Pater Andreas Batlogg über die Rolle der Frauen in der Kirche
Shownotes
Diesen Monat ist Andreas Batlogg zu Gast. Er ist Theologe, Jesuit, Redakteur bei „Die Stimmen der Zeit“, Autor und Publizist.
In dieser Podcastfolge sprechen die Hosts mit unserem Gast über die Rolle der Frau in der Kirche und welche Rolle Angst und Macht dabei spielen. Andreas Batlogg berichtet über die internen Diskussionen im Vatikan und ist sich sicher: Die Frauenweihe wäre ein unwahrscheinlicher Zugewinn für die Kirche.
Hören Sie rein in ein kritisches Gespräch, das anregt, alte Traditionen und Begründungen zu überdenken.
Transkript anzeigen
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00:00:06: "Pausengong - der Bildungspodcast der KIG Bayern".
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00:00:12: Es ist wieder soweit. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts "KIG Pausengong".
00:00:18: Wir sind heute wieder im Podcaststudio des Michaelsbundes. Wie immer dabei Reiner Maria Schießler.
00:00:24: Servus, schönen Tag.
00:00:25: Und unser heutiger Gast, Herr Pater Bartlock, Österreicher Theologe Jesuit.
00:00:31: Schön, dass Sie da sind und dass Sie sich Zeit genommen haben in diesen Zeiten.
00:00:34: Danke für die Einladung.
00:00:36: Sie sind in Österreich geboren, haben in Innsbruck Theologie und Philosophie studiert.
00:00:40: Nach einem Auslandssemester in Israel drehten Sie dann jedoch aus der Priester Schule aus und sind dann,
00:00:46: wie Sie so beschreiben, nach einem Erwachen während Ihres Auslandssemester in den Jesuiten-Ordner eingetreten.
00:00:51: Sie haben dieses Erwachen unter anderem mit dem Zusammenleben in der Bibelschule und dem gemeinsamen Leben
00:00:57: einer Gruppe aus Frauen und Männer begründet. Warum?
00:01:00: Ja, ich war da vorhin Priester Seminare und da waren wir damals 80 Studierende.
00:01:07: Heute sind dort noch zwölf aus drei Diözösen und einige sind Inder und Afrikaner.
00:01:12: Es war eine geschlossene Welt damals und das war für mich natürlich eine große Umstellung
00:01:16: und auch ein Schock statt 80, 20. Ich habe das Zimmer mit drei anderen geteilt.
00:01:23: Einer davon ist heute Chefredakteur der "Syndtäuschen Zeitung".
00:01:27: Wir mussten selber kochen, waschen und das war natürlich eine gruppendynamische Ausnahmesituation.
00:01:33: Ich war 22 und das hat mich dann schon geprägt und dort hatte ich schon überlegt,
00:01:42: möchte ich wirklich in eine Diözöse, möchte ich in einen Orden und das ist dann dort gewachsen und gereift.
00:01:48: Hat aber noch ein Jahr gedauert, bis ich dann ansuchte, um ins Noviceat aufgenommen zu werden.
00:01:54: Das ist jetzt 40 Jahre her.
00:01:56: Und jetzt sind Sie Jesuit. Was ist der Unterschied? Gibt es dann Unterschied?
00:02:00: Jesuiten sind katholisch. Immer noch oder wieder.
00:02:05: Immer noch und ich möchte nur daran erinnern, dass der Papst ein Jesuit ist.
00:02:09: Genau, das würde ich nicht freuen.
00:02:11: Auch wenn er nicht hinter seinem Namen des Ordenskürzel SJ hat, ja, ich bin jetzt 40 Jahre dabei
00:02:16: und das hat sich einfach bewahrheitet.
00:02:19: Das war eine gute Entscheidung, was nicht heißt, dass es nicht auf und ab gibt.
00:02:24: Und ein langer Ausbildungsweg. Ich bin 1993 geweiht, aber ich bin glücklich und zufrieden
00:02:30: und auf die Frage, würdest du das noch einmal machen?
00:02:33: Ja, man fragt dann auch nicht nach 40 oder 50 Jahren, würdest du die Elisabeth oder den Franz noch einmal heiraten?
00:02:39: Da wechselt man die Pferde nicht mehr.
00:02:41: Aber eine Frage schon. Ich war ja selber im Noviceat der Kaboziner.
00:02:45: Es hat ja eine ganz bestimmte Stilrichtung, wenn ich mich für einen Orden interessiere
00:02:51: oder vielleicht sogar entscheide, oder das Noviceatversuch, mal zu durchleben.
00:02:57: Ich gehe in einen Volksordnen, ich gehe in eine Kaboziene, ich gehe in einen Lehrordnen,
00:03:02: ich gehe in einen monastischen Ordnen.
00:03:05: Was ist der Beweggrund, das mich für die Jesuiten interessiere?
00:03:11: Jetzt weiß ich, Innsbruck, da bin ich dann auch bewandert, da ist natürlich auch von der Leertätigkeit
00:03:16: die jesuitische Tradition sehr stark.
00:03:18: Wieso interessiert ihr junger Mann für die Jesuiten?
00:03:22: Also du hast schon recht, es ist kein Zufall, ob man jetzt Kaboziener oder Jesuiter oder Dominik Harner wird.
00:03:28: Und bei mir war es einfach so, Benediktina und das Korrgebet, das hat mich schon auch immer angezogen, fasziniert.
00:03:36: Aber in Innsbruck gab es eben damals 16 Jesuitenprofessoren, heute sind es noch vier.
00:03:42: Und mich hat da die Mischung aus Intellektualität und Spiritualität einfach beeindruckt, angezogen.
00:03:49: Ich kann fromm sein, obwohl ich denke, ich muss den Verstand nicht vor der Kirchentür oder vor der Vorlesungssaal ablegen.
00:03:58: Ja, und dann waren es halt zwei, drei Jesuiten, die mir besonders imponiert haben.
00:04:02: Und das hat dann natürlich auch seine Zeit gebraucht.
00:04:05: Aber wenn du Exerzitien machst, in dich gehst, auf die Regungen achtest, dann wirst du halt auch mit Spiritualität vertraut.
00:04:16: Und dann habe ich mir gedacht, ich probiere es mal und jedenfalls hält das auch noch 40 Jahre noch.
00:04:22: Also ich muss aus meiner Erfahrung sagen, ich war an eurer Hochschule in der Kalbergstrasse,
00:04:27: habe aber dort die notwendigsten Dinge gemacht, sprich Hebräisch und ein bisschen Arameisch gelernt.
00:04:33: Die Philosophie war für mich nicht zu erreichen.
00:04:38: Also für mich war die Jesuiden immer, ich sage es mal, bäuerischer Staffel zu hoch.
00:04:42: Also darum hätte es das Interesse für mich für den Ordner nicht gegeben.
00:04:46: Ich hätte mich da als minder bemittelt, selber betrachtet oder eingeordnet,
00:04:52: dass ich mich dafür interessieren würde.
00:04:54: Und habe eigentlich jeden bewundert, dass sich der Spiritualität erstellt,
00:05:00: stichwort die künstlerische Exerzitien.
00:05:02: Das ist eine Herausforderung.
00:05:05: Ich weiß nicht, ob ich dir so Stand gehalten hätte,
00:05:08: wie wenn man das wirklich konsequent durchzieht.
00:05:12: Die Frage gibt mit der Bibelschule hätte ich noch.
00:05:15: Ist es diese Bibelschule, die einigemeiner mit Studierenden damals mitgemacht haben,
00:05:22: wo man im heiligen Land unterwegs ist und die Bibel, ich will nicht sagen, auswendig lernt,
00:05:28: aber die Bibel völlig in sich hinein transportiert, sage ich mal so.
