Elternschaft heute: Zwischen Perfektion, Sorge und neuen Wegen
Shownotes
In der aktuellen Folge unseres KEG-Podcasts „Pausengong“ sprechen Pfarrer Rainer Maria Schießler und Bildungsreferentin Johanna Ostermann mit Ihrem Gast über veränderte Elternschaft. Unser heutiger Gast ist Sybille Schmitz, die Logopädin, systemische Beraterin, Psycholinguistin und Expertin für kindliche Entwicklungspädagogik. Die Hosts beleuchten mit Ihr ein Thema, das viele Familien, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte täglich beschäftigt: „Helikoptereltern“ – ein Phänomen unserer Zeit? Wir fragen uns: • Wie hat sich unsere Lebensrealität verändert? • Warum sind Eltern heute oft besorgter – oder perfektionistischer – als früher? • Welche Rolle spielen Digitalisierung, Arbeitswelt, neue Familienmodelle und gesellschaftliche Erwartungen? • Und was bedeutet all das für Kinder – und für diejenigen, die sie begleiten? Gemeinsam sprechen wir über Hintergründe, Ursachen, Druckfaktoren, darüber, wie wir mehr Verständnis, Perspektivübernahme und echte Unterstützung ermöglichen können. Aber wir appellieren auch stark an die Politik: Bildung und Familien müssen wieder in den Mittelpunkt gerückt und mehr unterstützt werden! Eine Folge voller praxisnaher Beobachtungen und neuer Blickwinkel.
Mehr zu Frau Schmitz: www.sybilleschmitz.de
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00:00:06:
00:00:13: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Pausengong.
00:00:18: Wie immer dabei ist natürlich unser geistlicher Beirat der Pfarrer Rainer Maria Schießler.
00:00:24: Herzlich willkommen, schön, dass Sie wieder da sind, Herr Schießler.
00:00:27: Und ganz herzlich begrüßen mit Ihnen natürlich auch unseren Gast heute, die liebe Frau Sibylle Schmitz.
00:00:34: Schön, dass Sie da sind, Frau Schmitz.
00:00:36: Danke schön, danke für die Einladung.
00:00:39: Genau, Frau Schmitz, wir haben Sie heute eingeladen, weil Sie für die KIG eine geschätzte Expertin sind für zahlreiche Themen von Neurodivergenz, bedürfnisorientierter Pädagogik.
00:00:50: Wir haben schon ganz viele Digitalks mit Ihnen veranstaltet und auch zuletzt über das Thema Helikoptereltern gesprochen und da ganz, ganz viel Resonanz bekommen.
00:01:02: Mit ihrer breitgefächerten Erfahrung bringen Sie dann genau damit heute die Expertise mit für das Thema, über das wir heute sprechen wollen, und zwar eben diese Helikoptereltern.
00:01:16: Wir sprechen heute drüber, wie Kinder heute aufwachsen, mit welchen Herausforderungen Eltern da konfrontiert werden und vor allem welche Entwicklungen und Gründe dahinter stecken.
00:01:28: die dafür oder dazu beitragen, dass sich eben dieses Phänomen der sogenannten Helikoptereltern in großen Anführungsstrichen entwickeln konnte.
00:01:39: Frau Schmitz, wie hat sich denn unsere Lebensrealität verändert?
00:01:45: Welche gesellschaftlichen Faktoren haben denn dazu beigetragen, dass wir als Eltern, als Familien heute in einer entsprechenden Lebensrealität leben, die gewisse Besonderheiten mit sich bringt in der Elternschaft und in der Erziehung.
00:02:03: Also, da, es hat sich so ziemlich, man kann uns mal kurz, eine kurze Antwort auf Ihre Frage wäre, es hat sich so ziemlich alles geändert.
00:02:12: Also, wenn man in die Kindheiten schaut, in den Achtziger und in den Neunzigerjahren, davon findet sich fast gar nichts mehr wieder im Jahre zweitausendfünfundzwanzig.
00:02:24: Und ich spreche jetzt hier hauptsächlich von Westdeutschland.
00:02:27: Das muss ich dazu sagen,
00:02:28: da
00:02:28: muss man schon unterscheiden, weil da gibt es einfach schon eine unterschiedliche Geschichte zwischen Ost und Westdeutschland.
00:02:36: Aber es ist so, dass in den neunziger Jahren ging es los, dass die Berufstätigkeit bei der Elternteile ganz stark vorangetrieben wurde.
00:02:45: Das hatte damals schon auch noch mit der Frauenbewegung sehr viel zu tun.
00:02:51: Mehr Unabhängigkeit der Frauen von ihren Männern oder überhaupt von der patriarchalischen Gesellschaft.
00:02:59: Und wir sind heute an den Punkt angekommen, wo wirklich ein Großteil beider Eltern, Teile zum Beispiel berufstätig ist, das heißt außerhäuslich.
00:03:08: Verpflichtungen und Verantwortung übernimmt und einer Berufssätigkeit nachgeht.
00:03:14: Das ist zum Beispiel ein Riesenunterschied im Vergleich zu Anfang der Neunziger.
00:03:20: Und das hat natürlich einen Rieseneinfluss gehabt auf das Familienleben, die Eltern verbringen heutzutage weniger Zeit mit den Kindern.
00:03:28: Die Kinder verbringen sehr viele Stunden am Tag in den Bildungseinrichtungen, in der Krippe, in der Kita, in den Ganztagesschulen, Hort.
00:03:40: Und dementsprechend ist die Zeit, die die Eltern mit den Kindern zu Hause verbringen, wo sie dann auch alltagspraktische Dinge mit den Kindern zusammen jeden Tag einüben, weniger geworden, viel weniger geworden.
00:03:55: Das ist zum Beispiel ein großer Faktor.
00:03:58: Ein anderer großer Faktor ist, dass die Mehrheit der Eltern, also jetzt statistisch betrachtet, später ins Familienleben einsteigt.
00:04:10: Also die Erstgebärenden, den Mütter sind heute so im Durchschnitt, im statistischen Durchschnitt um die dreißig.
00:04:16: Viele sind auch von dreißig, vierzig mit dem ersten Kind.
00:04:22: Und das ist eben auch etwas, was wir als Gesellschaft verstehen müssen oder wo wir auch uns ein Stück weit da das erkennen müssen.
00:04:31: Das ist natürlich auch einen großen Einfluss darauf hat, wie begreife ich mich als Mutter, als Vater?
00:04:37: Ich stehe an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben.
00:04:41: Ich habe vielleicht schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt.
00:04:44: Ich gehe diese ganze Elternschaft aus einem ganz anderen kognitiven Reife heraus.
00:04:52: Und viele Eltern sind sich dieser Verantwortung schon sehr bewusst und möchten das alles gut und richtig machen.
00:05:01: und lesen ganz viel.
00:05:03: Also es gibt heutzutage so viel Fachliteratur zur Entwicklungspsychologie und zur frühen Kindheit wie noch nie zuvor, aber eben auch Elternratgeber, also populärwissenschaftliche Fachliteratur.
00:05:18: und auch auf Social Media wird das Thema Erziehung und Kindheit so intensiv diskutiert und zum Thema gemacht wie noch nie zuvor, das werden einzelne Szenarien durchanalysiert.
00:05:35: Zum Beispiel, mein Kind schlägt ein anderes Kind mit einem Stock auf dem Spielplatz.
00:05:41: Und was mache ich jetzt?
00:05:42: Also, wie reagiere ich da jetzt als Elternteil?
00:05:44: Und dann gibt es ganz viele Influencer und Influencerinnen, die dann dazu Analysen vornehmen.
00:05:51: Also, es werden wirklich ... Kleinst-Situationen ganz in der Tiefe analysiert und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
00:05:59: Da wird dann teilweise auch so ein bisschen nach der besten Lösung gesucht.
00:06:06: Das heißt, die Eltern heutzutage sind auch sehr in der Beobachtung, sehr auf dem Präsentierteller.
00:06:13: Es wird sehr stark gewertet.
00:06:15: Wie geht diese Mutter oder dieser Vater jetzt mit dem Trotz-Anfall von dem Kind um?
00:06:21: Es wird sehr stark gesellschaftlich thematisiert und es spüren auch viele Eltern, dass sie beobachtet werden, dass ihr Verhalten gewertet wird, dass ... Und es hat auch damit zu tun, dass wir uns als gesamte Gesellschaft gerade in so einem ganz groß angelegten Suchprozess befinden.
00:06:42: Wir wollen mit Kindern anders umgehen in Deutschland.
00:06:45: Da sind wir uns alle einig.
00:06:48: Wir haben die Rechte der Kinder noch mal ganz anders jetzt in den Vordergrund gestellt.
00:06:53: Also eigentlich sind wir seit nineteenhundertzweiundneinzig schon Mitgliedsstaat in der UN Kinderrechtskonvention.
00:07:02: also eigentlich schon seit über dreißig Jahren, aber erst jetzt, in den Jahren.
00:07:09: die Bildungseinrichtungen der frühen Kindheit, die gesetzliche Auflage, dass sie Schutzkonzepte entwickeln.
00:07:19: In ihren Teams gemeinsam reflektieren, was gibt es für Formen von Gewalt?
00:07:24: Wie wollen wir damit in unserer Bildungseinrichtung umgehen?
00:07:27: Welchen Verhaltenskodex legen wir uns selbst auf?
00:07:31: Also welchen Verhaltenskodex entwickeln wir miteinander im Umgang mit Kindern?
00:07:36: Also wir schauen da viel genauer hin und haben das wirklich jetzt auch schriftlich festgehalten.
