wenn es diesens haben wollen.

00:22:50: Auch diese Freiheit sollten wir uns nehmen und uns da nicht einfach beschneiden lassen.

00:22:57: Markus und dich die Frage... Ich war ja bei dir dankenswerterweise im Religionsunterricht und habe dann irgendwie auch erlebt das das Thema Freikirche bei dem Religions Unterricht schon an Wichtigkeit gewinnt.

00:23:06: Da gehen Leute wirklich Sonntags in Freikirchen, wie stehst du da das Religionslehrer dazu?

00:23:11: Und ist da was im Kommen, was wir nicht kontrollieren können oder fassen können?

00:23:16: Also ich sage jetzt mal wo der Mensch seinen Zugang erstmal sucht, das ist für mich unerheblich und dass die FreikIRCHEN ein Angebot jetzt erst einmal machen, das sehr auf Emotion geht, sehr mit der Musik arbeitet junge Leute erst mal anspricht, ich meine so ein Angebot könnte man auch schaffen.

00:23:36: Aber ist für mich eigentlich total unproblematisch.

00:23:40: der Mensch fängt irgendwann an in die Tiefe zu gehen und dann kommt es drauf an, hat man dann da ein Angebot.

00:23:46: und das sind wir glaube ich im katholischen gut aufgestellt.

00:23:48: Wir haben eine gute biblische Vorlage wo die Jünger sich bei Jesus beschweren über die anderen in seinem Namen und durch eigentlich keinen Auftrag haben.

00:23:56: Und was ist die Frustrierende für den jüngeren Frustrieren?

00:23:58: Die Antwort Jesu.

00:23:59: Wer nicht gegen uns ist der jetzt für uns.

00:24:01: also warum soll mir etwas aufregen was sozusagen meinem Sinn ist?

00:24:05: sie muss dann das Wort erheben wenn ihr merkt da wird vielleicht auch anders Ziele folgt.

00:24:10: vielleicht liegt ein gewisser Machtmüßbrauch vor Nur darum Menschen zu kontrollieren, sie in eine Richtung hinzubewegen.

00:24:20: Sie zu verpflichten das schon fast ins Sektiererische geht.

00:24:25: Da müssen wir drauf schauen und auch das haben wir natürlich erlebt als die Leute zu uns gekommen sind.

00:24:30: Die gesagt haben ich muss raus aus diesem Freikirchen.

00:24:32: Das sind mir viel zu zwingend, das sind viel zu moralisch, viel so einsperrend.

00:24:39: Ich könnte immer lachen wenn Wenn Braubare zu mir kommen und sagen, heute sind sie ja freie Traumien.

00:24:45: Das heißt wie in der Kubise, ohne große Zeremoniell-, ohne große Anmeldung aufgebohnt

00:24:52: usw.,

00:24:52: da sei gewissens.

00:24:53: auch wenn wir das Ritual durchziehen, ich habe noch nie geschlossene Trauungen gehalten weil du gar kein Sakrament geschlossen kriegen kannst.

00:25:01: Die Freiheit ist die Grundvoraussetzung für den Sakrament.

00:25:03: Und nicht ich halte Sie so einen Irrfeier ziehe.

00:25:06: ich darf nur mit dabei sein.

00:25:07: Machen wir uns doch Gedanken darüber was habt ihr für Botschaft?

00:25:10: für eure Gäste und dann klingel mir mit ein.

00:25:12: Also du kannst sie wirklich relativ schnell und sofort in die Pflicht reinnehmen, wir müssen uns nicht sagen mal Ängstigen verdauern, sondern eine Andersetzung auch mit radikalen Gruppen.

00:25:25: Müssen wir wirklich nicht!

00:25:26: Wir haben so viel anzubieten ohne dass man uns behaupten müssen nur anbieten.

00:25:32: ich werde nie in einen Kampf eintreten weil ich sage letztlich entscheide am Ende durch der Kunde.