00:05:35: Also geleitet wurde die, es war die dritte Bibelschule von Wolfgang Fenneberg,
00:05:40: der dann später in seinen 50ern ausgetreten ist.
00:05:44: Damals war auch Georg Sporschil mit dabei, ein enger Freund von ihm,
00:05:49: der dann im März zurück musste, weil Karl Rana gestorben ist, das war 1984.
00:05:56: Und das damalige Korrektum war einfach drei Monate
00:06:00: und während der drei Monate vier Wochen unterwegs, eine Woche in Galilea,
00:06:06: eine Woche im Sinai, alles zu Fuß und mit Bussen und wahrscheinlich auch völlig unklug.
00:06:16: Manches, es gab damals den zweiten Libanonkrieg, ich hatte ihn noch nie Panzer gesehen
00:06:20: und Flugzeuge, eine Woche in Josalem und am Schluss eine Woche Exerzitien in Emmaus.
00:06:26: Ja, die Orte Jesu ergieren, wenn man da mit Philosophie vorlesen
00:06:32: und dann plötzlich die Dinge sieht, das ist ganz was anderes.
00:06:36: Für mich war ja interessant, dass ich dann 2019, also über 30 Jahre später,
00:06:44: noch mal drei Monate in Israel war, das war nach meiner Krebserkrankung eine Sapperzeit
00:06:51: und da war für mich interessant, wie nämlich das heilige Land war mit 22
00:06:56: und wie es als jetzt, wenn ich 57 bin.
00:06:59: Und das war für mich natürlich etwas ganz anderes, ich war inzwischen zum Priestergeweit promoviert
00:07:04: und eine ganz andere Erfahrung als 1984, aber diese erste Erfahrung war für mich so wichtig,
00:07:11: weil sie mich auch aus dieser blase Priesterseminar herausgeholt hat
00:07:16: und wie ein Hieronymus oder ein Bargiel-Bixner, wenn die Diktiner übrigens sagte,
00:07:21: im heiligen Land, Armateurarchäologe aus Südtirol, das heilige Land ist das fünfte Evangelium.
00:07:27: Vier, lesen wir in Büchern, das fünfte können wir sehen, ergehen, wir sind viel gewandert
00:07:34: und das war für mich eine ganz einschneidende Lebenserfahrung, drei Monate sehr dicht
00:07:41: und dann kommst du zurück und hast wieder die Rundumversorgung in einem römisch-katholischen Priesterseminar.
00:07:48: Ja, ich kann das nachvollziehen, wenn ich mit Jugendlichen im heiligen Land unterwegs bin,
00:07:52: was im Moment heiliger Leute nicht möglich ist, dann war es zum Beispiel immer ein Standardprogramm,
00:07:56: dass wir einmal um den See geniessere Terrum gelaufen sind, mit Übernachtungen in den ganz einfachen Häusern und so,
00:08:03: aber gehen in der Langsamkeit der Fortbewegung den Raum ganz anders wahrnehmen
00:08:08: und dann den entsprechenden Bibelstellen anhören und sie ganz anders erleben.
00:08:15: Aber ihr habt dir dann den Text der vier Evangelien wirklich auswendig gelernt oder nur gelesen?
00:08:21: Nur ist, sei blöd.
00:08:23: Gelesen, aber Fenneberg hat großen Wert darauf gelegt, dass wir auch Stellen auswendig lernen
00:08:28: und ganz am Ende, als wir Exerzitien machten in Kobebe Emmaus, da sind wir von Josalem nach Emmaus gegangen
00:08:36: und Lukas 12, 10 bis 34 oder 45, in 2, 3 Stunden kannst du das schon auswendig lernen,
00:08:46: das behältst du dann auch das ganze Leben lang.
00:08:49: Solche Stellen trägt man mit sich herum genauso wie eben die Bilder,
00:08:54: wenn du am Berg der Seligpreisungen bist, über den See schaust, die Hörner von Hittim siehst, das Taubenthal siehst,
00:09:01: Migdal Magdalas siehst, mir kam immer gesehen, hat Jesus auch nichts anderes.
00:09:07: Es stehen halt vielleicht mehr Häuser herum und Autos gab es damals nicht.
00:09:11: Es hat mich damals sehr fasziniert mit 22, wo man natürlich auch empfänglich ist.
00:09:17: Und was halt sehr faszinierend ist, der Weg von Ost-Jeruse-Leben nach Jericho,
00:09:22: wenn man da 7 Stunden unterwegs ist, das war die Kälte,
00:09:25: wenn man dann das Evangelium der Jugendlichen am Vorträg vom herzigen Samariter,
00:09:32: von dem der da unten im Graben liegt, wenn man die Hitze spürt, der aber sehr angenehm ist,
00:09:38: weil es eine kathropische Hitze ist, also wirklich den Stein berühren kann,
00:09:43: der hier einfach entweder mein Lebensende bedeutet, wenn ich nicht Hilfe kriege
00:09:49: oder heute mein Baustein, mein zum neuen Eckstein wird.
00:09:54: Richtig und ich habe deshalb auch verstanden, warum der frühere Achina Bischof, der Klaus Hemmerle,
00:09:59: Neupriester im Sommer ihrer Priesterweihe in seilige Land geschickt hat und gesagt hat,
00:10:05: wenn die zurückkommen, schauen die Predigten anders aus.
00:10:08: Man muss diese Orte auch mal gesehen haben, sonst fasselt man da so herum.
00:10:13: Und ich hatte jetzt wie gesagt das Glück 2-mal 3 Monate im Stück in meinem Leben
00:10:18: und war dann natürlich auch als Pilger einmal sogar im Urlaub.
00:10:22: In Israel alles, was jetzt im Moment wegen der Lage nicht möglich ist.
00:10:28: Und zu Patas Sparschil muss man vielleicht sagen, das weiß ich auch noch,
00:10:32: der hat ja unglaublich auf dem sozialen Sektor gewirkt.
00:10:37: Das müssen wir verbessern. In Rumänien, für Straßenkinder, Hilfseinrichtungen gegründet.
00:10:45: Also was mir jetzt wichtig ist, und das hat man sympathiert,
00:10:48: es geht halt nicht nur ums Intellektuelle. Die Süden sind nicht nur die,
00:10:52: die geschmeizt auf Deutsch gesagt, sondern die Langen hin.
00:10:55: Die greifen auch.
00:10:56: Lief bei den Ärmsten der Armen.
00:10:58: Richtig.
00:10:59: Also da ist Patas Sparschil natürlich ein herausragender Jesuit.
00:11:04: Auf der anderen Seite der Provinzial, die er mich aufgenommen hat,
00:11:07: Josef Czerwinski schon verstorben, damals österreichische Provinz,
00:11:11: die es jetzt nicht mehr gibt. Es gibt jetzt die zentrale europäische Provinz.
00:11:15: Der war kein überragender Intellektueller, aber ein feinsinniger Mensch,
00:11:20: der hat mal über Professoren gesagt, der weiß alles und sonst nichts.
00:11:25: Wir schauen ja heute nicht nur auf den IQ, sondern auch auf die Social Skills,
00:11:29: auf den EQ. Und das ist schon auch wichtig.
00:11:33: Und mein Lieblingslehrer Walter Kern in Innsbruck,
00:11:36: der pflegte immer zu sagen, also es gibt schon Geistesriesen und Intelligenzbäschen,
00:11:41: aber auch die Gesellschaft Jesu hat nur einen Kahlrainer in 100 Jahren hervorgebracht
00:11:46: und nicht 10. Und da muss man schon auch die Kirche im Dorf lassen
00:11:51: und wissen, ich koche auch nur mit Wasser.
00:11:53: Es gibt Spitzenbegabungen, aber Intellektuelle Begabung allein ist es nicht.
00:11:57: Es geht um ein Hineinfühlen, ein Hineinspüren.