00:07:42: Und das ist für viele, auch für die pädagogischen Fachkräfte, ist es noch eine ganz neue Art, teilweise mit Kindern umzugehen, weil wir das ja viele Erwachsene, das aus ihrer eigenen Kindheit nicht so kennen.
00:07:57: Also jetzt, da gab es diese bewusste Reflexion.
00:08:05: Und die bewusste Implementation der Rechte der Kinder in der Gesellschaft gab es da so noch nicht in der Form.
00:08:14: Und da suchen wir gerade alle nach einem neuen Umgang mit Kindern, einem respektvollen, achtsamen, rücksichtsvollen Umgang mit Kindern, gerade weil Kinder ja nicht selber für ihre Rechte einstehen können, sondern die sind eben darauf angewiesen, dass wir Erwachsenen die Verantwortung dafür übernehmen.
00:08:34: Und auch das spüren und bemerken die Eltern.
00:08:40: Es geht ja nicht an Eltern vorbei, auch wenn die jetzt nicht in einer Kita arbeiten.
00:08:44: Aber es gibt ja auch Plakate, auf denen die Rechte der Kinder stehen.
00:08:48: Es wird ja an ganz vielen Stellen dafür geworben.
00:08:51: Und viele Eltern möchten es einfach gerne richtig machen und haben dann auch aus ihrer Perspektive den Eindruck, ich darf meinem Kind ... gar nichts mehr vorgeben, sondern es muss alles mein Kind selber entscheiden dürfen.
00:09:08: Habe ich jetzt ja auch so gelesen, mein Kind hat ja da ein Recht drauf.
00:09:12: Und ja, gleichzeitig haben viele Eltern so den Eindruck, ich muss mein Kind schützen, wenn ich mich nicht kümmere, kümmert sich keiner.
00:09:25: Und da entsteht auch eine große Unsicherheit bei den Eltern.
00:09:30: Und das ist übrigens auch schon auf einer Meta-Ebene sehr nachvollziehbar, weil wenn Sie mal in die aktuellen politischen Diskussionen und Projekte schauen, da tauchen die Bedürfnisse der Familien und das Thema Bildung fast gar nicht auf.
00:09:51: Also die Rechte der Kinder werden von der Politik im Moment nicht in den Vordergrund gestellt und die Bedürfnisse der Kinder und der Familien.
00:10:01: Viele Eltern erleben sich in unserer Gesellschaft als Einzelkämpfer.
00:10:06: Ich bin ja auch Logopädin von Beruf und ich habe das ganz oft erlebt, dass sobald ein Kind zum Beispiel jetzt, wir nennen das einen besonderen Förderbedarf hat.
00:10:18: Also in irgendeiner Weise eine Entwicklungsauffälligkeit, eine Entwicklungsverzögerung, eine Verhaltensauffälligkeit hat.
00:10:26: Dann werden die Eltern wirklich von A nach B nach C geschickt.
00:10:32: Und man muss hoffen, dass sie auf den Facharzt treffen, der sich dann wirklich mit der Thematik auskennt.
00:10:39: Auch das ist nicht sicher.
00:10:41: Dann muss man hoffen, dass sie einen Platz bei der Logopäden oder beim Ergotherapeuten bekommen für ihr Kind.
00:10:49: Also, das kann für Familien eine Riesenherausforderung sein, plus, dass ich dann zu meiner Berufstätigkeit auch noch das Kind natürlich zu den Therapiesitzungen fahren darf.
00:11:01: Also, das ist wieder ein organisatorischer Mehraufwand.
00:11:05: Und wir als Gesellschaft haben da bisher immer, ja, das machen ja die Eltern, ne?
00:11:11: So ungefähr, die haben ja das Kind in die Welt gesetzt.
00:11:13: Also, Eltern, kümmert euch drum.
00:11:17: Also, Wir haben nie nachgefragt, als Gesellschaft können die Eltern das noch stemmen.
00:11:22: Es ist eigentlich immer nur mehr dazugekommen.
00:11:29: Die Berufstätigkeit, der Anspruch an die frühkindliche Bildung usw.
00:11:35: Aber die Familien werden zu wenig in Deutschland unterstützt.
00:11:41: Um all diese ganzen ... organisatorischen Aufgaben rund um den Familienalltag bewältigen zu können.
00:11:48: Da fragt keiner danach, wie das die Eltern schaffen sollen.
00:11:52: Und dann wundern wir uns, dass die Eltern überbehütend werden und sehr besorgt sind und ängstlich werden und sich als Einzelkämpfer empfinden.
00:12:05: Also ganz viele Faktoren, die da zusammenkommen.
00:12:09: die viel Druck ausüben von außen, aber auch wahrscheinlich von innen.
00:12:14: Und trotz dessen, dass die Eltern so reflektiert sind und das ja eigentlich nur im besten Sinne ihre Erziehung verfolgen, scheinbar damit oft ja dann doch irgendwie überfordert sind oder diese, Sie haben es auch schon angesprochen, dieses zu viel an Entscheidungen für das Kind ja auch oft im, ja.
00:12:36: im Umkehrschluss gar nicht so positiv ist für die kindliche Entwicklung.
00:12:40: Mir ist jetzt so ein Gedanke gekommen, die mir jetzt in der ganze Zeit zugehört habe.
00:12:47: Ich treffe ja auch viele junge Leute, die vor der Wahl stehen oder vor der Entscheidung Kinder kriegen oder nicht.
00:12:55: Dann hört man auf diesen sehr schlimmen Satz.
00:13:00: In diese Welt darf man keine Kinder mehr setzen.
00:13:03: und den lehne ich zutiefst ab.
00:13:04: Erstens ein Auftrag ist, der mich als Geschöpf vom Schöpfer selber begeben worden ist und ich das nicht bestimme.
00:13:16: Jedes Kind ist ein Geschenk für diese Welt.
00:13:21: Wenn man diese Dinge alle so hört, die es jetzt richtigerweise aufgezählt haben, dann fühlen sich solche jungen Leute bestätigt.
00:13:30: Ja, was tue ich mir denn da an?
00:13:32: Vor allem, was tue ich dem Kind an?
00:13:34: Es
00:13:34: kommt also in eine Gesellschaft, in dem man um seine Rechte kämpfen muss, in dem es mehr oder weniger auf der Strecke bleibt, in dem es ja gar keine richtige Familie mehr ist, weil es in mehrerer Zeit ihr außerhalb der Familie verbringt und so weiter und so fort.
00:13:52: Ich würde einfach sagen, Vor allem, wenn man sagt, heute ist es so.
00:13:58: Ich gehe dann in die Vergangenheit.
00:13:59: Ich bin jetzt sechzig geboren, also noch vor den Achtziger, Neunziger, da war ich dann schon oben.
00:14:03: Wenigstens so weit erwachsen, als ich es habe zur Tour gehabt.
00:14:06: Aber ich habe nie das Gefühl gehabt, wenn ich zurückschau, und ich will da gar nicht ideologisieren oder harmonisieren, dass meine Zeit, in der ich Kind und Jugendlicher sein durfte, so schlecht war, dass man sie verbessern musste, ganz im Gegenteil.
00:14:23: Wenn wir zu nervbaren Punkte eingehen, wenn sie das sagen, beide Eltern berufstätig, ja, wir haben uns das nicht geleistet, dass die Mama nicht gearbeitet hat, sondern wir haben uns zurückgenommen.
00:14:34: Wir hatten halt dann nur ein Einkommen und dementsprechend haben wir gelebt.
00:14:39: Und man ist halt nicht dreimal im Jahr irgendwo in Urlaub gefahren, sondern man war zwei Wochen im Sommer im Bayerischen Wald bei den Verwandten.
00:14:45: Das war dann der Urlaub.
00:14:47: Man hat das aber für uns eine Gerecht fertig, sondern für uns war das Paradiesisch dort zu sein.
00:14:52: Das heißt, es geht um das Ambiente, das man da entwickelt hat.
00:14:55: Ich habe Eltern gehabt und das sage ich bei jeder Gelegenheit.
00:14:59: Die hat nur eine Berufung, nämlich hundert Prozent für uns Kinder da zu sein.
00:15:04: Und die hatten keine Spur in der Anwandlung.
00:15:06: Helikopter-Eltern.
00:15:07: Oder wie sagt man heute, Schneeräume-Eltern.
00:15:10: Das ist ein neues Begriff.
00:15:11: Das ist eine Steigerung von Helikopter.
00:15:13: Hinfahren und alles aus den Wegräumen.
00:15:15: Ich bin einmal in meinem Leben am ersten Schultag in die Schule gebracht oder begleitet worden.
00:15:22: Ich war nie gegangen, da fahrte ich mir das Auto raus.
00:15:25: Ich war da hingegangen, das war einmal und da war es aus.
00:15:28: Und das war, wenn ich jetzt nie gewollt, dass ich noch mal hingebracht würde.
00:15:31: Das heißt, das war ein ganz... anderes Ambiente mit uns als Kindern umzugehen.
00:15:36: Und die Selbstverständlichkeit, dass Eltern für uns da waren, die musste nicht irgendwo rechtlich oder irgendwie begründet werden.
00:15:43: Das war der Knall, hat der Auftrag.
00:15:45: Und das hat man mit Liebe und immer gemacht.
00:15:48: Und bei allen richtigen Aspekten, die sie da angeführt haben, mein Hauptpunkt liegt darin, werden den Eltern, die wir in der Seelsorge anreffen, die wir begleitet, immer zu sagen, das ist eure Berufung.
00:16:05: Haut euch rein.