00:25:40: Das traue ich jetzt auch mal in.

00:25:40: Ich habe ein Schüler im Alter von sechszehn bis zwanzig Jahre, die Vernunft ist schon Gradmesser.

00:25:47: also wo Leute dann sehr schnell fragen ist es denn vernünftig was da passiert?

00:25:51: das kommt dann schon und das kann Und deswegen würde ich das gar nicht so absolut sehen.

00:25:55: Es gibt vernünftige Freikirchen, wo vernünftig der Glaube vermittelt wird und es gibt bei uns auch Unvernünftiges.

00:26:05: Aber was mir auffällt in den Freikärchen... Das hat's auch beim Jahr angestoßen als ich nämlich mal ein Gottesdienst gemacht habe in der Schulschulgottesdienste schon.

00:26:14: Und jetzt habe ich mit so Leuten aus dem CVRM, weil da ein Kollege von mir drin war und die haben mich gefragt.

00:26:20: Du besitzt mit deiner Beziehung zu Jesus aus?

00:26:23: Damit machen sie ernst!

00:26:24: Also das ist für die wichtig und ich hab damals wirklich – und so ehrlich bin ich – festgestellt ja gute Frage.

00:26:30: Ich hab dann mich dann rausgerät aber wie ich dann….

00:26:32: Das hat mir keine Ruhe mehr gelassen.

00:26:33: Weil ich hatte keine.

00:26:35: Ich hatte da nix.

00:26:37: Bin dann so einen katholischen Pfarrer hin der dann zum Glück gesagt hat, ja das ist das Wichtigste.

00:26:42: Und dann, da innerhalb der Kirchengemeinde haben wir dann so über Bibel gesprochen und katholische Kirchengemeinde.

00:26:50: Was ist denn am Kreuz von uns passiert?

00:26:51: Und solche Fragen.

00:26:52: Wer war denn Jesus überhaupt?

00:26:54: Damit machen die ernst!

00:26:55: Das ist für junge Leute wirklich attraktiv.

00:26:59: Also ich kenne zu lernen was ist der Kern unseres Glaubens.

00:27:03: Ich glaube dass wir da noch Möglichkeiten mehr Raum wiederzuschaffen.

00:27:11: Also wirklich Christus in den Fokus zu stellen.

00:27:15: Und dann braucht man, ja und ob man dann Angebot noch macht, dass man ein Popband spielen lässt usw.

00:27:21: Ich sage wenn ich jetzt ein gutes Popkonzert will, dann gehe ich auf ein Konzert.

00:27:25: Wenn es in der Kirche auch noch stattfindet und Menschen anspricht, mein Gott, dann bieten wir das halt auch noch mit an!

00:27:30: Wir müssen genau den Weg finden, der Mittelweg zwischen Aktionismus und zwischen Inspiration.

00:27:36: Jetzt kann man mal ganz einfach die Karikaturen der Süddeutschen und zwar Jesus hängt am Kreuz.

00:27:40: Das ist so eine Art Witz da kann ich sogar noch mitgehen.

00:27:43: aber es ist ja wie jede.

00:27:45: alle religiöse Witze haben ihre Grenzen um Kreuzes zu tun.

00:27:50: Man muss einfach sagen darüber hat es schon auch einen Schmick gesagt macht man keine Witze Aber der ist gut irgendwie zum Nachdenken anregt.

00:27:55: Jesus hingt auf Kreuz Und vor dem Kreuz sitzt er von einem Stuhl ein Journalist zu einem Blog und in der Sprechplasse ist die Frage des Journalisten an Jesus, wie würden sie ihr Verhältnis zu ihrem Vater beschreiben?

00:28:08: Dann geht es jetzt um die Frage.

00:28:09: Er gab hin seinen Sohn.

00:28:11: Vorher war schon halt kurz der Anklang... Christus opfert sich für mich am Kreuz, das müssen wir wirklich sauber erklären.