00:12:00: Und deshalb ja auch von Ignatius von Loyola her, ja, mit allen Sinnern.
00:12:06: Nicht nur mit dem Gehirn und wir sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen.
00:12:12: Und das ist ja auch in den Exerzitien, in den geistlichen Übungen ganz wichtig.
00:12:17: Da waren schon Persönlichkeiten dabei.
00:12:19: Patalberg-Heller, den habe ich im Stuhl im Arbissel genießen dürfen.
00:12:23: Der ist ja so ganz nebenbei, was viele nicht wissen, war der ja geistlicher Patron
00:12:28: bei den Gebirgsschützen in Tegernsee.
00:12:30: Er hat sich immer die Kluft angelegt, mit kurzen Lederhosen.
00:12:33: Er glaubt, Baden-Württemberger war er.
00:12:35: Aber er hat da keine Scheu, der vorher gehabt.
00:12:38: Und auch keine Scheu, dass er, der durchdachte, der Professor,
00:12:41: sich erstipfer einfachen Leuten hier richtige Volksprädigten hat.
00:12:45: Und den Leuten sagt er da bei uns in der Vorlesung,
00:12:48: und es gesagt meine Damen und Herren, ich wollte nur noch eines sagen,
00:12:51: Sie werden mich nie kränken, weil das mache ich wie in Loyola.
00:12:54: Weil ich entscheide darüber, wie nah sie mir kommen.
00:12:57: Wenn wir jetzt über die Kirche reden, reden wir nur über Männer.
00:13:00: Und zum Bildungsverband sind da 90 Prozent Frauen.
00:13:03: Die Frage jetzt an Sie, Herr Patrabatlock,
00:13:05: welche Rolle kommt der Frau eigentlich bei Ihnen in der Jesuitenkirche zu?
00:13:08: Also es gibt keinen weiblichen Zweig der Jesuiten,
00:13:14: aber es gibt ignatianische Gemeinschaften,
00:13:17: die in ihrer Spiritualität ganz eng an Ignatius dran sind.
00:13:22: Die englischen Freuleins, wie sie sich früher nannten,
00:13:25: jetzt Konkligatio Jesu, die Helferinnen und andere Gemeinschaften.
00:13:29: Also es gibt aber keine Jesuitinnen.
00:13:32: Da hatte Ignatius seine Erfahrungen in Spanien mit Ines Pascual und einer anderen.
00:13:37: Und dann hieß es mal, die Feminismonat mit Handibus in Soziatatem,
00:13:40: warum Frauen nicht in die Gesellschaft Jesu eintreten sollen.
00:13:44: Aber das ist heute ein weitgehende, ich würde sagen,
00:13:47: partnerschaftliches Miteinander.
00:13:50: Und wir reden von einer änglizianischen Familie.
00:13:53: Und für mich hat es schon begonnen damals in der Bibelschule,
00:13:56: dass ich da mit Männern und Frauen zusammen war.
00:13:59: Auch mit so banalen Dingen, wenn Zehen geduscht hatten,
00:14:01: gab es kein warmes Wasser mehr.
00:14:03: Und die nächsten konnten am nächsten Tag duschen.
00:14:06: Ich hatte damals ein Büchlein von Karl Rahner mit, was heißt Jesus lieben.
00:14:10: Da ist der schöne Satz drin, man muss den Mut haben, Jesus um den Hals zu fallen.
00:14:14: Das hat mich sehr fasziniert mit 22.
00:14:17: Aber ich wäre während der drei Monate lieber einer Ruht,
00:14:20: um den Hals gefallen, die mich aber nicht erhöht hat.
00:14:24: Aber wegen ihr bin ich dann aus dem Seminar ausgetreten.
00:14:28: Mit denen habe ich noch Kontakt, die ist das ganz anderen Weg gegangen.
00:14:32: Frauen sind für manche Männer erst recht in der Kirche eine Bedrohung.
00:14:39: Deshalb haben sie Angst und werden dann verklemmt oder verkrampft.
00:14:43: Das prägt ja wahrscheinlich die Debatte um Frauenweihe
00:14:46: oder den Ort von Frauen in der Kirche auch ein.
00:14:50: Ich sage das sehr gerne, wenn ich gefragt wäre bei Veranstaltungen von Frauen,
00:14:55: ob ich mir das erklären kann, warum die Kirche die Frauen nicht mag,
00:14:59: um wir mal Eichmeng, wir haben noch Angst für Eichmeng,
00:15:03: weil er könnte ja besser sein, vielleicht seid er es ja wirklich.
00:15:06: Es ist echt eine Kompetenzfrage,
00:15:09: in dem Sinne, dass sich jetzt an den Schlüssel stellen,
00:15:15: dass sich befindliche Personen vielleicht eingeschränkt fühlen,
00:15:21: wenn Frauen hier mehr sagen haben.
00:15:25: Meine Supervisorin, als ich bei Storaljahre in Wien,
00:15:30: 1991/93, hatte ich eine Ordensfrau als Supervisorin, beste Erfahrungen.
00:15:35: Dann hat mich der Provincial gefragt, als er auf die Weih zu ging,
00:15:39: wer ist dein Prämitsprediger?
00:15:41: Dann sage ich die Hildegard, der sagt, wer?
00:15:44: Die Schwester-Hildegard-Taschel.
00:15:46: "Das geht gar nicht, er wird der Kardinal Groa-Kopf stehen."
00:15:49: Ich habe gesagt, du musst es ihm gerne sagen.
00:15:52: Ich habe dann nachgegeben, ich habe darüber auch mal geschrieben,
00:15:56: ich habe gesagt, die kennt mich gut, die hat mich zwei Jahre begleitet,
00:15:59: die muss nicht drister sein.
00:16:01: Die Hildegard hat mir dann eine private Prämitspredigkehaltung im April 1993,
00:16:07: an die kann ich mich noch erinnern, an den Prämitsprediger nicht.
00:16:12: Und ich habe damals nachgegeben, weil ich einem Konflikt ausweichen wollte,
00:16:17: heute hätte ich wahrscheinlich gesagt, ach, das wirst du dann schon sehen,
00:16:21: oder ich hätte gesagt entweder die oder niemand.
00:16:24: Es war damals eben so.
00:16:27: Und ich muss gestehen, vor 40 Jahren konnte ich mir nicht vorstellen,
00:16:31: dass Frauen in der katholischen Kirche möglicherweise Priester werden,
00:16:35: wenn im Studium jemand gesagt hat, ich fühle mich zur Priesterin berufen,
00:16:41: dann hat man sich halt gedacht, als Seminarist ein erfalsches Geschlecht.
00:16:45: Pech gehabt, heutzutage frage ich mich, wie die Kirche das eigentlich verantworten kann,
00:16:51: zu sagen, wir haben von Christus her nicht das Recht, Frauen zur Weih zuzulassen.
00:16:57: Woher wissen wir das?
00:16:59: Wir haben eine 2000-jährige Tradition, ja, aber Traditionen kann man auch
00:17:04: beendern.
00:17:06: Also sonst mal das und ich kann ja dann mit so heren Erklärungen, wie es jetzt
00:17:11: Franziskus gemacht hat, die Gegenüberstellung des Marianischen,
00:17:15: der peterinische Prinzip, das klingt ja alles ganz gut, aber es löst nicht die Frage,
00:17:21: die da ist, die im Raum ist, die vor allem in diesen Frauen, da ist, die sagt,
00:17:26: ich bin doch getauft, also alle Taufeinheit in Christus, warum sagst du mir,
00:17:32: ich bin nicht in der Lage Christus ganz zu repräsentieren.
00:17:36: Wenn ich dann von meiner eigenen Biografie ausgehe, es waren ja dann doch Frauen,
00:17:41: die mir als Erste in diesen Glauben eingeführt haben.