00:16:06: Und vor allem lebt es mit einer Leidenschaft, die euch erfüllt.
00:16:10: Und je erfüllt ihr ihr seid, umso mehr wird es euer Kind spüren.
00:16:15: Und ich denke, Berufung zu leben und für Kinder da zu sein, kann nicht bedeuten, ich entscheide alles für mein Kind.
00:16:25: Ganz im Gegenteil, aber ich begleite mein Kind in jeder Entwicklungs- und Entscheidungsphase.
00:16:30: Also ich geb Ihnen da inhaltlich komplett recht.
00:16:33: Ich würde ergänzen, also zum einen, ja, traut euch an diese, also wunderbare und alles verändernde Lebenserfahrung heran, Kinder in diese Welt zu setzen.
00:16:47: Also ich als Mama hab das auch als das größte Geschenk meines Lebens erlebt, meine beiden Töchter.
00:16:54: Gleichzeitig finde ich den Punkt schon auch wichtig, Es braucht ein Dorf.
00:17:00: Ja, und was Sie jetzt beschrieben haben, Herr Pfarrer-Schießler, es klingt ... Also, es ist total ... Ich freu mich so, dass Sie so eine schöne Kindheit hatten.
00:17:09: Und da haben das wahrscheinlich die Mehrheit der Familien so gemacht.
00:17:14: Und deswegen sind Sie da in einem Pulk von Kindern zur Schule gegangen.
00:17:18: Also, sie waren quasi auch nicht alleine, sondern ... Sie waren zwar nicht von Erwachsenen begleitet, aber von anderen Kindern.
00:17:25: Und ... Da ist wieder dieser gesellschaftliche Aspekt so wichtig.
00:17:32: Ich finde, wir als Gesellschaft müssen wieder erkennen, dass wir Familie wieder schätzen müssen.
00:17:37: Und dass wir alle die Eltern unterstützen müssen, wenn ich an einer Mutter vorbeilaufe.
00:17:47: ist mir vor ein paar Tagen passiert, die einen riesigen Kinderwagen schiebt, in dem zwei Kinder sind, und dann hat sie noch eine Tasche sich so an den Arm gehängt, eine schwere Tasche, weil die nicht mehr unten in den Kinderwagen reingepasst hat, und die versucht dann dabei Metzger reinzukommen, mit ihrem Kinderwagen.
00:18:04: überall, wo man Eltern in der Öffentlichkeit sieht, darf und soll man helfen.
00:18:09: Und nicht, was halt
00:18:10: passiert ist, dass Leute wirklich daneben stehen und ... Was weiß ich, ein Kind benimmt sich wie ein Kind sich halt benimmt.
00:18:19: Es ist laut, es hat Gefühle, es macht
00:18:21: gerade irgendwas.
00:18:21: Und die Mama hat den Kopf voll mit irgendwelchen Terminen, was sie alles noch erledigen muss.
00:18:27: Und keiner kommt auf die Idee, dass er die Mutter jetzt in der Situation mal unterstützt,
00:18:33: stand,
00:18:34: mit dem
00:18:34: Finger auf sie zu zeigen.
00:18:36: Das ist eine große Schwierigkeit, die ich da sehe.
00:18:38: Und ich finde, wir müssen auch endlich mal wegkommen davon, diese Begrifflichkeiten.
00:18:43: Helikoptereltern, Rasenwehreltern, Curlingeltern, Schneeräumeneltern.
00:18:51: Also wir finden Schubladen für die Eltern und betiteln sie mit solchen Begrifflichkeiten mit einem gewissen vorwurfsvollen Unterton.
00:19:01: Und was wir aber nicht fragen, ist ja, warum verhalten sich denn die Eltern so, ja?
00:19:06: Und es hat eben sehr viel mit der Gesellschaft zu tun und damit, dass wir noch nie so wenig Kinder in Deutschland hatten wie heute.
00:19:15: Also wir haben eine absolute Minderheit an Kindern, so wenig hatten wir noch nie.
00:19:19: Dementsprechend gibt es auch sehr wenig Eltern von minderjährigen Kindern.
00:19:23: Das ist auch eine Minderheitengruppe, statistisch unter den Erwachsenen.
00:19:29: Und dementsprechend haben Eltern auch im Moment kein politisches Gewicht.
00:19:34: Sie sind keine interessante Wählergruppe für Politiker und Politikerinnen.
00:19:39: Und das heißt die Eltern alleine.
00:19:42: Selbst wenn die sich für die Rechte ihrer Kinder auch politisch engagieren und sich kümmern und das tun und machen, die werden nur was erreichen, wenn andere, die schon erwachsene Kinder haben.
00:19:54: oder die gar keine Kinder haben, sie mitunterstützen.
00:19:57: Aber das ist ja Selbstverständlichkeit.
00:20:00: Klar, Mutter mit Kind und so weiter, das tue ich doch nicht, weil sie ein Kinder hat, das tue ich, weil ich ein anständiger Mensch bin.
00:20:06: Ob das jetzt ein Senior ist, der aus dem Bus aussteigen muss oder was, ich helfe.
00:20:10: Ich helfe nicht nur, weil ich kruss bin und zur nächsten Liebe berufen bin, sondern weil sie das so kehrt.
00:20:19: Weil wir erzogen wurden in der Trambahn.
00:20:21: Wenn jemand kommt, dann stehst du da auf und gibst du immer Platz.
00:20:24: Das hat mit den Rechten der Eltern und der Kinder nichts zu tun.
00:20:27: Das ist eine Frage, wie gebärte sich diese Gesellschaft?
00:20:30: Wie gehen wir miteinander um?
00:20:31: Wie gehen wir im Straßenverkehr miteinander?
00:20:32: Wie gehen wir im Lokal miteinander?
00:20:36: Überall dort, wo Menschen aufeinander treffen.
00:20:38: Das ist völlig klar.
00:20:39: Aber wo ich ihnen unbedingt recht geben muss, ist wirklich ... Die Frage, was für Gesellschaft sind wir?
00:20:46: Sind wir eine Familie?
00:20:48: Freundlichgesellschaft?
00:20:49: Sind unsere jungen Leute wirklich haben die Lust drauf Eltern zu werden?
00:20:56: Und da entdecke ich ein großes Ausrufezeichen, weil ich immer wieder junge Leute treffe in meiner Nähe, die sagen, na also ich glaube Kinder will ich gar nicht haben.
00:21:09: Dieser Satz ist so.
00:21:11: Da ist nicht kalt gemeint, sondern da stellen junge Menschen fest, entweder sind sie überfordert, haben sie Angst davor, entwickeln keine Leidenschaft dafür.
00:21:20: Auf jeden Fall wird das, was ihnen geschenkt ist, nämlich älter zu werden, wird einfach mit Bauschampochen weggetan.
00:21:28: Das könnte nicht mein Lebenssinn sein.
00:21:31: Da stehe ich da, muss ich sagen, aus der Zollibertäre, der freiwillig darauf verzichtet hat, um den Menschen zu zeigen, es gibt eigentlich nicht schöneres als... Eltern zu sein.
00:21:42: Und ich glaube, da müssen wir uns hinbewegen, vielleicht weniger Opelans genügend um die Kinder kümmern, sondern kümmern wir uns um diese jungen Leute, die die Chance haben, Eltern zu werden.
00:21:51: Und wie kommen die dazu, das für sich auszuschließen?
00:21:54: Ich habe es bewusst für mich ausgeschlossen, weil ich ein anderes, sage mal, spirituelles Angebot bekommen habe, das ich drüber setzen möchte, aber das ist... Das ist nur mein ganz besonderer Weg gewesen.
00:22:07: Ist was anderes, als wenn ein jung Mensch sagt, na also, was die will, die Welt sehen, ich will Reisen machen über das.
00:22:14: Ich will doch nicht ein Kind damit belasten, dass ich da da unterwegs bin und irgendwie so was.
00:22:19: Die Lust am Leben geht verloren, wenn die Lust an Kindern nicht mehr da ist.
00:22:25: Ich denke, wir haben ja auf der einen Seite auf jeden Fall irgendwie ein systemisches oder strukturelles Problem auf Seite der Politik, aber wie Sie auch richtig gesagt haben, Herr Schießler, einen Gesellschaftswandel, der ja vielleicht auch geprägt durch Emanzipation und den gewissen Lebensstandard, der mittlerweile sich einfach Ja, so eingebürgert hat viele so ganz rein rational dann nicht mehr mit einer Familie und der Berufstätigkeit und gleichzeitig Familie vereinbarten, irgendwie sich vorstellen können.
00:22:58: könnte man denn Familien unterstützen, wenn wir jetzt rein von der politischen Unterstützung mal absehen.
00:23:05: Sie haben vorhin schon so ganz schön gesagt, es braucht ein Dorf, um ein Kind groß zu ziehen oder ein Kinder groß zu ziehen.
00:23:14: Erleben Sie da irgendwelche Initiativen oder in Ihrem Umkreis Familien, die sich da gewisse Konzepte ausgedacht haben oder gewisse Projekte etabliert haben, um gemeinschaftlich vielleicht auch über Familienverbund sich zu unterstützen.
00:23:33: Ja, also da fällt mir direkt ein Koki-Netzwerk ein.
00:23:39: Koki steht für Koordinationsstelle, Kinderschutz, glaube ich, Koki.
00:23:44: Es gibt so Koki-Stellen in verschiedenen Gemeinden.
00:23:49: Und ich war in Weißenburg-Gunzenhausen und habe dann einen Vortrag gehalten, weil die hatten Jubiläum von ihrem Koki-Netzwerk früher Hilfen.