00:28:18: Ich habe als Kind an mir immer gedacht, na ja gut, dass ich nicht brav bin weiß ich aber das Kleide Jesus dafür für mich sterben muss, das finde ich hatte nur mal.

00:28:24: Also man müsste es wirklich erklären was heißt ist er opfert sie für mich?

00:28:28: Bin jetzt dann wirklich schon self-braumig um nichts mehr kümmern?

00:28:32: gebt mir die Welten auf.

00:28:33: und da hat Luther auch angesetzt gesagt nein!

00:28:37: gerecht gemacht durch Gnade und nicht durch Werke.

00:28:40: Und wenn ich die Signale verstanden habe, dann mache ja die richtigen

00:28:43: Werke.".

00:28:44: Das heißt, ich muss die Frage der Journalisten eigentlich jetzt an mich gestellt sehen wie würde ich mir im Verhältnis zu Jesus beschreiben?

00:28:50: Der da, der Sohn Gottes, der König, der Messias endet wie ein... ...der dreckigste Verbrecher in diesem Kreuz!

00:28:59: Wie ist mein Verhältniss zu dem, der da

00:29:00: hängt?!

00:29:01: Und das war letztes Jahr Thema bei mir am Karfreitag.

00:29:07: Ich habe mir vor den Leuten hingestellt und gesagt, das ist mir jetzt wirklich heuer gekommen.

00:29:11: Seit über dreißig Jahren heute berätigt haben wir kein Freitag.

00:29:15: Seit Überdreißiger Jahren zeige ich auf dieses Kreuz.

00:29:17: Zeige ich auch die Gegräuze.

00:29:19: Und ich glaube, ihr habt mich nur seiner bedient.

00:29:22: Ihr glaubt, ihr seid mir selber nicht mittelbar.

00:29:24: wunderbare keine Freitage, weil ihr erfahrt wie sie schon berätigten haben usw.

00:29:28: Ich war der Star!

00:29:29: Ihr habt mir nur seine bedient anstatt endlich einmal einzusehen was dieser keine Freidag bedeutet, nämlich der Tag.

00:29:36: absoluten Gottlosigkeit.

00:29:39: Ich habe Gott verloren, er hat der Gott verloren!

00:29:42: Herr, warum hast du mich verlassen?

00:29:44: Dass es den Zustand der Gottslosigkeit gibt und dass es nur einen gibt, der mich als diese gottlosigkeit raushult und das ist eben Gott selber.

00:29:52: Das ist die Anforderung des Karfreitag.

00:29:54: Diese Sprache versteht jeder.

00:29:57: jetzt müssen wir nur schauen kriegen wir es her, dass er zuhört?

00:30:02: Braucht es dafür mehr Religionsmaterialien, andere Aus- und Weiterbildung für euch im Religionsunterricht?

00:30:10: Woran hapert's?

00:30:13: Ja also als Religionslehrer brauchst du Überzeugung.

00:30:16: Also das was jetzt der Pfarrer sagt, Frau Schießler sagt, dass mich das auch anspricht.

00:30:24: Dass ich merke, dass das spüre ich, dem gehe ich nach... Und ich glaube, es braucht nicht das Material, es brauchen die Methoden, es brauche Überzeugungen Vernunft begründet, vernünftig.

00:30:35: Es braucht keine besondere Coolness.

00:30:38: Heute das Wort cool ist eh schon wieder überholt.

00:30:40: Die sprechen heute eine ganz andere Sprache und ich glaube es ist das A und O und dass ich sage jetzt auch elebendige Beziehungen im Glauben habe.

00:30:50: Dass sich das Leben, dass sich Antworten geben kann auf die Fragen wenn Schüler ihre Fragen stellen oder junge Menschen ihre Fragen stellt, dass ich auch eine Antwort geben kann.

00:31:00: Das ich dann nicht blank dastehe.

00:31:03: Und wenn das Leben im Leben Magsterfahrungen und irgendwann wird das Kreuz, es kommt in jedes Leben.