00:17:44: Und damit beweisen sie ja, dass sie die Kompetenz haben.
00:17:47: Mütter, Großmütter sind eigentlich die Traditionsträgerinnen auch in der Kirche.
00:17:53: Das würde ich auch anerkennen.
00:17:55: Er ist natürlich ein Latino und hat schon oft eine Matschusprache,
00:17:59: also Frauen als Erdbeeren auf der Torte und solche Sprüche oder Klerekalismus im Rock.
00:18:05: Den gibt es ja, aber es ist ein Negativbild und da wünschte ich mir schon,
00:18:10: dass manche den Mut hätten ihm zu sagen, du lieber Franziskus,
00:18:14: das mag sich in Argentinien ganz gut anhören und flott aber in andere Sprachen übersetzt,
00:18:20: ist es einfach abwertend und ausgrenzend.
00:18:23: Natürlich von wem wird er beraten, muss man ja auch sagen, die Akonat der Frau,
00:18:28: da gibt es immerhin eine Kommission, die schon abgeschlossen war,
00:18:31: die hat er jetzt wieder geöffnet, aber er zögert und zaudert
00:18:36: und hat wahrscheinlich Angst, dass das zu einer Spaltung kommen könnte.
00:18:39: Und andererseits, für mich ist es jetzt, anders als vor 40 Jahren,
00:18:44: sehr wohl ein theologisches Problem, wenn Mädchen oder Frauen sagen,
00:18:47: ich fühle mich zur Priesterin berufen.
00:18:49: Da können wir doch nicht einfach sagen, Pech, du hast das falsche Geschlecht.
00:18:53: Und wie du eben sagst, was heißt Christusrepräsidentanz?
00:18:58: Geht das nur mit einem Mann? Ich würde sagen, nein.
00:19:02: Ja, auf dieser Cocktail, der gemixt wird, die ist so irrational
00:19:08: und die Leute sind natürlich schon dahintergekommen.
00:19:10: Das heißt, auf der einen Seite sagen wir, hier ist die Kirche,
00:19:14: das Marianische, die Kirche ist die Brautkristi
00:19:19: und da ist Christus, der Breutigam.
00:19:21: Das kann ich theologisch alles nachvollziehen, finde ich ein wunderschönes Bild.
00:19:25: Und nur die Kirche besteht ja nicht nur aus Frauen
00:19:28: und auf einmal ist aber Christus der biologische Mann
00:19:31: und auf einmal ist diese theologische Argumentation weg.
00:19:34: Und bei Christus der Mann war kann nur der Mann diesen Christus repräsentieren.
00:19:38: Da ist ein, wie soll man sagen, da ist ein Knacks in der Logistik,
00:19:44: da ist ein Knacks in der Begründung drin
00:19:47: und der macht sprachlos und drum kommen wir da keine Millimeter weiter.
00:19:52: Gestern war es ein tolles Evangelium
00:19:54: und zwar Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs
00:19:58: und die Jünger sagen, ach jetzt haben wir gar kein Brot dabei.
00:20:00: Und dann sagt er, Jesus, wir kümmern ihr euch um das Brot.
00:20:03: Auf Deutsch gesagt, kümmern euch auf um die wesentlichen Dinge.
00:20:06: Könnte euch denn nicht erinnern, wie ich damals bei der Speisung der 5000 und so weiter.
00:20:10: So wie ich überlegt habe, was ist wirklich wichtig.
00:20:13: Mach selber mal gut, was ihr könnt.
00:20:16: Gebt ihr ihnen zu essen? Bleibt es noch nicht an diesen Detailfragen hängen?
00:20:20: Haben wir jetzt genug Brot für Brot zu haben?
00:20:23: Schaut halt, was die Leute wirklich brauchen.
00:20:25: Und das haben wir gestern heute in der Kirche gesagt,
00:20:28: da müssten wir das Kirche viel öfter sein.
00:20:30: Viel, viel, viel mehr aus unserer Ausgrenzung.
00:20:33: Und wir wollen ja keine Revolution.
00:20:36: Ich habe eine Frau bei mir da gehabt, die hat gesagt,
00:20:39: sie ist ja konservativ eingestellt,
00:20:42: dass sie sich das überhaupt nicht vorstellen kann,
00:20:44: dass bei ihr in der Gemeinde eine Frau vorne mal da steht.
00:20:47: Da habe ich gesagt, meine gnädige Frau,
00:20:49: das spielt aber jetzt gar keine Rolle, was sie sich vorstellen können.
00:20:52: Sondern was allein eine Rolle spielt,
00:20:55: ist, was diese Kirche tut, um sich für jetzt
00:21:00: und für die Zukunft aufzustellen.
00:21:02: Und was die Kirche aus der Vergangenheit gelernt hat.
00:21:05: Am Übrigen, und das war ja ein nächster Themenblock,
00:21:08: die Frau war ja nicht immer so stiefmütterlich behandelt in der Kirche.
00:21:11: Sie hatte ja Führungsrolle vor allem in der Urkirche.
00:21:15: Das hat Hubert Wolff und es haben andere aufgedeckt,
00:21:19: es ist das eine, das andere ist.
00:21:21: Bei uns in St. Michael können Frauen predigen, das tun sie auch.
00:21:24: Auch in Gottesdiensten, natürlich auch im Korreliefensong.
00:21:28: Und ich genieße das immer, Frauen denken und ticken anders,
00:21:32: haben andere Bilder, beginnen anders.
00:21:34: Ich erlebe es immer als Bereicherung.
00:21:36: Und ich gehe nicht primär, wenn ich an Frauen denke,
00:21:39: immer nur vom Negativen aus, wie das viele tun.
00:21:43: Und abgesehen davon, man kann natürlich nicht so tun,
00:21:46: als ob es in der evangelischen Kirche schon seit Jahrhunderten
00:21:49: die Frauenordination gäbe.
00:21:51: Da waren die Bayern ja auch ganz hinten dran,
00:21:54: wie ich neulich bei einem Requiem mit dem Landesbischof erfuhr,
00:21:58: wo eine Oberkirchenreite in hoch in den Neuzigern begraben wurde,
00:22:02: die gerne ordniert worden wäre, das ging nicht damals.
00:22:06: Aber die haben ja schon Erfahrungen und da würde ich sagen,
00:22:10: Zuspruch, Trost, aufgebaut werden.
00:22:14: Es gibt Dinge, die Frauen einfach besser können,
00:22:17: sich auch besser einfüllen können.
00:22:19: Und wenn das auch bei uns in der katholischen Kirche
00:22:22: mit einem Amt verbunden wäre,
00:22:25: ich glaube, es kann nur ein Gewinn sein.
00:22:28: Gibt es in der Kirche, in der Geschichte Vorbilder von Frauen,
00:22:32: die heute dienlich sein könnten,
00:22:34: was wird das ganze Thema wieder aufspielen?
00:22:36: Es gibt schon Kirchenlehrerinnen zum Beispiel,
00:22:39: aber es hat bis 1970 gedauert.
00:22:41: Katharina von Siena und Theresa von Avila,
00:22:44: dass Paul VI, die zu Kirchenlehrerinnen erhoben hat.
00:22:48: Benedikt XVI andererseits hat per Decret,
00:22:52: also ohne großen Vertelefanz, Hildegard von Bingen auch,
00:22:56: besonders hervorgehoben.
00:22:58: Das sind aber zunächst mal Ehrentitel.
00:23:00: Es gibt natürlich Äbtissinnen,
00:23:02: die auch Stab haben, Ringhaben, Pektorale haben,
00:23:06: die auch das Evangelium früher verlesen konnten.
00:23:09: Das ist schon was.
00:23:13: Ich würde mir wünschen, dass es mindestens
00:23:15: den Diakonat für die Frau gibt.