00:23:58: Und die haben so eine ganz tolle Zusammenarbeit auch mit dem Jugendamt.
00:24:03: Da waren ganz viele Projekte mit drin.
00:24:05: Da waren Hebammen involviert, die die jungen Eltern unterstützen.
00:24:11: Da war von der Cookie-Stelle selber ein Elterncafé und also was.
00:24:14: Also die haben so eine Art, die haben das Dorf sozusagen nachempfunden durch verschiedene solche Angebote.
00:24:22: Und was sie zum Beispiel auch hatten, waren so Wunschgroßeltern.
00:24:25: Das hieß nicht Leihopa oder Leihopa.
00:24:27: Oma, weil das fanden die keinen schönen Begriff, sondern die haben das Wunsch Großeltern genannt.
00:24:33: Das heißt Senioren und Senioren, die gerne ein Enkelkind haben möchten und halt eben kein leibliches haben und die dann bei diesem Projekt Wunsch Großeltern mitgemacht haben und dann haben die einen Wunschenkelin oder einen Wunschenkel bekommen.
00:24:52: und haben dann immer wieder mit diesen Kindern was halt unternommen, was Großeltern halt so machen.
00:25:01: Also fällt mir jetzt einfach gerade ein.
00:25:03: In dieser Kokinetzwerkstelle hat das super funktioniert, dieses Projekt.
00:25:09: Ich glaube, die haben sogar... gewonnen.
00:25:13: Also diese Wunschgroßeltern, das kam super gut an.
00:25:16: Also wir brauchen neue familienahe Formen von Netzwerken, von Dorfersatz, dass die Eltern das Gefühl haben, hey, wenn ich aus der Haustür gehe, dann begegne ich hier nicht einer familienunfreundlichen Umwelt voller Barrieren, wo ich mir vorher überlegen muss, wo kann ich mit dem Kinderwagen hin und wo nicht, sondern ich habe verschiedene Anlaufstellen, ich habe einen Familienzentrum, ich habe vielleicht einen Gemeindezentrum, kirchliche Gemeinden, die Familienangebote machen, niederschwellige Familienangebote, wo Eltern... wirklich ganz konkret im Alltag unterstützt werden.
00:26:01: Und wir müssten auch ganz dringend verschiedene bürokratische Prozesse abbauen.
00:26:07: Wir müssten die Kindergärten und die Krippen noch viel besser mit Ressourcen ausstatten.
00:26:13: Also das ist ein ganz großer Punkt.
00:26:15: Die Kindergärten, die Krippen, die Tagespflegeeltern, die fangen jetzt ganz viel auf von dem, was nicht mehr in dem Ausmaß stattfinden kann, weil beide Eltern berufstätig sind.
00:26:30: Die haben die Kinder viel länger in der Betreuung als früher.
00:26:35: Und da müssten die personell besser aufgestellt werden.
00:26:38: Es müsste eigentlich in jeder Einrichtung auch einen Ruheraum geben, einen Rückzugsraum.
00:26:43: Die meisten Einrichtungen sind so aufgebaut, dass es gar keine Ausweichräume gibt.
00:26:49: Das heißt, Kinder verbringen vierzig, fünfzig Stunden in der Woche im Lärm.
00:26:56: Also, viele Kinder heutzutage
00:27:01: haben
00:27:01: einen Arbeitsalltag, dem würde man den meisten Erwachsene nicht zumuten.
00:27:09: Auch
00:27:09: das ist so ein Punkt, das müssen wir uns einfach mal klar machen.
00:27:14: Die Krippen und Kitas müssen noch viel besser ausgestattet werden.
00:27:19: Die sind ja auch ein Stück weit Dorfersatz.
00:27:22: Das Kind geht da mehrere Jahre in diese Einrichtung und knüpft ja auch intensive Beziehungen dort zu den Kindern, die da sind, zu den Erwachsenen, die da sind.
00:27:31: Und es ist ein ganz wichtiger Teil der Kindheit.
00:27:35: Kinder verbringen heutzutage einen Großteil ihrer Kindheit in den Bildungseinrichtungen.
00:27:40: Also müssen wir die Bildungs- und Einrichtungen dafür auch ausstellen, Wir haben ja heutzutage immer noch Betreuungsschlüssel und räumliche Ausstattungen, die noch an die Modelle von Anfang, also von der Nuller, zweitausender Jahre ausgerichtet sind.
00:27:59: Auch unsere Bildungspläne, die sind ja in den Bundesländern ja in den Jahr zweitausend fünf eingeführt worden.
00:28:06: Und die haben sich noch ganz stark am Familienmodell aus den Neunzigern orientiert.
00:28:11: Und dieses Familienmodell gibt es in Deutschland nur noch als Minderheit.
00:28:18: Von denen gibt es viel weniger als von diesen anderen neuen Familienmodellen.
00:28:22: Und da müssen wir, muss die pädagogische Fachwelt auch noch mal ganz neu nach.
00:28:32: lernen, was jetzt eigentlich alles passiert ist an Veränderung, plus die pädagogische Fachwelt muss noch viel besser ausgestattet werden mit Ressourcen.
00:28:41: Ich hör jetzt immer, es muss das geschehen, es muss das geschehen, es muss Ruheraum, ich bin mir allem dabei, ich bin mir im allem Recht, nur wissen Sie, wo ich ein Problem hab.
00:28:53: Wer macht's denn jetzt?
00:28:55: Wissen Sie, unser Problem hier in der KIG ist, wir sind ja Erwerben der Berufsfachverband.
00:29:00: Wir wollen junge Menschen dazu begeistern, wie schön und nicht nur wie wichtig für die Gesellschaft, sondern wie schön und erfüllend der pädagogische Beruf ist, ob in der Kita, ob in der Schule und so weiter.
00:29:16: Darum sage ich, das wäre ja jetzt genau die Chance, die wir haben, dass angesichts der bekannten Notwendigkeiten eben vom Ruheraum begonnen vom Lärm und so weiter, dass die Kinder die mehr Zeit in Einrichtungen sind als zu Hause.
00:29:33: Was für einen Wert diese Beruf dieser Ziers bekommen hat, dass ich sage, du bist mit dem Kind vielleicht mehr zusammen als die eigenen Eltern.
00:29:42: Das ist deine Riesenberufe, worauf ihr hinauswillst.
00:29:46: Sie zeigen genau richtig auf, was fehlt und was getan werden muss.
00:29:51: Ich möchte ganz bewusst auf den anderen Wegen.
00:29:54: Ich möchte Leute gewinnen dafür, dass sie sich da nicht weiß müssen oder bei der Notstamm besteht, sondern weil das eine unwahrscheinlich tolle Aufgabe ist, sich in diesem Beruf rein hat.
00:30:04: Dass dieser Beruf, das erzieht, wieder eine Attraktivität bekommt, wie er es ja früher gehabt hat.
00:30:11: Unsere Lehrer, auf der Grundschule im Gymnasium, das waren für uns ja fast halber die Päpste.
00:30:17: Das waren Respektspersonen, das waren Autoritäten, die sind in den Raum reingegangen und dann war der Fall klar, wer hier der Chef im Ring ist.
00:30:25: Das war ein Beruf, den viele von meinen Altersgenossen angestrebt haben, als sie das weiterführen wollten, weil sie positiv da dahin gebracht worden sind.
00:30:36: Und da möchte ich mehr das entwickeln.
00:30:40: festzustellen, was getan werden muss, ist gut, aber da muss ich ein Rossenreiter nennen.
00:30:44: Wer bitte macht's?
00:30:46: Wo ist es?
00:30:46: Wo gehe ich hin?
00:30:47: Sagen wir uns, da gehe ich sofort da hin und sage, ich brauche den Ruheraum, ich brauche das, ich brauche das.
00:30:52: Ja gut, also diese Forschungsstimme?
00:30:55: Das ist mir zu wenig.
00:30:56: Also die gesetzlichen Vorschriften, ab wann eine Kita, eine Betriebserlaubnis bekommt und so weiter, das machen die Gesetzgeber.
00:31:09: Das beratende Gremium ist das Institut für Frühpädagogik, also jetzt in Bayern, ich rede jetzt von Bayern.
00:31:16: Ja,
00:31:16: das ist alles gut.
00:31:17: Ja, aber auch die gesetzliche Vorschrift, dass jeder ein Anspruch auf ein Kita-Platz hat, die gibt es aber nicht.
00:31:22: Genau.
00:31:23: Meine Familien hier im Glockenbach Viertel, Das ist ein Gehalt, nur für einen Kitaplatz.
00:31:30: Warum?
00:31:31: Weil der gesetzliche Anspruch, der ist ganz nett, wenn der Platz nicht da ist.
00:31:34: Ja, genau.
00:31:36: Und deswegen müsste mehr Energie auch vonseiten der Politik... Und Geld, also ganz konkret Geld in die frühkindliche Bildung, der Kinder gescheckt werden.
00:31:49: Ich bin bei Ihnen, Herr Pfarrer-Schießler, wenn Sie sagen, das ist einer der schönsten Berufe der Welt.
00:31:53: Das sehe ich auch so.
00:31:54: Meine Mutter ist auch Erzieherin von Beruf.
00:31:56: Sie hat fünfzehn Jahre lang einen Kindergarten geleitet.
00:31:59: Meine Schwester ist auch Erzieherin von Beruf.
00:32:02: Also ich finde es auch eine der schönsten Berufe der Welt tatsächlich.
00:32:06: Meine Tochter, meine sechzehnjährige Tochter, macht gerade Praktikum in ihrem eigenen Kindergarten, also wo sie früher selber ... als Kind hingegangen ist und findet es total schön.