00:31:13: Da hat das Kreuze Bedeutung.

00:31:14: Wenn

00:31:16: ich vielleicht das anmerken darf, da ist mein Vater vor elf Jahren ... Das war jetzt die Zeit.

00:31:21: Da lag er mit einer Diagnose, krebs ihm ins Stadium.

00:31:24: der hatte noch sieben Wochen zu leben.

00:31:27: Mein Vater war gläubig aber nicht sehr froh.

00:31:31: Autoverkäufer, da ging es viel um Geschäft.

00:31:35: Und in seiner Sterbephase fragte mich Markus, weißt du warum Jesus am Kreuz gestorben ist?

00:31:41: Dann liegt dein Vater der Haare sehr vom Krebs gezeichnet und dann sage ich ihm das ja, er ist für unsere Sündensturm.

00:31:47: Er sagt mir Vater Ja jung, das war guter Antwort aber du hast keine Ahnung.

00:31:51: Das hat er für mich gemacht.

00:31:53: Ich habe ihn erst einmal weinen gesehen Und dann weißt du, was da für uns passiert ist an dem Kreuz.

00:32:05: Ich bin im Nachgang und weiß heute warum Bonnhöfer von guten Mächten wunderbar geboren in der Hölle auf Erden geschrieben hat.

00:32:16: Das ist etwas, das mit Überzeugung zu tun hat, dass ich berichten kann... Und das ist, glaube ich, viel mehr wert als jedes Material.

00:32:26: Jede Methode – es ist alles ein gutes Werkzeug und dann vielleicht gucken welche Methode passt zu mir?

00:32:34: In jeder besagten Karfreitags-Litergiepräsidik war unter anderem ein guter Freund für mich, der Bestsellerautor, Tim Bröse.

00:32:41: Und er hat mir an diesem Karfreitegabend noch eine Wozeb geschrieben.

00:32:46: Die Großen in der Kultur nennen es die hohe Kunst der Einfachheit.

00:32:50: Danach streben Schauspieler und Maler, wie haben sie heute erlebt mit dir?

00:32:55: Das war das ganz große einfache Du im Publikum und dann ohne Antwort aber groß!

00:33:03: Das ist für mich der Schlüssel.

00:33:05: Solche Bewertungen sind für mich Wegweiser, genau so muss Verkündigung geben.

00:33:11: Nicht immer gleich mit fertigen Antworten kommen sondern ich rühre mal ablosstellen und sage genau wie ihr am Kreuz.

00:33:17: Ich habe keine Antwort gibt es auch nicht.

00:33:18: Ich konnte es jetzt nur aushalten.

00:33:20: Ich wollte tag über Bischof Vodau heute Nacht auch gesagt wir Menschen sind Suchende Wir suchen alle nach Antworten.

00:33:25: Und die Bibel gibt es ja uns eigentlich, aber nicht so dass sich sagt er ist die Antwort sondern ich muss ihn mir selbst suchen um sie zu finden.

00:33:30: Darum sage ich die Bibeln nicht wörtlich nehmen wie deshalb viele Sektner tun, sondern die Bibelen ernst nehmen.

00:33:36: Als Kardinal hat's in seinem Fastenhirtenbrief auch zum Ausdrück gebracht.

00:33:41: Ähnlich!

00:33:42: Was hast du oft zur konservative Drucker da in einem Bibel gereist und drin das Wort Gottes geben wird?

00:33:48: Dass den Eindruck bekommst, der hat selber geschrieben und die Bibeltin runtergeworfen.

00:33:51: Nein!

00:33:52: Ein Sammelsurium, eine Bibliothek von Lebens- und Glaubenserfahrungen, auf das wir zurückgreifen.

00:33:58: Heute werden wir sagen KI begreifen zurück auf das was Jahrtausende Menschen geglaubt und erlebt haben und wir dürfen es für uns ohne Leihgebühr hernehmen!