00:23:17: Meine Beobachtung ist einfach,
00:23:19: dass die Kirche natürlich im Moment auch
00:23:22: in einer gereizten Stimmung ist.
00:23:24: Und was soll ein Papst machen?
00:23:26: Wenn die einen sagen, wenn die Frauen bei kommt,
00:23:29: ist das nicht mehr katholisch,
00:23:31: stellen dann auch den Papst unter Heresie verdacht.
00:23:34: Der kennt die Tradition nicht.
00:23:36: Und die anderen sagen, wenn es keine Frauen bei gibt,
00:23:38: dreht sich aus.
00:23:39: Oder sie machen ihre eigene Liturgie,
00:23:42: ziehen sich zurück.
00:23:44: Und das ist schon bestürzend.
00:23:46: Und da ist natürlich die Frage,
00:23:48: wie komme ich aus dem Dilemma hervorragend?
00:23:50: heraus und gleichzeitig vieles in der Geschichte der Kirche hat sich als Bereicherung herausgestellt,
00:23:59: was man sich davor gar nicht vorstellen konnte. Man muss es halt manchmal probieren.
00:24:03: Ja, wir haben auch gerade Priester Mangel rein, bei jedem Podcast reden wir darüber,
00:24:07: wir haben Diakonemangel, wir würden eigentlich einen guten Dietz der Gesellschaft machen,
00:24:11: wenn wir es erlauben würden, oder? Jedenfalls ist das Potenzial da und alles, was sonst abwandert,
00:24:20: ich meine heimliche Priesterwein von Frauen, die sie auf der Donau gab, das ist eine leidvolle
00:24:25: Geschichte, die wurden exkommuniziert. Im Moment ist es einfach so laut Kirchenrecht,
00:24:31: zum Priester geweiht werden kann gültig nur ein getaufter Mann, aber das ist Kirchenrecht.
00:24:37: Mich überzeugt einfach die theologische Begründung nicht mehr, dass wir von Christus her nicht die
00:24:43: Erlaubnis haben. Gut, es gibt eine Entzücklicher dazu von Johannes Bald im zweiten, es gibt eine
00:24:48: Erklärung der damaligen Glaubenskronegation, aber das sind auch keine unfehlbaren Dokumente,
00:24:54: ja, da könnte sich was ändern. Wenn man will und auf der anderen Seite, was der jetztige Papst
00:25:01: macht, ist ja sehr wohl Frauen in Positionen zu bringen, im Vatikan, da ist der Frauenanteil
00:25:06: nicht unter Putzfrauen, bitte, extrem gestiegen und demnächst wird eine Frau die
00:25:12: Chefin des Governatörats, sie ist eine Ordnungsfrau, es gibt eine Frau, die ist perfekt in einer
00:25:18: Kongregation, wo ein Kardinal die Nummer zwei ist, der darf natürlich nicht Sekretär des
00:25:24: Dessitikasteriums heißen, sondern Pro-Prefekt und da hat der Papst etwas Kluges gemacht,
00:25:29: indem er nämlich die Protesters, die Amtsgewalt, nicht mit Weye verbindet, sondern mit sich,
00:25:35: mit dem römischen Brontifex, dann kann der auch Frauen beauftragen, das hat natürlich
00:25:41: auch Kopfschütteln bei manchen ausgelöst, aber es geht und es gibt einige Hochqualifizierte,
00:25:49: wie auch die Natalie Bekar, die im der Bischofs Synode die Nummer drei ist, nach dem Kardinal
00:25:56: Gregg und einem Sekretär und die bereichern die ganzen Debatten und der Papst sagt ja
00:26:03: auch, wenn er eine knifflige Frage in eine Runde von Bischöfen und Kardinalen gibt, kommt
00:26:09: dieser der jenes heraus, wenn er dieselbe Frage in eine Frauenrunde gibt, kommt etwas
00:26:15: anderes heraus, was eher als fruchtbarer Inspirierender empfindet.
00:26:20: Jetzt würde ich natürlich aus Andreas Bartlock dazu sagen, dann ziehe bitte die Konsequenz
00:26:25: daraus, dieser Schritt fehlt.
00:26:27: Das ist gerade was ich fragen wollte, was tut sich da entweder an diesen da scheinbar
00:26:31: drin?
00:26:32: Ja, der Vatikan, die römische Kurie ist natürlich eine jahrhundertealte behäbige Institution,
00:26:38: drum fremdelt ja Papst Franziskus auch nach zwölf Jahren noch damit und da gibt es beharrende
00:26:44: Kräfte und das war noch nie so und das können wir uns nicht vorstellen und gleichzeitig hat
00:26:49: ja auch das Projekt Weltsynode, die beiden Sessionen im Oktober 23 und 24 gezeigt.
00:26:57: Es geht auch mit Frauen, da waren ja nicht nur Bischöfe stimmberechtigt, sondern auch
00:27:01: nicht Geweite, Männer und Frauen, noch nicht wahnsinnig viele, aber die waren stimmberechtigt
00:27:07: und das hat dort auch das Gesprächsklima verändert.
00:27:12: Wenn man nicht den Papst gegenüber sitzt, wie im Theater oder im Kino, sondern an diesen
00:27:17: runden Tischen, die übrigens aus Bangkok kamen, auf Augenhöhe, Bischöfe, Kardinäle, Professorinnen,
00:27:24: Leyen gemischt, es war natürlich auch ein geistlicher Prozess und ich denke ein Umkehrprozess kommt
00:27:30: nur, wenn wir das alles viel spiritueller und geistlicher angehen, aber nach zwölf Jahren
00:27:37: Beobachtung Franziskus muss ich auch sagen, alle Reformpläne nützen nichts, wenn sich
00:27:42: das nicht auch in der Organisationsstruktur der Kirche abbildet und das heißt Kirchenrecht
00:27:48: und Dogma ändern oder verändern und da gibt es ja auch Spielräume, die man nutzen kann.
00:27:55: Und wichtig ist, dass die, die da an den Tischen sitzen, vor allem die Frauen, nicht das Gefühl
00:28:01: haben müssen, ich habe mir jetzt den Platz endlich erobert.
00:28:04: Du hast gerade Martin das Verb "erlauben", wann erlauben wir Frauen gebraucht, da bin
00:28:11: ich in dem Zustand des Zusammenzuckens, weil ich sage genau das müssen wir nicht, genau
00:28:17: wie bei der Zölebatsfrage, es geht nicht darum den Zölebat abzuschaffen, sondern ich bin
00:28:23: in einer Kirche groß geworden und ich lebe eine Kirche in meiner Verkündigung, in der
00:28:28: die Kirche eine Gemeinschaft ist, die nicht etwas abschafft oder eventuell erlaubt, sondern
00:28:35: die sich die Freiheit nimmt zu gestalten.
00:28:38: Das wir heute hergehen und sagen, wir haben verstanden, wir haben verstanden eine Kirche
00:28:43: nach 2000 Jahren, die ist so weit und die kann das jetzt und wir haben auch Galata-Briech
00:28:51: verstanden, es gibt nicht mehr Juden, Griechen, es gibt nicht mehr Männer und Frauen, wir
00:28:55: sind alle angekommen auf dem selben Level, Christus auch in der Amtsgewalt, in der Spendung
00:29:01: der Sakramente, in der Leitung, teilweise leiten sie ja schon, nur ohne Sakramenteile
00:29:08: Ausstattung, wir sind alle angekommen und jeder kann dieses Amt übernehmen, der dazu
00:29:14: von der Kirche befähigt wird und er landet nicht an diesem synodalen Tisch, weil er sich
00:29:18: da durchgekämpft hat, sondern weil er berufen ist, wie alle anderen, unabhängig von seinem
00:29:24: Geschlecht.