00:32:15: Ich bin ganz ihrer Meinung.
00:32:17: Und dennoch ist auch die pädagogischen Fachkräfte, die können diesen Beruf dann als einen schönen
00:32:26: Beruf
00:32:27: wahrnehmen, wenn sie die Rahmenbedingungen dafür bekommen, die Kinder in dem Ausmaß begleiten zu können, wie es heutzutage notwendig geworden ist.
00:32:37: Also wir kommen nicht drum herum.
00:32:40: über die Mitte zu sprechen.
00:32:41: Also, die sind Teil der Attraktivität des Berufs.
00:32:46: Weil wenn ich in einer Regelgruppe mit twenty-fünf Kindern bin, und da sind acht Kinder dabei, die eigentlich einen Integrationsstatus bräuchten, aufgrund von ihren Entwicklungsverzögerungen, aufgrund von ihren Verhaltsauffälligkeiten, oder es sind auch Kinder dabei, die zum Beispiel noch kein Wort Deutsch sprechen.
00:33:04: Und ich habe keine Mittel und keine Ressource, diese Kinder, diesen Kindern gut zu begegnen und diese Kinder gut zu beantworten in ihren Bedürfnissen, dann ist es nicht mehr der schönste Beruf der Welt, Herr Pfarrer-Schießler.
00:33:19: Definitiv.
00:33:20: Also dafür setzen wir uns ja auch in der K.E.G.
00:33:23: vehement ein, dass Bildung, sei es frühkindliche Bildung, als auch schulische Bildung, einfach auch politisch wieder ins Zentrum gerückt wird und hierfür auch einfach, wie Sie es schon gesagt haben, Mittel... zur Verfügung gestellt werden, die ein pädagogisches Arbeiten, so wie es sich die Pädagoginnen und Pädagogen wünschen und so wie es auch für unsere Kinder wünschenswert ist, wieder möglich ist.
00:33:46: Ich möchte jetzt ganz gerne nochmal die Brücke schlagen.
00:33:50: Uns hören ja heute ganz viele Eltern bestimmt zu, aber auch ganz viele Pädagoginnen und Pädagogen, die ja auch einfach in ihrem Alltag immer wieder im Elternkontakt sind und wieder auch ganz oft das Feedback bekommen.
00:34:04: die Elternarbeit ist total schwer geworden, weil eben Eltern in der Zeit oder weil die Eltern wissen, dass ihre Kinder so viel Zeit in diesen Einrichtungen verbringen, natürlich ihnen auch viel daran gelegen ist, dass die Zeit dort dann für die Kinder natürlich möglichst angenehm ist, für die Pädagogen natürlich auch oft schwierig, weil viele Eltern mitmischen und das auch nicht immer zur Zufriedenheit der Eltern ist.
00:34:33: Wie kann ich denn als Pädagogin, als Pädagoge Eltern begegnen, die ja auf mich augenscheinlich den Eindruck machen, dass sie da irgendwie Schwierigkeiten haben, dass sie unzufrieden sind?
00:34:46: Wie komme ich da ins Gespräch?
00:34:47: Wie kann ich ihnen aufzeigen, dass vielleicht ein gewisses Loslassen, auch irgendwie eine Form... Der Liebe ist, dass sie ihrem Kind vertrauen dürfen, dass sie vor allem auch den Pädagoginnen und Pädagogen, die ja das Fachpersonal sind, die Fachkräfte sind für die Kinder, dass sie den vertrauen dürfen.
00:35:05: Danke für die Frage.
00:35:07: Also ich stelle fest, dass mittlerweile die Eltern wirklich auch eine Eingewöhnungszeit brauchen in die Kindertageseinrichtungen.
00:35:16: Und zwar gerade weil wir so intensiv über Kindheit und kindliche Entwicklung und frühkindliche Bildung sprechen in dieser Gesellschaft wie nie zuvor.
00:35:24: Es gibt ganz viel Fachliteratur.
00:35:26: Und die Eltern schauen deswegen auch viel genauer hin und haben da Erwartungen und Fragen und Sorgen und haben auch Ängste, dass es ihrem Kind vielleicht nicht gut gehen könnte.
00:35:39: Und deswegen ist es ganz wichtig, von Anfang an... Gespräche anzubieten, mit den Eltern ins Gespräch zu gehen, mit den Eltern auch die Eingewöhnungsphase sehr genau zu besprechen.
00:35:49: Was kommt da auf sie und auf ihr Kind zu?
00:35:52: Was viele Einrichtungen auch mittlerweile machen, was ich toll finde und was ich auch empfehle, ist ein Eingewöhnungsabschlussgespräch.
00:36:01: Also, dass man sich wirklich nach drei oder vier Monaten noch mal zusammensetzt.
00:36:06: Also, wenn man wirklich so das Gefühl hat, so jetzt ist das Kind wirklich ... Es hat vielleicht schon feste Spielkameraden gefunden sogar.
00:36:17: Und dass man dann die Eltern noch mal zu einem kürzeren Gespräch, da geht es nicht um ne Stunde oder so, aber noch mal einlädt und sagt, und auch die Eltern bewusst wirklich fragt, wie haben sie jetzt die Eingewöhnung erlebt?
00:36:32: Hat sich ihr Kind in seinen Verhalten verändert, wenn es jetzt nach Hause kommt?
00:36:36: Und aber auch die Eltern wirklich bewusst fragt, wie ist es ihnen?
00:36:40: Wie ist es ihnen gegangen?
00:36:42: Wie geht es ihnen damit?
00:36:45: Was waren für Gefühle da?
00:36:46: Sie haben bestimmt auch Sorgen gehabt, dass man die offen, also dass man ihnen signalisiert, sie dürfen hier auch über ihre Gefühle sprechen.
00:36:55: Wir nehmen das nicht persönlich, wir sind dann nicht irgendwie beleidigt, wenn sie noch uns auf die Prüfschale legen und noch ... kontrollieren, wie es ihrem Kind geht und wie wir mit ihrem Kind umgehen, sondern sie dürfen offen über ihre Gefühle hier reden, weil das ein ganz wichtiger Teil ist, der für ihr Kind eine ganz große Rolle spielt.
00:37:20: Also da offen und ehrlich nachzufragen, sodass die Eltern merken, hier gibt es einen Raum, in dem man ehrlich und offen sein darf.
00:37:30: Und die Pädagoginnen und Pädagogen schauen damit eine Achtsamkeit hin.
00:37:35: Also sich an die Seite der Eltern zu stellen und diese Verantwortung schon gemeinsam auch offen und ehrlich und realistisch anschauen.
00:37:44: Es ist eine große Verantwortung.
00:37:47: Es ist auch eine tolle, schöne Verantwortung, Eltern zu sein.
00:37:51: Und es ist auch eine große Verantwortung, Kinder durch einen Kita-Alltag zu begleiten.
00:37:57: Es ist der schönste
00:37:58: und die größte Verantwortung überhaupt.
00:38:00: Genau da sind wir auf einer Ebene.
00:38:03: Ich möchte den jungen Menschen Lust darauf machen, Eltern zu werden, ihnen klarmachen, dass wenn du Kinder kriegst, ganz gleich wie viele das sind, du nichts an Lebensqualität verlierst, du versäumst nichts.
00:38:15: die Reise nicht magst, es wurscht die Lema ohne dich weiter.
00:38:19: Sondern dass das erfüllend das Beste daran ist, dass du so einen Menschen prägen kannst.
00:38:25: Ich habe einmal bei einem Taufgespräch, da bin ich da geguckt, mit der Mama hat Mama dann eine Kindogssetzung gestillt und die war sehr kirchenkritisch.
00:38:32: Ich habe gemerkt, wo ich mich bürstelt.
00:38:33: Das ist mir wurscht, gell?
00:38:36: Und dann hat sie mir da diskutiert über die Macht der Kirche und so und die Unfahrheit der alten Männer in Rom und so weiter.
00:38:42: Und dann habe ich gesagt, merke sie gerade, was sie gerade tun.
00:38:45: und sie stillen ihr Kind.
00:38:47: So, geglaub sie mir, gibt es etwas Mächtigeres in der Welt, als einen Menschen zu nähren?
00:38:54: Und zwar jetzt nicht nur stillen, sondern geistig zu nähern, spirituell zu nähern.
00:38:58: Sie wollen, dass wir ein Kind taufen.
00:39:00: Ich find das toll, weil sie sich nämlich dazu bekennen, dass sie diesem Kind nicht nur Nahrung, sondern auch Geist und Geistlichkeit mitgeben.
00:39:07: Das ist die größte Macht, die es gibt.
00:39:10: Ich hab freiwillig darauf verzichtet, um ein anderes Gutwillen, um ein anderes Zielwillen, um eine andere Botschaft Willen.
00:39:15: Das brauchen wir gar nicht gegeneinander ausspulen.
00:39:17: Bitte nicht, gell?
00:39:18: Aber Sie haben das wichtigste gewählt, was es gibt.
00:39:22: Zusammengefallen.
00:39:23: Ich möchte, dass wir den Leuten Lust drauf machen.
00:39:26: Lust.
00:39:27: wieder Eltern zu werden.
00:39:29: Nicht, weil dieses Land Kinder braucht, sondern weil du das brauchst, weil es zu deinem natürlichen Habitus gehört.
00:39:35: Es ist ein natürlicher Mensch, der will sich vorab pflanzen und er will weitergeben.
00:39:40: Und zwar nicht nur biologisches Leben, sondern geistiges Leben.