00:34:07: Und ich darf mich immer entscheiden... Ich habe immer die Entscheidung auch in der Phase der Gottverlassenheit zu sagen, ich vertraue dir trotzdem.

00:34:15: Das ist das, was ich in der Hand hab also dass ich mich immer noch entscheidend davon.

00:34:20: die Phasen wo man die Lehre spürt, die macht jeder Mensch durch.

00:34:24: Die gibt's?

00:34:25: Ich finde das

00:34:25: irre, dass junge Menschen einen KI fragen ich habe Probleme mit meinem Partner was soll ich tun?

00:34:30: und so weiter und sowas.

00:34:31: Das tun die wirklich mein Nachbarin als Medaille erzählt und dann kriegt er eine Antwort und macht es und wundert sich dass das nicht so passiert.

00:34:36: und ich glaube gerade das ist Kirche Raum, dass man einem anderen Menschen sich austauschen kann Erfahrungen sammeln kann.

00:34:42: Die KI kann das nicht.

00:34:43: Das ist kein Mensch!

00:34:44: Ja, aber es ist natürlich einfacher.

00:34:46: Einfach ein Reizsprecher und dann eine Antwort der mir und sagt mir was ich tun soll.

00:34:50: also wenn ich mich selber ins Gericht gehe mit mir selber mich auseinandersetze oder wie du mit Elmar Gruber gesagt hast beim Eingartag heute versuchen uns zu besuchen.

00:35:00: hoffentlich sind wir zuhause.

00:35:02: das ist natürlich ein ganz schwieriger Weg in mir selber rauszufinden.

00:35:07: Was will Ich?

00:35:09: Das kommen diese drei Worte nur anders betonen.

00:35:12: Was will ich?

00:35:13: Und vor allem was will ich, diese drei Fragen aufzubröseln und dann dem ergerecht zu werden und nicht das andere tun, was sie gar nicht will oder was andere von mir meinen, dass ich so wollen habe, was ich gar nicht willst sondern was ich muss.

00:35:30: Was ist das was?

00:35:31: Was macht mich wirklich glücklich?

00:35:32: Es sind nicht alle Vegetierende da draus, wir leben so dahin ja und irgendwann erwischt es uns halt.

00:35:38: Das ist mir zu wenig!

00:35:39: Und wenn ich alle acht Tausender dieser Welt besteigen muss dann nicht der glücklichste Mensch sein.

00:35:45: Also was will ich?

00:35:47: Ich mache mit diesen drei Schritten – das geht um Einfachheit, es geht um Ehrlichkeit, Mut sich selber einzugestehen, wo ich auf ein richtiger Weg bin Hans Kammerlander, der Bergsteiger.

00:35:59: und er hat gesagt die wichtigste Entscheidung am Berg ist es umzukehren.

00:36:03: Und drittens geht es euch um offene Pfarten!

00:36:05: Das heißt mir nicht die Wege selber verschließen dass ich die dann antrete und weiter gehe ausprobieren.

00:36:15: Ich würde vielleicht noch anfügen also mit Blick auf Gründonnerstag.

00:36:20: Hätte man unser geistlicher Begleiter bei promissglammner Paterpito Usoa, neuer Janischek Seelsorger.

00:36:25: Der hat mal gesagt was würde ich tun?

00:36:28: wenn heute mein letzter Tag wäre, mit Blick auf Jesus zu sagen dienen.

00:36:33: Also aus dem Dienen heraus auch Sinn im Leben zu finden, dass ich mich wirklich einbringen in der Gesellschaft das was mir gegeben ist, mich ja nicht überfordern.

00:36:42: Mein Talent einbringe im Dienst für Gott und den Menschen, wenn die Perspektive Gottes nicht aus.

00:36:47: dienen, den Menschen dienen Ja?

00:36:50: Ich glaube das ist auch so.

00:36:52: noch einen Punkt, den ich dazu finde...