00:29:25: Kirche kann das und das wäre so ein Anreiz, das wäre so eine Außenwirkung, das wäre
00:29:30: so so was Einladendes und ich habe mir das eigentlich erwartet, als junger Mann, als
00:29:36: junger Student, das Konzil war ja erst vor 20 Jahren, jetzt geht es dann los, jetzt geht
00:29:40: es dann los, also so war unser Unterdenken eigentlich, Kirche ist immer die, die die
00:29:45: Arme breiben macht und sagt, auf geht es, auf geht es, packt man es, probieren wir noch
00:29:48: mal was Neues aus.
00:29:49: Also beim Konzil waren wir schon mal weiter, das ist jetzt 60 Jahre hier, aber es gab danach
00:29:55: auch eine Art Rückbau natürlich und ich möchte nur daran erinnern, Philippe Radt, eine Benediktinerin,
00:30:01: Bruno Hildentüpp würde ich sagen, die hat ja dieses Buch Frauen ins Amt herausgegeben,
00:30:08: wo es viele Zeugnisse gibt von Mädchen und Frauen, die über ihre Berufung zum Priester
00:30:12: sein schreiben und dann gab es ein Nachfolgebuch, Männer solidarisieren sich, sind auch einige
00:30:18: Gesüttendrinnen, vor allem aber ist da auch der Kardinal Marx drinnen.
00:30:22: Es gibt auch Bischöfion-Kardinelle, die sich das früher nie vorstellen konnten, die aber
00:30:27: einfach gemerkt haben, Dinge haben sich geändert.
00:30:31: Es ist halt immer eine Frage, was sage ich und was sage ich nicht, aus Angst vor Rom
00:30:34: oder vor Konsequenzen.
00:30:36: Wenn sie früher einen Satz gesagt haben zu Wiedervereirateten geschiedenen, zur Priester
00:30:41: bei der Frau zur Homosexualität, dann war ihre kirchliche Karriere beendet, bevor sie
00:30:47: begonnen hat und es war natürlich auch ein negatives Auswahlkriterium für höhere Weihen,
00:30:53: um es mal so zu sagen.
00:30:55: Denken ist nicht verboten.
00:30:57: Ich sage immer, glaube ich muss belastbar sein, intellektuell belastbar, muss krisentauglich
00:31:01: sein, argumentativ belastbar und nur mit Frommern Sprüchen oder Bibelsprüchen herumzuwerfen
00:31:09: und auch gar nicht zu fragen, warum ist das und wie ist das und und und.
00:31:13: Es gab auch Frauen um Jesus, nicht nur den Zwölferkreis.
00:31:16: Im Übrigen standen unter dem Kreuz Stand Eingünger, die anderen elf waren weg, aber
00:31:22: Frauen waren da.
00:31:24: Und ja, ich denke, wir müssten den Mut haben, das jetzt auch in Ämterstrukturen zu gießen.
00:31:32: Aber natürlich ist es letztlich auch eine Machtfrage.
00:31:36: Ja, der Papst überträgt ja dieser Papst vieles an die Bischöfe und die trauen sich
00:31:42: halt manchmal nicht.
00:31:43: Dezentralisierung heißt, entscheide selber, was vor Ort entschieden werden kann.
00:31:48: Man war immer gewohnt, man fragt in Rom nach, die sagen sowieso nein, ich würde ja, dann
00:31:53: dreht der Papst, dieser Papst den Spieß um und sagt, mach mal, Subsiderität und die trauen
00:31:58: sich nicht und das heißt auch, Bischöfe müssen mündig oder mündiger werden.
00:32:05: Und dann merkt man schon, dass das sehr wohl auch ein Problem unter Laien ist.
00:32:10: Da geben sich manche päpstlicher als der Papst und bedrohen den, stellen den unter
00:32:15: Heresie verdacht, ist der noch katholisch, wann kann man den absetzen?
00:32:19: Und da sehen wir halt auch im Blick auf die Schwierigkeiten, die sie in der anglikanischen
00:32:25: Kirche gab mit Frauenweihe und bei den Protestanten.
00:32:28: Die haben da diese Kämpfe schon hinter sich.
00:32:31: Bei uns wird es wahrscheinlich auch Kämpfe geben, aber ich denke an der Frauenweihe geht
00:32:37: kein Weg vorbei.
00:32:39: Aber wenn es dazu kommt, da bin ich auch kein Prophet.
00:32:42: Ich weiß nicht, ob es ich noch erlebe, würde es bedauern, wenn ich es nicht mehr erlebe
00:32:45: in meiner Lebenszeit.
00:32:46: Aber es ist nicht mehr so viel Zeit.
00:32:47: Und an der Frauenweihe geht die Kirche nicht zur Grunde.
00:32:50: Das muss man auch sagen, wenn man so ein Gehübter und offener Blick in die Evangelien rein.
00:32:55: Das ist schon fast irgendwie zwischen den Zeilen versteckt.
00:32:58: Ermutigt ja dazu, wenn ich einen Lukas da anschaue, wie er die Frau hervorhebt oder
00:33:05: solche Bibel stellen wie Maria Marta.
00:33:07: Maria, die zuhört, die Marta, die werkelt und die Maria hört zu und sie hat eine besseren
00:33:13: Teilerwelt.
00:33:14: Was rauskommt, ist am Ende, dass die Maria zu einer Rabbinerin praktisch erklärt wird.
00:33:20: Das ist eine Mega-Probogation.
00:33:21: Ostern, was wir im wenigen Wochen feiern.
00:33:25: Es geht Frauen verkünden diese Botschaft des Alles erstes.
00:33:29: Die Frauen unterrichten die Apostel.
00:33:31: Also da stecken ja lauter Aufforderungen drin und deshalb machen wir heute in dieser Form
00:33:36: ernst demnach.
00:33:37: Aber mal eine ganz praktische Frage.
00:33:39: Also Dezentralisierung, ja.
00:33:41: Trotzdem ist ja nicht möglich, dass man nicht wegen irgendeiner Bischof sagt, also meine
00:33:45: Diözese ist es möglich.
00:33:47: Wir weinen es die Frauen, es geht in den Rechtsstädten gegen.
00:33:50: Nur ein getaufter Mann kann zur Brüste geweiht werden.
00:33:53: Also die Dezentralisierung endet ja dann auch an so einer Mauer.
00:33:58: Da ist die Einladung von Papst, macht er mal und dann schauen wir es uns an.
00:34:03: Die ist ja ganz nett gemeint.
00:34:04: Aber ich muss natürlich als Bischof die Kompetenz um der Saison, Erinnerung an die Südamerikaner,
00:34:10: die die Diözesen und an die Synodidister gab, wo man eben gesagt hat, die Virepropatis
00:34:18: sollten eine normale Tät für uns werden usw.
00:34:20: Was nützt mir meine Kreativität oder auch mein Mut, das Bischof ist anders zu machen,
00:34:27: wenn ich die kirchenrechtliche Erlaubnis nicht habe?
00:34:30: Also in manchen Bereichen ist es natürlich möglich.
00:34:32: Frauen bei es natürlich jetzt ein spezielles Thema.
00:34:35: In Essen, in Rottenburg, Stuttgart anderswo.
00:34:37: In Linz auch in Österreich können Laien taufen, Frauen auch.
00:34:42: Und auch Gemeindeleiten, Bischof Erwin Kräutler, Amchinguin, Amazonas, Austro-Brasilianer.
00:34:48: Wir sind Landsmänner aus Voralberg.
00:34:50: Der hat mal gesagt, er will wohne Kirche einweilen.
00:34:57: Hat das Tage gebraucht bis er hinkam.
00:35:00: Ist eine riesige Fläche, größer als Deutschland sein Bistum.
00:35:04: Dann sieht er keinen Altar und fragt, wo ist ein Da-da-Altar.
00:35:06: Und dann sagen die Leute, bei uns kommt vielleicht einmal im Jahr ein Priester vorbei.