00:39:43: Und das macht nicht nur Spaß oder nehmen wir einen besseren Ausdruck Freude, sondern das ist die Sinnerfüllung schlechthin.
00:39:50: Ja, eine innere Erfüllung, da gebe ich Ihnen ganz recht.
00:39:53: Und ich glaube, Herr Pfarrer Schießler, dass was da vielleicht helfen kann, sind so realistische und ermutigende Vorbilder.
00:40:05: Also quasi Eltern, die gerade junge Kinder haben und diese Familienzeit, also die das wirklich aus einer inneren Erfüllung heraus tun und das auch so leben können und genießen können und die anderen Jungen Menschen, ja, davon berichten.
00:40:25: Ja, da
00:40:26: danke ich allen den Eltern, die zum Beispiel bei hinter des Kind annehmen.
00:40:29: Ja.
00:40:29: Ich habe eine Familie bei mir, die ist sehr engagiert, ist drei Buben, alle drei Ministerien, schon sogar der Jüngste mit fünf Jahren und mit Down-Syndrom.
00:40:37: Wir haben uns kennengelernt, wie so eine Taufe von diesen Buben ging, wo sie gesagt haben, was ... wie sie vorhin geschildert haben.
00:40:45: Irgendwie sind wir da diskriminiert, weil wir ja gesagt haben zum behinderten Kind.
00:40:50: Und dann haben wir es bei uns getauft und dann haben wir ihm Gottesdienst nur mal vor den Leuten alle geredet.
00:40:55: Und da zog diese Mama ein.
00:40:57: Das kürzeste Lebensbekenntnis, das es gibt, und Liebesbekenntnis, und da gesagt, was schön ist, hätte uns der Herrgott nicht schön erkennen, wie diesen Buben.
00:41:05: Weil das macht Lust.
00:41:07: Ja.
00:41:07: Und nicht, ah, ich war nicht allein, sieht es und was du alles tun musst für das Kind und so weiter.
00:41:12: Der Bub, wie gesagt, ist fünf Jahre und ist bereits mein jüngster Ministerant.
00:41:17: Ja, und solche Vorbilder brauchen wir.
00:41:19: Solche Vorbilder, Eltern, die zeigen, schaut es, das kann gut gehen.
00:41:26: und nicht nur, dass es gut gehen kann, sondern es kann auch unglaublich erfüllend sein.
00:41:30: Also ich sehe immer, ich habe hier Nachbarn, die haben noch recht junge Kinder, meine Kinder sind schon sechzehn und neunzehn.
00:41:38: Und ich sehe die immer, wie die unten an der Kuhweide stehen mit ihrem Sohn und mit ihrer Tochter und dann gucken die den halben Nachmittag den Kühen zu, weil der Sohn da so gerne ist bei den Kühen.
00:41:49: Und dann denke ich immer, wie schön ist das.
00:41:53: Und wie sehr habe ich diese Zeit geliebt, wo ich mit meinen Kindern einfach nur mit dem Laufrad nachmittags in den Wald gegangen bin.
00:42:05: Und also diese Zeit, diese Familienzeit, wo die Kinder noch so jung sind und ihre Eltern halt auch wirklich noch an ihrer Seite brauchen, die ist ja so schnell vorbei.
00:42:15: Also dann sind die Ende Grundschule dann kommen, die in die Pubertät.
00:42:20: Aber ja, das ist so eine schöne Zeit.
00:42:25: Also Menschen beim ... Wachsen begleiten zu dürfen, kleine Persönlichkeiten.
00:42:32: Und ich glaube, was da ermutigend sein kann, ist zum einen wirklich ermutigende Vorbilder, also Eltern, die das gerade erleben und zeigen, wie es geht.
00:42:47: wirklich viel mehr gesellschaftliche und politische Unterstützung.
00:42:51: Ja, und es geht ja weiter.
00:42:52: Es hört einen auf, wenn das Kind, nämlich die Eltern, in dem Maße braucht, wie das Kleinkind, ist da
00:42:56: jetzt
00:42:57: sicher um.
00:42:57: Ich könnte manchmal hinholen, wenn ich sehe, wie erwachsene Kinder sich um ihre Eltern bemühen, wie sie diese Rollen einfach umgetauscht haben.
00:43:06: Und natürlich können Kinder, in welcher Phase ja immer man sagt, kleine Kinder, kleine sagen, große Kinder, große sagen, anstrengend sein.
00:43:13: Aber Entschuldigung, mein Chef ist auch manchmal anstrengend.
00:43:16: Aber das ist auch anstrengend.
00:43:18: Die Politik ist anstrengend.
00:43:20: Aber deswegen kann ich auch nicht austreten aus diesem Leben heraus.
00:43:23: Dann stelle ich mich der Anstrengung.
00:43:25: Und wirklich, wenn ich merke, komm ich Herr Lorde ihm nicht mehr stellen, dann suche ich mir Hilfe.
00:43:30: Ja, für was gibt's nicht keine Gehenschuldigung.
00:43:34: Ja, und ich denke, was auch ganz viel hilft, ist einfach auch sprechen.
00:43:39: Vielleicht mit den eigenen Eltern sprechen, mit dem Umfeld sprechen.
00:43:43: Ich kann jetzt vielleicht für mich selber sprechen.
00:43:45: wenn ich auch gerade der Zielgruppe, die so am Hardern ist mit sich, soll ich Kinder kriegen, möchte ich eine Familie gründen oder nicht.
00:43:55: Das ist für viele Menschen in meinem Alter eine sehr schwierige Frage.
00:44:01: Und ich kann auch nur für mich jetzt sagen, ich erlebs gerade ganz aktiv in meinem Umfeld.
00:44:07: Ganz viele junge Familien, wie Sie es gesagt haben, ist wirklich, wenn man diese Vorbilder lebendig vor sich hat, dann kommt man da auch ins Überlegen und man sieht das wirklich bildlicher vor sich.
00:44:20: Und ich glaube, da kann man diese Rationalität so ein bisschen mal hinten anstellen und vielleicht auch so ein bisschen mehr darauf einlassen.
00:44:31: Ich glaube, es ist eine Rolle mit der, wenn man sich das zuverkopft, drauf vorbereitet, dann sieht man sich nur überfordert.
00:44:39: Aber wie Sie es auch vorhin so schön gesagt haben, es braucht eine gewisse Kennenlernphase in der Kita für die Eltern.
00:44:45: Es braucht eine gewisse Entwicklungszeit, sich als Eltern in diese Rolle einzufinden, als Kinder sich in verschiedenen Phasen einzufinden.
00:44:55: Also man muss sich da, glaube ich, einfach selber die Zeit und die Entwicklung auch einfach geben und sich da weniger unter Druck setzen, von sich selbst, aber auch von außen.
00:45:07: Es ist eine schwierige Frage für viele, aber sie haben das heute beide total schön skizziert.
00:45:16: Elternschaft und Familie ist es.
00:45:19: viel mehr als nur die Vereinbarkeit von Beruf und Karriere und irgendwelchen Zielen, denen man so hinterherrennt.
00:45:27: Sondern das, was bleibt, ist ja am Ende die Familie und die Kinder.
00:45:31: Und Sie haben so schön gesagt, Herr Schiester, der Chef kann auch anstrengend sein.
00:45:36: Aber das, was die Kinder einem zurückgeben, das kann man, glaube ich, nicht mit irgendwelchen Karriere zielen oder irgendwas Anderem vergleichen.
00:45:44: Ich finde es eine wahnsinnige Mut, wie immer jetzt, wenn man Weihnachten feiert.
00:45:49: Ob jetzt alleine oder im Familienkreis.
00:45:51: Und was ist der Mittelpunkt dieses Festes, ein Kind?
00:45:55: Das ist dermaßen demonstrativ.
00:45:58: Das ist so provozieren, was das Christentum mit diesem Fest eigentlich macht.
00:46:02: Übrigens entstanden in Rom, wo ja Kinder völlig rechtlos waren, die man gebraucht hat, die Neugeborene in Adventiven eingeschmissen.
00:46:09: Na kommen diese Christen daher und feiern statt Zoll in Nuttos unbesiegbarer Gott und Kaiser, feiern sie ein Kind in eine Krippe.
00:46:18: Ich glaube, das Auftrag ist bis heute für uns Wichtig ist, wie ein Virolent, und so Menschen wie Sie, die die Rechte dieser Kinder einfordern, die machen das nahtlos weiter.
00:46:30: Und dafür gilt ein ganz großer Dank für ein Sieger.
00:46:33: Ich möchte jetzt nochmal eine weitere Variable mit einbringen.
00:46:38: Wir haben jetzt schon über die Eltern und die Pädagogen gesprochen.
00:46:42: Ich möchte jetzt nochmal die Kinder so ein bisschen beleuchten.
00:46:46: Viele Eltern, wir haben es ja jetzt im gesamten Gespräch schon gesagt, haben eigentlich immer nur das Beste für ihre Kinder im Sinne und möchten am liebsten alle Unternehmlichkeiten gefahren und ja Hürden für ihre Kinder aus dem Weg räumen.
00:47:02: Es gibt dabei ja auch Studien schon dazu, die so ein bisschen belegen, dass eine gewisse überbehütete Kindheit sich für Kinder und Jugendliche dann später auch im Erwachsenenleben als schwierig gestalten kann, weil vielleicht ein gewisser Mangel an Selbstwirksamkeit resultiert, auch Korrelation zwischen zunehmender Angst und Depressionen auch schon untersucht wurde.
00:47:32: Frau Schmitz, was können Sie da aus Ihrer Erfahrung sagen?