00:36:53: Wird einfach den Tag zu Ende bringen oder das ist mehr der alte Bund Das Judentum, auf das wir ja Fusen vorbilden.

00:37:02: Im Judentom in der Torah ist nirgendwo die Rede von der Auferstehung.

00:37:06: und trotzdem unsere ethischen Ansprüche sind darin verwurzelt gut zueinander zu sein sinnvoll zu leben, Verantwortung zu übernehmen.

00:37:17: Nicht Hass mit Hass zu vergelten und so weiter.

00:37:19: Der Kinder auch so leben wie wir?

00:37:21: Wir tun das nicht weil wir wissen es gibt ja mal ewiges Leben oder weil wir sagen Es gibt der ewige Leben Die leben genau so ohne dass sie decidiert von Auferstehung sprechen.

00:37:31: Das heißt Auch wenn ich wüsste Morgen bin ich nicht mehr da.

00:37:35: Ich werde meine Tag heute zu Ende bringen.

00:37:41: Von meinem Kirchenpflege kann sie erzählen, ist die Mama an ihrem neunzigsten Geburtstag in der Nacht gestorben.

00:37:47: Das war wirklich ein richtiges Original.

00:37:51: und die wacht um eine Nacht auf, fragt ihren Sohn also mein Kirchen Pfleger wie spät haben wir es denn?

00:37:59: Sagt er einen Uhr.

00:38:00: Mama du bist jetzt neunzeig!

00:38:02: Ach sagt sie dann habe ich heute Geburtstag.

00:38:05: das ist gut das ist sehr gut.

00:38:07: Also macht Idiot Schnaufe dreimal ist tot.

00:38:13: Einfach, ich mach nur mehr... Wie hast du das berühmte Beispiel heute noch an den Apfelbaumpflanzen?

00:38:19: Kannst du mal leben!

00:38:20: Weil da gibt es eine Zukunft die ja der andere für mich bereitet.

00:38:23: Darum schreibe gerne in meine Bücher rein.

00:38:25: bitte Leute jetzt Leben.

00:38:27: Für später ist gesagt

00:38:28: Ich finde das total cool wenn man neunzigsten Geburtstag hört ein Computer ein Handy schmeißt nach zwei Jahren weg was nicht mehr geht und neunzig Jahre Was du da erlebt hast, das ist ein Wunder wie der Mensch sich also weiter entfalten kann und was so ein Mensch ist.

00:38:43: Markus an dich, was können Bildungsschule und Kirche tun um diese Wunder besser zu erzählen?

00:38:52: Also ich würde es wirklich auf den Punkt bringen wenn man die Präampel des Grundgesetzes hernimmt.

00:38:57: Die haben Leute aufgestellt, die haben gewusst um was es geht im Bodenlicht Ein Irrwegnachgange ist, also ich glaube den Wert des Handelns aus einer Verantwortung und aus einer Liebe zu Gott heraus.

00:39:11: Das wird er darstellen, ein Bewusstsein dafür schaffen.

00:39:13: Was das... Wir haben heute vielleicht selbst der Gregorgesi Jürgen Habermas die das wirklich betone, die das jetzt ohne es zu haben.

00:39:22: Die sagen, dass hat dann Wert ja und das wieder nach draußen bringen.

00:39:26: Er

00:39:26: fürcht vor Gott quasi?

00:39:28: Er fürgt vor Gott und dann aus dem heraus handeln, liebevoll handeln.

00:39:33: Mit Blick auf Ende des Podcasts, Markus haben wir so ein paar Fragen an dich und du musst den Satz einfach zu Ende führen.

00:39:40: So wie es für dich jetzt passt.

00:39:43: Religion ist für mich heute vor allem

00:39:46: die konkrete Rückbindung an Gott.

00:39:49: Menschen wenden sich zu Gott weil

00:39:53: Gott erfahrbar ist und durch das Leben trägt.