00:35:11: Und sonst müssen wir allein Liturgie feiern.
00:35:13: Wenn ein Priester kommt, dann stellen wir ein Tisch hinein.
00:35:16: Sonst haben wir Wort Gottesfeiern.
00:35:18: Und da sagt er dann schon, wenn euch Aristi die Quelle und der Höhepunkt eines Gemeindelebens sein kann.
00:35:24: Und dass die rare, rare Ausnahme ist, einmal im Jahr oder vielleicht noch weniger,
00:35:29: dann kann es doch nicht nur daran liegen, dass nur Männer geweiht werden können.
00:35:35: Und dann erzählt er weiter, er hätte es dem Kardinal Ratzinger gesagt, als Korin Kardinal,
00:35:40: der hat gesagt, ja, das ist schwierig und sollibat abschaffen oder freistellen.
00:35:45: Dann hätte er das dem Benedict XVI. gesagt, als er Papst war,
00:35:49: der hätte gesagt, ja, beten Sie für mehr Priesterberofungen.
00:35:53: Dann hat er dieselbe Problematik dem Franziskus vorgelegt und der hat gesagt,
00:35:57: machen Sie mir Kühnevorschläge.
00:36:00: Aber da hat der Pfarrer Schießler schon recht, wenn es dann Kühnevorschläge gibt,
00:36:05: was wird da raus?
00:36:06: Und da gibt es halt auch Machtkämpfe in der Kirche.
00:36:09: Und da müssen wir durch Konflikten ausweichen oder mit Totschlagargumenten, Debatten beendern.
00:36:17: Die köcheln dann unterirdisch weiter, das ist nie gut.
00:36:19: Aber das genau zu Mürb, den einfachen Katholiken-Adress, das ist doch nicht.
00:36:23: - Glaub ich auch.
00:36:24: - Das ist zu Mürb dem, weil er sagt, ich bin bereit.
00:36:27: Ich weiß, ich war bei einer Veranstaltung, ich weiß jetzt immer wer.
00:36:30: Und dann hat sie ihm geheißen zum Thema tapee.
00:36:32: Und dann hat er hat es ihm geheißen zum Thema Ecomene und Intercommunion gemeinsam im Allfahrrätten.
00:36:35: Und er hat es von verschiedenen Seiten Katholisch und Evangelisch, der Catholic University und der Catholic University kreise.
00:36:40: Wir sind nicht so weit. Wir sind nicht so weit, wir sind hierlogisch.
00:36:42: Ich habe ihm gemeldet, ich habe ihm gemeldet, die war so weit.
00:36:44: Und meine Leitzhanzahre, und meine Leitzhanzahre.
00:36:46: weil mir sicher daytimeen sonntag in der kirche evangelische christic käme darf die idee hinweg zu schicken
00:36:53: ich habe das recht kann dazu ich habe sie noch mal richtig dazu hinweg zu schicken also wir wären soweit hört eine
00:36:59: mal her folge stimme wir weiz sie schon sinn und warum man dazu weniger hinhört das das zumirbte menschen
00:37:06: wir müssen koalitionen schmieden würde ich sagen uns zusammen tun
00:37:12: ja und ich appelliere immer den langen atmer aber ich sehe das schon was der fahrer schissler hier sagt manchen geht
00:37:18: der lange atmen aus manche sagen wir waren schon mal viel weiter
00:37:23: da war natürlich auch barbs fanziskus eine riesige projekzionsfläche ist dann die frage was sein nachfolger
00:37:29: tut wie er weitergeht ich bin was die strukturen angeht zuversichtlich weil das projekt zynatilität viel ermöglicht
00:37:37: aber jetzt sind die bischöfe am ball allerdings in der
00:37:41: frage der frauenweye kann kein bischof allein handeln der wird sofort aus dem verkehr gezogen
00:37:47: das muss schon der barbs entscheiden oder auf einem konzil und da gibt es ja auch forderungen das ist eine so gravierende materie
00:37:54: da hängt auch die zukunft der kirche dran
00:37:56: dass da auf einer seriösen ebene
00:37:59: wahrscheinlich in einer synode darüber
00:38:02: ernsthaft ehrlich offen transparent
00:38:07: gesprochen werden muss und dann sehe ich eigentlich die gefahr der kirchenspaltung nicht so groß wie wir synodale entscheiden also in ein pop
00:38:14: Die hobbets den schneiden macht es jetzt mal ein pastorales kismen gibt es ja schon länger wie eine jojana rana oder eine regina polar
00:38:21: sagen da machen wir uns ja auch was
00:38:23: vor und manche liturgien sind einfach
00:38:26: sterile männer liturgien alter männer ich meine ich bin es erst 62
00:38:34: So wie du aber es gibt ja dom liturgien wo man meint man sei in der staatsoper aber das taugt natürlich manchen
00:38:41: Ist ja gut so die vielfalt macht es ja aus
00:38:43: Zum herrn mal jemand gesagt er gerne zu mir in kirch gehen hat gesagt ich bin gerne innen aber nur alle 14
00:38:50: Tag weil jeden sonntag heute ist nicht aus da brauche ich dann eine portion michels kirch da brauche ich eine portion dom oder
00:38:57: Irgendwas anderes die brauche ich das wunderbar
00:39:00: Sagen genau deswegen bieten wir diese vielfalt an städte vor das war einheitsprei und das machten zuerst katholische kirchengler so attraktiv
00:39:08: Dass man so eine bammbreite anbieten also ich habe auch nichts gegen ein lateinisches hochamt nicht aber man muss schon die kirche im dorf lassen
00:39:14: jesus war nicht katholischer priester und ist nicht mit dem kola herumgelaufen
00:39:19: und hat einen anderen umgang mit frauen gepflegt als manche der
00:39:24: päpste die sich gerne auf jesus berufen haben zu der vielfalt gehört auch dass sie ein buch jetzt rausbringen
00:39:31: jesus glauben
00:39:33: Was hat sie motiviert dieses buch geschrieben zu schreiben und was wollen sie was wollen sie damit erzählen ein jubiläum
00:39:39: Wir haben heuer ein heiliges jahr vor 1.700 jahren gab es ein konzil das gestritten hat wer ist jesus was heißt es gott und mensch
00:39:48: Da gab es arius und ariana die haben das ganz anders gesehen als die mehrheit und entschieden wurde dann in einer definition
00:39:55: jesus ist wesensgleich mit gott dem vater also nicht nachträglich gott geworden adoptiert worden sozusagen sondern
00:40:03: eines wesens das kirchische wort homo usios kommt in der bibel nicht vor das wurde gefunden
00:40:09: Der streit wurde dann auch nur oberflächlich beigelegt er hat weiter geköchelt bis vom zum konzil von kalcedern 451
00:40:17: Meine überlegung war was heißt das heute 17 hunderte jahre später was heißt das heute für menschen die sagen was habe ich damit zu tun
00:40:25: Wo ist denn die zäher das heißt heute its nicht irgendwo in der türkai
00:40:28: Nur stellt sich diese frage bei vielen dingingen im glaubensbekenntnis natürlich und jeden sonntag
00:40:34: Bekennen wir da also meine frage ist glauben wir auch was wir bekennen oder tun wir nur so und da merken wir dass vieles auch ein
00:40:42: sprachproblem ist und
00:40:44: Das bloß sie repetieren wiederholen von formeln heißt noch nicht dass ich die
00:40:49: Existenziell nachvollzogen habe und ich habe versucht es in einem essi von nur
00:40:54: 144 seiten mein erstes jesus buch hat 320 seiten
00:40:59: unterzubringen und ich sage wenn ich
00:41:02: Ich habe meine ure urgroß mutter auch nicht gekannt
00:41:05: Aber ich habe mir sagen lassen die gab's jetzt kann ich natürlich sagen warum glaube ich dass jesus gelebt hat es ist
00:41:12: 2000 jahre her wir glauben eben zeugen
00:41:14: Menschen die glaubwürdig sind