00:47:36: Ja, ich habe gerade ersten großen Fachartikel darüber gelesen.
00:47:40: Im Spiegel ging es um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
00:47:46: Ich denke, das sind viele Faktoren.
00:47:48: Es ist auch, was wir zum Beispiel als Gesellschaft gerade ganz dringend brauchen, ist eine gesetzliche Grundlage für den Umgang mit digitalen Endgeräten und mit dem Umgang mit Social Media für Kinder und Jugendliche.
00:48:01: Wir haben immer noch keine gesetzliche Grundlage.
00:48:05: Das ist einfach Haarspräubend.
00:48:08: Also zum Beispiel einfach nur ein Beispiel.
00:48:10: In Frankreich ist es seit zwei Tausend Achtzehn so, dass Smartphones an Schulen, private Smartphones an Schulen verboten sind.
00:48:17: Ja, seit vor Corona, seit zwei Tausend Achtzehn.
00:48:20: Also Frankreich ist da viel weiter als wir.
00:48:22: Auch Australien ist viel weiter als wir.
00:48:25: Also das ist schon auch ein wichtiger Faktor, der sehr viel mit psychischer Gesundheit zu tun hat.
00:48:29: Und da kommen wir in Deutschland jetzt gerade erst drauf.
00:48:33: Wir sind da noch ganz am Anfang, wir haben das einfach laufen lassen und es gibt ganz viele Kinder und Jugendliche, die im virtuellen Raum ... seelisch verloren gegangen sind, also die da wirklich auch in diesen ganzen Belohnungssystemen, die da auch suchterzeugende Belohnungssysteme, die da ja ganz bewusst auch von den Betreibern angewendet werden.
00:48:56: Also das ist ein großer Faktor, der sehr die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einfordert und wo wir als Gesellschaft noch viel stärker hinschauen müssen.
00:49:05: Dann hat natürlich die Corona-Krise aber eigentlich diese Tendenz zu den auffälligen psychischen Themen.
00:49:13: Die war schon vor Corona, hat die sich schon abgezeichnet.
00:49:17: Und es sind auch schon so Sachen wie Zukunftsängste.
00:49:20: Viele Jugendliche machen sich Sorgen um den Klimawandel, um auch die Situation, die demografische Situation in Deutschland, die Renten, Krieg.
00:49:31: Also wir haben ja grad schon auch sehr heftige Themen, mit denen diese Generation jetzt wirklich aufgewachsen ist.
00:49:38: Und wo auch diese Generation, die wir jetzt gerade haben, auch sehr ... ängstliche Eltern erlebt haben.
00:49:44: Ja, weil Corona zum Beispiel war ja auch für die Familien eine Katastrophe.
00:49:49: Ja, also das war ja auf einer sozialen menschlichen Ebene.
00:49:53: Man durfte keinen Kontakt mehr zu seinen Großeltern haben.
00:49:57: Und wir waren ja alle in Panik und in Angst in der Zeit, weil keiner genau wusste, was passiert da gerade?
00:50:04: Was ist das für ein Virus?
00:50:05: Also das muss man schon auch alles sehen.
00:50:07: Wir Menschen brauchen Zeit, um solche Dinge zu verarbeiten.
00:50:11: Ja, also das dauert.
00:50:12: Es ist nicht einfach nur, so jetzt müssen wir keine Masken mehr tragen und jetzt muss sich keiner mehr testen und so.
00:50:18: Wir machen einfach weiter wie vorher.
00:50:20: Nein, das hinterlässt ja Spuren.
00:50:22: Also das sind schon auch alle so Faktoren, die damit reinspielen.
00:50:27: Und sicherlich ist der Faktor Überbehütung da auch mit dabei.
00:50:32: Die gute Nachricht ist, ist das, wenn Kinder in die Krippe ... gehen und in den Kindergarten gehen, dass sie da, also eigentlich Entwicklungspsychologisch ist es so, dass der Krippenbesuch und der Kindergartenbesuch, wenn das pädagogische Fachpersonal gut aufgestellt ist und gut ausgebildet ist und so weiter, ist als Entwicklungsanregung für Kinder ausreichend.
00:51:01: Ich komme da ja in eine Gemeinschaft.
00:51:04: Das sind Kinder unterschiedlichen Alters.
00:51:06: Das sind hoffentlich immer die gleichen Erwachsenen, also möglichst keinen Personalwechsel.
00:51:12: Das ist für Kinder nicht so gut zu verarbeiten.
00:51:16: Es sollten schon immer stabil gleichbleibende, verlässliche, freundliche Erwachsene sein.
00:51:21: Und die haben ja den pädagogischen Auftrag, die Kinder durch den Tag zu begleiten.
00:51:27: Und es gibt Studien, dass ein Kindergartenkind im Durchschnitt acht bis neun Konflikte pro Stunde hat.
00:51:34: Mit anderen Kindern, mit sich selbst.
00:51:39: Und idealerweise wird es bei diesen Konflikten begleitet, aber nicht im Sinne von, ich nehme dem Kind den Konflikt ab und löse den für die Kinder, sondern ich unterstütze die Kinder dabei, jetzt dafür eine gute Lösung zu finden.
00:51:57: Und das fördert ja Resilienz.
00:51:59: Also ich ... Resilienz entsteht ja da, wo ich auf ein Problem stoße.
00:52:04: oder auf einen Konfliktstoße und dann im Rahmen meiner emotionalen und kognitiven Reife für diesen Konflikt schon mal entweder selber eine Lösung finden kann oder zumindest an der Lösungsfindung beteiligt werde.
00:52:20: Ja, so lerne ich, dass Leben bringt.
00:52:25: Angenehme und... schöne Gefühle und es bringt aber auch anstrengende Gefühle und Situationen.
00:52:32: Und ich lerne im Rahmen meines Entwicklungsalters immer mehr mit diesen Situationen umzugehen.
00:52:39: Also ich werde durchaus auch herausgefordert.
00:52:45: Und daran entwickle ich meine Resilienz.
00:52:47: Das heißt, es geht immer um das richtige Maß an, den Kindern nicht zu viel abzunehmen.
00:52:54: Aber auch gleichzeitig ihnen nicht zu wenig zuzutrauen.
00:52:58: Ich muss dieses Mittelfeld bedienen.
00:53:01: Ich bringe sie schon in eine gewisse herausfordernde Situation.
00:53:07: Aber ich gebe ihnen auch Möglichkeiten, sich zwischendurch zu regenerieren.
00:53:15: Und da ist eigentlich die frühpädagogische Bildungseinrichtung.
00:53:22: der ideale Ort, um all diese sozialen und emotionalen Erfahrungen zu machen, wenn die Kinder gut begleitet werden und wenn die pädagogischen Fachkräfte das auch wirklich als ihren Auftrag erleben.
00:53:36: Unser Auftrag ist, eine gute Lernumgebung, eine anregende, interessante Lernumgebung den Kindern zu bieten und sie bei allen innerhalb dieser Lernumgebung auftretenden Problemen dem Entwicklungsalter der Kinder entsprechend zu begleiten.
00:53:55: Und da ... ich hab Fälle erlebt, wo selbst Kinder, die zu Hause sehr stark übergehütet werden und auch teilweise noch so verniedlichend auch angesprochen werden von ihren eigenen Eltern, bis hin zu, dass sie sogar noch im Kinderwagen bis vor die Kita-Tür gefahren werden.
00:54:20: dass die durch den Kindergartenbesuch trotzdem gereift sind, also dass sie auch die Schulreife erreicht haben, weil die im Kindergarten genug Entwicklungsanregung auf allen Bereichen erhalten
00:54:35: haben.
00:54:36: Wunderbar, also es geht einfach um eine adäquate... Selbstwirksamkeit, die man den Kindern zutraut, da das Maß zu finden, das ist wahrscheinlich die Krux oder das Schwierige für Eltern.
00:54:50: Aber da auch kann ich wahrscheinlich im Gespräch mit Erzieherinnen und Erziehern mir ein bisschen Hilfe holen, wenn ich mir nicht sicher bin, was kann ich meinem Kind zutrauen.
00:55:01: Und wo darf ich unterstützen, ohne dass ich dem Kind jetzt dazu viel vorwegnehme?
00:55:06: Ja, und wenn wir sagen, das Leben ist halt nicht perfekt.
00:55:09: Man hört immer wieder, eigentlich sollte man auch so einen Elternführerschein einführen, zum Autofahrenbrauenführerschein, zum Jagen, zum Fischen und überall.
00:55:17: Und Eltern können alle werden.
00:55:19: Ja, das Risiko ist drin.
00:55:21: Und es gelingt oder es gelingt nicht.
00:55:23: Es gibt halt nicht diesen Button.
00:55:25: Jetzt habe ich ein Kind bekommen, jetzt bin ich schon perfekte Eltern.
00:55:29: Kann immer noch diesen jungen Leuten anraten, lasst es euch immer beiraten.
00:55:34: Wenn es da drauf gekommen ist, was glaubt ihr, wenn du einen Taufbaden habt.
00:55:37: Damit sich jemand da habt, der vielleicht nicht im Schützegramm legt wie ihr, sondern der da drüber, bis er die Lufthoheit hat und ein bisschen drüber schaut.
00:55:44: Und dann empfindet es als eine Art Hilfe, wenn der euch vielleicht ein bisschen zur Seite springt und sagt, die wird das und das nicht zu tun, die wird das nicht zu tun.
00:55:52: Und ihr überfordert es gerade ein Kind oder ihr vernachlässigt es.
00:55:57: Aber dass wir natürlich nie die hundertprozentige Sicherheit haben, dass das funktioniert, ist klar.