00:39:56: Aber wenn ich jetzt da anrufen könnte wäre glaube ich immer belegt oder reiner?

00:39:59: Ja viele sagen gerade in gerissen Situationen im Leben er ist weg.

00:40:05: Er antwortet nicht, ich komme nicht dann hier ran.

00:40:09: Mein Partner muss sterben aus dem Nichts heraus.

00:40:14: Die haben große Schwierigkeiten mit dieser festen Überzeugung und Gott ist immer da.

00:40:18: Aber ich kann ja nur sagen, nur weil wir ihn nicht sehen hast du so lange, dass es ihn nicht gibt.

00:40:24: Ich nehme mir das Beispiel vom Bergsteiger der ganz oben ist im Felsen und unten rennen die Leute rum und die schauen auch aus wie kleine Aumeisen.

00:40:32: Sagen sie sind aber keine Aumeise.

00:40:33: Und Helm?

00:40:34: Sie sind nur weit weg!

00:40:36: Es hängt oft am Gottesbild.

00:40:38: Wenn ich natürlich Gott sehe, der mich gleich hört und mir Dinge abnimmt

00:40:43: usw.,

00:40:44: dann hätte er nicht ans Kreuz gemusst.

00:40:47: Und es hängt auch oft am Gottesbild.

00:40:51: Ob ich das wirklich im absoluten Leid – mit meinem Papa habe ich es erlebt -, dass man da durchgetragen wird in der Reflexion drüber und ohne Erwartung, sondern einfach im Tiefen.

00:41:03: Gott vertrauen Du hast was gemacht, damit ich jetzt nicht verzweifle.

00:41:09: Das ist ja die eine Perspektive.

00:41:12: Ich würde schon sagen deswegen auch zu gucken dass wir ein tragfähiges Gottesbild vermitteln und Christus ist tragfähig!

00:41:23: Aber das ist nicht das Formelglaube.

00:41:25: Hier ein kleiner Nachbarschafter Albert Keller bei den Gesügen, immer wieder gepredigt Christentum isst kein Formelgelbe.

00:41:32: es geht nicht darum dass wir wie im mathematischen Formelbuch hier irgendwas runter leiern sondern Christenturm ist tragender Glaube.

00:41:40: holt mir die Heiligen von den Stammbildern runter schmeckt sie spürts sie macht sie hauptisch.

00:41:46: erlebt sie denn.

00:41:48: des heißt Gott erfahren Menschlichkeit erfahren.

00:41:52: Das macht es leichter für dich beim nächsten Satz, Markus.

00:41:54: Kirche scheitert wenn...

00:41:56: Ja wie ich schon gesagt habe, wenn Jesus Christus aus dem Blick verliert.

00:42:00: Wenn deine Sprache spricht die einfach nicht mehr verstanden werden kann?

00:42:05: Ich beschreib sie mir gerne mit einem Anwaltsbrief!

00:42:09: Da scheitere ich schon bei der Berefzeile.

00:42:11: Und da müssen wir aufwachen.

00:42:12: geben, dass die Leute spannen gerne weiter schreiben.

00:42:15: Das war für mich ein Grund warum ich damals mit den Büchern schreiben angefangen habe.

00:42:18: Weil gesagt, ich möchte so schreiben, dass jeder das gerne liest!

00:42:22: Der einfach gestreckte Mensch unter komplizierte Untergebildete.

00:42:25: Dass jeder das gern liest und sagt, das ist eine Sprache, mit der kann ich was auffangen?

00:42:30: Ich brauche einen Glauben, mit dem man etwas auffangern kann.

00:42:34: Und jetzt die nächste Frage.

00:42:35: Glaube bleibt relevant wenn...

00:42:38: ...ich würde sogar sagen weil weil er die Dimension mehr bietet und über eine bloße Perspektive das ist halt so hinausgeht.

00:42:46: Und es macht ihn attraktiv.