00:41:17: Und wenn ich denen glauben kann dann kann ich auch jesus glauben trauen und dann kann ich auch an ihn glauben
00:41:25: Und was über ihn in diesen 2000 jahren kirchen und die logikgeschichte
00:41:29: Definiert wurde und wenn wir uns dann immer vergewissern ob wir uns treffen
00:41:34: Ja jede firma würde sagen was ist mit dem mission statement mit dem leidbild
00:41:40: Und da machen wir sonst in der kirche manchmal zu einfach wenn wir nur auf den wortlaut schauen
00:41:45: Ohne zu gucken habe ich das auch wirklich nachvollziehen und innerlich bejahen kann und das ist wichtig
00:41:50: Und das ist mir direkt bei albert keller kein formel glaube meine herren hat uns zugerufen in der freie lesung
00:41:56: Kein formel glaube ja und die heiligen holte mir bitte von den ganzen stehlen runter und lebt es hier was sie euch
00:42:04: Aber wenn sie sie nicht persönlich gekannt haben vorgelebt haben
00:42:07: Ich erzähle immer meinen studenten immer wenn ich in urlaub fliege in flugzeug rein und ich kenne den piloten auch nicht
00:42:13: Ich sehe noch nicht mal aber ich habe den glauben daran dass ich am holabstil ankommen
00:42:17: Warum glaube ich an den piloten aber an jesus und an gott nicht guter vergleich
00:42:21: Aber ich finde das kann man nicht sehr so wichtig was ist da gerungen worden da geht es wirklich um die existenz des christlichen
00:42:28: Glaubens und das sage dann ist auch meine kirche schon ein bisserl
00:42:31: müssen wir sagen
00:42:32: feige oder
00:42:34: Wir reden über struktur fragen zu über die struktur der frau und so weiter geht es in die existenz des glauben so geht es in
00:42:41: Um das wohl und wehe
00:42:43: Wie kann ich überhaupt christlich glauben so eine wie stehen sie kirche auf und darum ist so ein buch vielleicht ein guter beidrag dass
00:42:51: wir sie immer wieder auf das wesentliche bis sind ja ja mit weil er kein brod dabei habt kümmert euch doch darum
00:42:57: Und er erinnert euch daran ich war doch immer dafür euch danke für den werbiblog
00:43:03: Sehr gerne ein ich sage man in glauben er kenne ich in der stelle auch ein flugzeug das flugzeug fliegt weiter ich bin
00:43:08: Da stelle ich schlafe vielleicht und ich merke alles ist gut und auch zum flugzeug gibt es eine schöne stelle
00:43:14: Wenn ihr mal ein ateisten trifst 10.000 meter höhe starke turbulenzen kein ateisten wir da
00:43:19: Vielleicht nur frage zum konzil von eze einer der bedeutendsten teilnehmer ist der heilige nicolas vom müra richtig
00:43:29: Also es waren es gibt ja keine protokolle von dem konzil und viele wissen im übrigen auch nicht es hat ein keiser einberufen
00:43:35: Nicht ein parpst und die meisten teilnehmer waren aus dem osten aus aus aus der westkirche rom oder kardoba kamen drei oder vier
00:43:44: Es war ein theologenstreiter aber der keiser wollte ruhe in seinem reich haben hat gemerkt es driftet alles auseinander
00:43:51: Dann war das wirklich ein theologenstreiter aber da gab es natürlich auch gewinner und verlierer und es war ein schein sieg nur
00:43:58: Es wurde wirklich theologisch gerungen und ich kann ein konzil auch deshalb akzeptieren weil ich respect habe vor den denkleistungen
00:44:05: Derer die damals dabei waren das betrifft ja dann auch kalcedon oder fs oder konstantinople
00:44:11: Trient die beiden vaticanischen konzilien da können wir sonst nicht so leicht machen und sagen es geht mich nichts mehr an
00:44:19: Und gleichzeitig muss man ja auch unterscheiden das gehört auch zur intellektuellen redlichkeit
00:44:25: Wird da was behauptet oder habe ich mir das angelesen was ein arius wollte der als heretiker verurteilt wurde und was seine anhänger die ariana
00:44:35: Wollten das waren zwei verschiedene dinge und das muss man natürlich auch theologisch durchblicken was der keiser konstantin nicht getan hat
00:44:42: Darum ist ja der konflikt
00:44:45: Weitergeschwählt aber in jedem lateinischen credo haben wir dieses konsubstanzialität im patris
00:44:52: Was heißt es ist das dann nur in einer motzart messe wo wir dann so drüber gehen drüber singen oder hat es wirklich eine
00:44:59: Bedeutung und da müssen wir uns schon für gewissern vor allem wenn die kirchenstudie sagt dass gerade noch 30 prozent der katholiken die
00:45:06: essentials unseres glauben
00:45:09: Glauben können glauben wollen
00:45:11: Für wahrhalten aber es geht eben wie auch albert keller sagte nicht um für wahrzuhalten die setze
00:45:18: Sondern glauben hat immer mit vertrauen und mit zutrauen zu tun und dann natürlich auch einer intellektuellen redlichkeit
00:45:25: Das ist nicht nur einem geswitten wichtig und sie müssen Bescheid wissen darum wir mir wünschen wenn ich habe meine
00:45:31: Kommissialzeit nie was gehört von konzil vonizia im studium dann Gott sei dank ich würde mir wünschen wir sind ja keg
00:45:39: Sie mehr für viele Regionslehrer zuständig dass wir sowas auch im religionsunterricht mal jungen menschen anbieten
00:45:47: Sankt Schatz her wie eure vorfahren die er nicht gekannt hat um euren glauben geringen haben hieße dokument dafür aber das ist
00:45:54: Also die super abschlussfrage jetzt wir wollen mit was positiven enden
00:45:58: Wo wünschen sie sich wo hoffen sie sich wollen sie mehr davon sehen in der gesellschaft oder in den nächsten 100 jahren wo wünschen sie sich ein mehr
00:46:06: Ich glaube dass es eine große sensucht nach spiritualität gibt das lässt sich nicht mehr so kirchlich einfangen wie das früher der fall war es ist immer auch ein sprachproblem
00:46:17: Und eine liturgie in der alle möglichen themen vorkommen da kann man sich ja manchmal auch fragen wo bin ich da
00:46:23: und auf der anderen seite dass wir alle transzendenz verwiesen sind um sie jetzt mal geschwollen zu sagen
00:46:29: Das merken wir ja alle und wenn es einen terroranschlag gibt wenn es eine katastrophe gibt und die leute in kirchen oder in einen dom strömen
00:46:38: Weil sie nicht wissen wohin mit ihrer fragen mit ihrer wut mit ihrer trauer mit ihrer agression
00:46:43: Da merkt man ja dann schon dass eine brennende kärze sozusagen
00:46:46: Die restspiritualität des sekularisierten menschen ist
00:46:51: Aber ohne diese brennende kärze ist es dann noch viel kälter und grauenhafter wie wir mit manchen dingen umgehen und deshalb braucht es glauben
00:47:00: Und deshalb braucht es auch kirchen die glauben vermitteln können
00:47:04: Wow
00:47:05: Vielen dank
00:47:07: Gerne hergoppel vielen dank fürs zuhören an die hörinnen und hörern da draußen wir hören uns wie immer jeden ersten im monat und auch im kirchenradium bis zum nächsten mal
00:47:18: Das war pausengong der bildungspotcast der kegi bayern in kooperation mit dem katholischen medienhaus sankt michelsbund
00:47:32: [Musik]
00:47:39: Teraz, sehen wir, wie wir das hier ranarhanden können.
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