00:56:01: Aber es ist ja wie in allen Belangen einer Gesellschaft, einer Soziätät.
00:56:06: Je mehr wir uns gegenseitiger voneinander einlassen, umso mehr können wir Probleme erkennen und dann erlösen.
00:56:13: Aber es wird nie die hundertprozentige Sicherheit geben, dass es perfekt gelingt.
00:56:18: Da bin ich zu hundert Prozent bei Ihnen, finde ich, sehr schön auf den Punkt gebracht.
00:56:23: Und ich möchte ergänzen, genau das könnte man Eltern auch noch mitgeben, was Sie jetzt gesagt haben, die müssen das nicht alleine schaffen.
00:56:32: Also Eltern sollten sich immer, egal ob in den Siebziger'n, Achtziger'n, Neunziger'n oder im Jahr zweitausendfünfundzwanzig, andere Erwachsenen an die Seite holen.
00:56:44: Also die dürfen das wirklich selber so sehen.
00:56:46: Ich bin Papa oder Mama von diesem Kind und die pädagogischen Fachkräfte in der Krippe oder im Kindergarten oder auch die Tagespflege, Mama oder Papa.
00:56:57: sind auch ganz wichtige Personen für mein Kind.
00:57:01: Und mein Kind macht ganz viele wichtige Erfahrungen in der Anwesenheit dieser anderen Erwachsenen.
00:57:08: Und die sind auch sehr wertvoll für mein Kind.
00:57:11: Und wir als Erwachsene, wir stellen uns nebeneinander und stemmen diese wunderbare Aufgabe gemeinsam.
00:57:22: Gerade für Eltern, die jetzt nicht Großeltern in unmittelbarer Nähe haben, die auch mit unterstützen können.
00:57:29: Manche Eltern sind ja da wirklich, was so Verwandtschaft angeht, so ein bisschen sehr auf sich alleine gestellt.
00:57:35: Gerade und extrem ist es bei allein erziehenden Eltern.
00:57:40: Und da ist es so wichtig, sich andere Erwachsenen an die Seite zu holen.
00:57:44: Und die auch da bewusst drauf anzusprechen und zu sagen, Ich werde als Mama oder als Papa immer die wichtigste Person im Leben meines Kindes sein.
00:57:55: Daran ist ja gar nicht zu rütteln.
00:57:58: Aber es darf auch intensive Vertrauensvolle Beziehungen zu anderen Erwachsenen aufbauen, die ja auch konstant im Leben vorhanden sind jeden Tag und da auch ganz wichtige Entwicklungserfahrungen machen.
00:58:14: Also wieder dahin zu kommen, auch wir als Gesellschaft.
00:58:18: Die Kinder sollten wir alle gemeinsam begleiten.
00:58:25: Das ist die Aufgabe von vielen Erwachsenen und nicht nur von Mama
00:58:30: und Papa.
00:58:30: Ja, und das Hilfe zur Selbsthilfe.
00:58:32: Das ist mir so wichtig, gerade bei unseren Freien.
00:58:37: Es kommen immer solche Phasen dann und dann haben wir wieder mal ein paar Mütter, die an uns heranreden, ob sie einen Raum haben könnten.
00:58:44: Eine Woche sich treffen, Mutter, Kindgruppe, ohne große pädagogische Begleitung, sondern nur für sich selbst.
00:58:51: Und dann stellen wir den Raum zur Verfügung.
00:58:53: Ja, unbedingt, weil ihr euch auch selber irgendwie finden müsst und auch gegenseitig beobachten könnt.
00:58:59: Nebenbei ist es ein sehr professionell, wir haben früh musikalische oder früh frühkindliche musikalische Erziehung da.
00:59:06: Da ist eine Musikpädagogin da.
00:59:08: Also es muss immer... weit schienig gefahren werden.
00:59:12: Was kann ich selber tun?
00:59:13: Wo kann ich mich selber mit meinem Kind und mit anderen zusammentun und Erfahrungen machen?
00:59:18: Und wo kann ich Angebote, die mir gemacht werden, in Anspruch nehmen?
00:59:23: Und ich glaube, das ist der perfekte Weg, ohne dass wir einen perfekten Zustand erreichen werden.
00:59:30: Ja, genau.
00:59:31: Das
00:59:31: ist gar nicht nötig.
00:59:32: Da gibt es vom Familientherapeuten Jesper Juul.
00:59:36: So den Tipp.
00:59:37: Eltern sollten maximal achtzig Prozent anstreben und niemals hundert Prozent.
00:59:42: Weil wenn sie wirklich versuchen, hundertprozentig gute Eltern zu sein, dann ist es für sie selber natürlich aus menschlichen Gründen erstens mal gar nicht erreichbar.
00:59:52: Und es ist auch eine ganz große emotionale Belastung für die Kinder.
00:59:56: Weil wenn Papa oder Mama versuchen, perfekte Eltern zu sein, dann muss ja das Kind auch perfekt sein.
01:00:01: Das Kind muss ja quasi beweisen.
01:00:03: Ich hab die perfekte Mama, den perfekten Papa.
01:00:05: Also, das Perfektionismus kann da wirklich ganz giftig wirken in so einem Familiensystem.
01:00:13: Und deswegen hat der empfohlen, bitte strebt maximal achtzig Prozent an, das reicht vollkommen aus.
01:00:19: Und wenn ihr merkt, ihr fangt an, über diese achtzig Prozent zu gehen, dann fragt euch, was ist los?
01:00:25: Wo kommt der Perfektionismus her?
01:00:28: Der schadet meiner Familie und meinem Kind, ja.
01:00:32: Der Verweniger sein.
01:00:33: Mein Vater hat sich am Sterbebett von mir verabschiedet mit dem Worten, ich weiß, ich habe nicht alles richtig gemacht, aber du musst mir glauben, ich habe es immer gut gemacht.
01:00:43: Da ist von achtzig, siebzig, fünfzig Prozent nicht die Rede, aber ich habe die Botschaft verstanden.
01:00:48: Ja, schön.
01:00:50: Wir möchten unseren Podcast ja immer mit etwas Positiven beenden.
01:00:54: Eigentlich unter dem Hashtag mehr davon.
01:00:57: Jetzt haben Sie gerade gesagt, weniger ist manchmal auch mehr.
01:01:02: Frau Schmitz, was würden Sie sagen?
01:01:04: Ein Punkt, was könnten Sie Eltern und Pädagogen mitgeben?
01:01:08: Wovon darfst du mehr geben und vielleicht weiß jetzt gerade so gut passt, wovon darfst du auch weniger sein?
01:01:13: Ja, also nehmt euch mehr Zeit oder vielleicht macht ihr das schon, euch gegenseitig kennen zu lernen und das Vertrauen entstehen darf, das Vertrauen wachsen darf, dass es erst aufgebaut werden darf, dass da jede Mama, jeder Papa auch so ein bisschen seine eigene Zeit braucht.
01:01:32: Manche bringen schon so Vertrauensvorschuss mit und manche brauchen ein ganzes Jahr, bis sie wirklich mit ihrem Kind ganz in der Einrichtung angekommen sind.
01:01:43: Oder manche brauchen sogar noch länger als ein Jahr.
01:01:48: Und weniger macht es weniger Programm mit den Kindern.
01:01:53: Also, falls das nicht eh schon in der Kita so gelebt wird, lasst vor allem begleitet die Kinder durch den Tag, so wie er gerade ist, der Tag.
01:02:07: Und da gibt es ja eh feste Punkte.
01:02:09: Also wir gehen in den Garten, wir gehen zusammen essen.
01:02:12: Da gibt es ja eh so feste Abläufe oder feste Zeiten im Tagesablauf.
01:02:16: Aber die meiste Zeit geht es um Begegnung.
01:02:20: dass die Kinder sich gegenseitig begegnen können, dass sie sich selber begegnen können, mit sich selber Erfahrungen machen können und dass sie dabei begleitet werden.
01:02:28: Also das sollte eigentlich der Fokus sein, das freie Spielen.
01:02:32: So nennen wir das ja immer, wir nennen das freie Spielen.
01:02:35: Aber eigentlich ist es die Entwicklungsarbeit von den Kindern.
01:02:38: Also wie komme ich mit anderen Kindern klar?
01:02:40: Wie komme ich mit mir selber klar?
01:02:42: Wie komme ich mit dem Raum klar, mit den Materialien, die da sind, mit den Erwachsenen, die da sind?
01:02:48: Das ist die Entwicklungsaufgabe von Kindern in dem Alter.
01:02:52: Und da braucht es gar nicht so viel Programm von den Erwachsenen, sondern eine gut gestaltete, immer wieder angepasste Lernumgebung, eine pädagogische Haltung und eine dem Entwicklungsalter der Kinder entsprechende Begleitung.
01:03:09: Vielen Dank.
01:03:09: Wunderbar.
01:03:10: Tolle Schlussworte.
01:03:11: Herzlichen Dank, Frau Schmitz, für das tolle Gespräch und auch an Sie, Herr Paraschista.
01:03:17: War wieder ein Vergnügen.
01:03:19: Ja, mir auch.
01:03:20: Vielen, vielen Dank an Sie beide.
01:03:22: Es hat mir total viel Freude gemacht.
01:03:24: Das ist schön.
01:03:25: Bis bald, Froschenwitz.
01:03:26: Tschüss.
01:03:27: Bis bald.
01:03:34: Das war Pausengong, der Bildungs-Podcast der KIG Bayern.
01:03:39: In Kooperation mit dem katholischen Medienhaus St.
01:03:41: Michaelsbund.
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