00:42:47: Und durch und durch realistisch ist, zum Beispiel der christliche Glaube wird nie den Tod verherrlichen oder verschönern, aber auch für die Urkirche.

00:42:56: Der Tod ist nicht nur ein Faktum... Absolut pure Wirklichkeit, Tod heißt Leben ist so Ende.

00:43:04: Wenn es nur mehr die Bestattungskultur der Urgemeinden Rom ausschaut und in eine Kategorie kommen hat man sie verabschiedet dann kamen die Leiche in den Nische und dann war das.

00:43:12: Da gibt's keinen Grabeskult oder was?

00:43:14: Tod ist Tod!

00:43:15: Aber eher hat er Antwort auf diesen Tod.

00:43:17: die muss ich nicht suchen wenn das nicht realistisch ist.

00:43:20: Es gibt einen wichtigen Satz Der Familie sehr brengendes je mehr Ich weiß umso weniger Muss Ich Glauben oder Ergänzung kann ich glauben.

00:43:29: Und zwar so glauben, was glaube ich wirklich ist nämlich Hingabe und Vertrauen.

00:43:35: Letzte Frage mein Wunsch für Kirche in zehn Jahren?

00:43:39: Lebendige Pfarrgemeinden mit Menschen die Jesu suchen und

00:43:44: finden.

00:43:45: Und den Konsens der Reformen nicht der Egotrip von irgendwelchen reformwilligen Christen sind sondern Reformen über Lebensstruktur für eine Kirche der Zukunft, dass wir wirklich wahrgenommen werden und in die Lebensverhältnisse einer Menschen immer weiter eindringen können.

00:44:03: Dass man das mir in der Kirche egal in welchem Bereich oder zum Liberalen gehören, zum Konservativen, dass merken es geht nicht darum recht zu haben sondern auf Gott zu hören.

00:44:12: Es geht dann um den kirchen zukunft zu geben als Organisation als Struktur als menschliche Gemeinschaft.

00:44:18: Das ist total spannend das von euch zu hören weil ich erlebe oft dass sich mein Opa immer wieder erlebt, wenn ich so durchs Land unterwegs bin.

00:44:25: Und deswegen richte ich jetzt meine Arbeit auf unsere Enkelkinder aus.

00:44:29: So, weiß ich gar nicht, in den Sechzig Jahren muss das was ich heute tue ja irgendwie wirksam sein.

00:44:34: Lieber Markus am Ende des Podcast enden wir mal mit etwas Positiven.

00:44:38: Wir sind mir ziemlich sicher dass du dir freuen würdest, wenn Promis Glaubens sich so weiterentwickelt wird.

00:44:42: aber welches Projekt sagst du?

00:44:43: Das ist für dich ein bisschen... Da hättest du gerne mehr davon!

00:44:47: Also ich mach's mal mehr auf die Makro-Ebene, überhaupt mehr Wertschätzung für Christinnen und Christen wieder in unserem Land.

00:44:57: Also dass wir begreifen was da Menschen leisten tun selbstlos aus einer Rückbindung zu Wort heraus.

00:45:04: Das würde ich mir wünschen!

00:45:05: Und das öffentlich machen und dann keine Kritik kriegen sondern dass man sagt wo auch?

00:45:10: Da vielleicht mit Jürgen Klopp zu enden der sagt gläubig sein und darüber reden wollen.

00:45:16: Ich weiß gar nicht wie es gehen soll.

00:45:17: Das haben wir mit meiner Identität zu tun und das einfach wieder zu verstehen.

00:45:21: Dass die Leute wieder über den Glauben reden und ihnen bekennen.

00:45:23: Wir sind

00:45:23: keine Drusen, keine Geheim-Religion!

00:45:25: Wir sind eine Offenbarungsreligion.

00:45:27: Sehr gut.

00:45:28: Vielen Dank an euch zwei und vielen Dank an die Hörer fürs Zuhören.

00:45:32: Bis zum nächsten

00:45:46: Mal.

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